Beobachtetes Signal · 20. Mai 2026 · Opinion/Analysis · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Drei Kernaussagen zur Zukunft von Connected TV
Eine gesponserte Analyse von Blake Hebert (Premion) fasst vom 20. Mai 2026 datierende Branchendiskussionen der POSSIBLE-Konferenz zusammen: Künstliche Intelligenz wandelt sich von vagen Versprechen zur praktischen Kampagnenexecution – insbesondere in der Echtzeit- und Creative-Optimierung. Gleichzeitig erfolgt das Targeting im Streaming TV zunehmend signalbasiert über Bidstream- und Kontextsignale, während Omnichannel- und Converged-Buying-Modelle zum Standard für Video-Budgets avancieren. Premion-Daten belegen Diskrepanzen zwischen Werbetreibenden-Erwartungen und KI-Verfügbarkeit: 58 Prozent schätzen Echtzeit-Optimierung, aber nur 44 Prozent erwarten eine breite Marktverfügbarkeit im Jahr 2026. Zudem kontrollieren integrierte oder hybride Teams mittlerweile 55 Prozent der Connected-TV-Budgets, was organisatorische Veränderungen bei der Integration von Streaming TV in breitere Media-Strategien verdeutlicht.
Liefert wertvolle Branchensignale zur operativen Adaption von KI, signalbasiertem Targeting und Omnichannel-Konvergenz im Connected-TV-Segment. Dies bietet nützliche Richtungsweisungen für Advertiser, Agenturen und AdTech-Anbieter, stellt jedoch keine plattformübergreifende Richtlinie oder einen disruptiven Produktlaunch dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Veröffentlicht am 20. Mai 2026 auf AdExchanger (Sponsored Post von Premion, Autor: Blake Hebert).
- Premion-Umfrage: 58 Prozent der Werbetreibenden bewerten Echtzeit-Optimierung als wertvollste KI-Funktion für Connected TV und Streaming TV.
- Premion-Umfrage: 44 Prozent der Advertiser gehen davon aus, dass diese KI-Optimierungsfunktionen im Jahr 2026 breit verfügbar sein werden.
- Premion-Studie zeigt, dass integrierte oder hybride Teams inzwischen 55 Prozent der Connected-TV- und Streaming-TV-Budgets steuern.
- Zentrale Erkenntnisse: (1) KI hält Einzug in praktische Kampagnenanwendungen, (2) Streaming-TV-Targeting wird signalbasierter, (3) Omnichannel- und Converged-Buying etabliert sich als Standardmodell.
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CTV-Lokalisierung beschleunigt sich durch Total TV Convergence
Eine Advertiser-Perceptions-Studie zu CTV und OTT für 2026 zeigt den Übergang von der Experimentierphase zum strukturellen Commitment: 70 Prozent der CTV-Werbetreibenden planen steigende Budgets im Jahr 2026, wobei die Ausgaben im Schnitt um 17 Prozent wachsen. Integrierte oder hybride Teams kontrollieren mittlerweile 55 Prozent der Budgets für CTV und Streaming TV, und rund 80 Prozent der Werbetreibenden bestätigen, dass die Kombination aus linearer TV-Nutzung und CTV stärkere Branding- und Performance-Ergebnisse liefert. Das Wachstum wird zunehmend von regionalen und lokalen Werbetreibenden vorangetrieben, begünstigt durch verbessertes Targeting, flexible Einkaufsoptionen und expandiertes Premium-Inventory. Werbetreibende priorisieren Premium-Umfelder – 97 Prozent stimmen zu, dass diese den ROI verbessern – und benennen die Fragmentierung über verschiedene Anbieter hinweg als wesentliche Hürde. KI-getriebene Echtzeit-Optimierung wird als hochgradig wertvoll erachtet (58 Prozent), jedoch erwarten nur 44 Prozent eine breite Verfügbarkeit im Jahr 2026.
CTV 2026: Vereinfachung, Integration und Optimierung als Schlüsselfaktoren
Connected TV ist fester Bestandteil des Media-Mix, und Werbetreibende erhöhen ihre Budgets für 2026 signifikant. Laut einer Advertiser-Perceptions-Studie planen fast 70 Prozent der CTV-Werbetreibenden höhere Ausgaben im kommenden Jahr, bei einem durchschnittlichen Anstieg von 17 Prozent. Die drei zentralen Handlungsfelder für 2026 lauten: Komplexität in einem fragmentierten Markt reduzieren, um die Transparenz zu erhöhen und Ad Fraud zu bekämpfen; Connected TV durch tiefere Integration in kanalübergreifende Kampagnen und den Shift von Linear zu Digital-First als Omnichannel-Leistungsmotor etablieren; sowie KI als praktisches Werkzeug für Optimierung und Frequenzsteuerung nutzen, wenngleich bei Letzterem nur langsame Fortschritte erwartet werden. Insbesondere KMU-Werbetreibende fordern vereinfachten Zugang zu Premium-Inventar und unkomplizierte Buying Tools. Das übergeordnete Ziel ist ein transparenteres, vereinfachtes und messbareres CTV, das die Performance über den gesamten Funnel hinweg steigert.
Marketer setzen auf KI und CTV, doch eine Ausführungslücke droht
Ein von State of Streaming (5. Februar 2026) hervorgehobener Mediaocean-Bericht zeigt, dass Werbetreibende ihre Budgets für Connected TV (CTV) und KI-gesteuerte Medien im Jahr 2026 erhöhen. Dennoch verhindert eine gravierende Ausführungslücke durch fragmentierte AdTech und silobasierte Systeme, dass Marken den vollen Wert dieser Investitionen ausschöpfen. Laut dem Bericht erhöhen 63 % der Werbetreibenden ihre Ausgaben für CTV und Digital Video, über die Hälfte steigert die Budgets für KI-gesteuerte Medien, während mehr als ein Drittel die Ausgaben für klassisches TV reduziert. Über die Hälfte nennt Fragmentierung als Hauptsorge; während über 40 % KI für die Datenanalyse nutzen, setzen weniger als 20 % sie für die Kampagnenorchestrierung ein, und nur zehn Prozent verfügen über einen wirklich vereinheitlichten AdTech-Stack. Fast 40 % priorisieren inzwischen die Orchestrierung zur Tool-Integration – ein Wandel, der laut Mediaocean-CMO Aaron Goldman Wettbewerbsvorteile sichern wird.
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