Beobachtetes Signal · 10. März 2026 · Partnership · Quelle: techcrunch · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Thinking Machines Lab schließt mehrjährigen Nvidia-Rechenleistungsdeal ab
Das von der ehemaligen OpenAI-Managerin Mira Murati mitgegründete KI-Forschungs-Startup Thinking Machines Lab hat eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit Nvidia bekannt gegeben. Die Vereinbarung, deren finanzielle Bedingungen nicht offengelegt wurden, umfasst die Bereitstellung von mindestens einem Gigawatt an Nvidia Vera Rubin-Systemen ab 2027 sowie die gemeinsame Entwicklung von Trainings- und Inferenzsystemen. Zudem tätigt Nvidia ein strategisches Investment in das Lab. Seit seiner Gründung im Februar 2025 hat Thinking Machines Lab über 2 Milliarden US-Dollar eingeworben und wird mit mehr als 12 Milliarden US-Dollar bewertet. Im Oktober veröffentlichte das Unternehmen sein erstes Produkt, die Tinker API. Der Bericht verweist zudem auf mehrere Abgänge von Mitgründern zu Meta und OpenAI und ordnet den Deal in die anhaltend stark steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung ein.
Umfangreiche, mehrjährige Rechenleistungszusagen und ein strategisches Nvidia-Investment signalisieren eine anhaltend starke Nachfrage nach KI-Trainingskapazitäten und engere Verbindungen zwischen Chip-Herstellern und KI-Labs.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Thinking Machines Lab ging eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit Nvidia ein; finanzielle Details wurden nicht genannt.
- Der Vertrag umfasst den Einsatz von mindestens einem Gigawatt an Nvidia Vera Rubin-Systemen ab dem Jahr 2027.
- Nvidia tätigt eine strategische Investition in Thinking Machines Lab.
- Thinking Machines Lab hat seit seiner Gründung im Februar 2025 über 2 Milliarden US-Dollar eingesammelt und wird mit mehr als 12 Milliarden US-Dollar bewertet.
- Im Oktober launchte das Startup sein erstes Produkt, die Tinker API, während gleichzeitig mehrere Mitgründer zu Meta und OpenAI wechselten.
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Nvidia tätigt signifikante Investition in Thinking Machines Lab von Mira Murati
Nvidia hat eine bedeutende Investition in das Thinking Machines Lab getätigt und eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit dem von der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati gegründeten KI-Startup vereinbart. Im Rahmen der Vereinbarung verpflichtet sich das Thinking Machines Lab zur Bereitstellung von mindestens einem Gigawatt an Vera-Rubin-Systemen von Nvidia, der fortschrittlichsten Hardware des Unternehmens, deren Auslieferung für die zweite Jahreshälfte geplant ist. Das Startup hatte im Oktober ein auf Entwickler ausgerichtetes Produkt namens Tinker gelauncht und im Juli bereits zwei Milliarden US-Dollar von Investoren eingesammelt. Nvidia hat in der Vergangenheit bereits in andere führende KI-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic investiert und diese mit Rechenleistung versorgt.
Accel verhandelt über 1-Milliarde-Dollar-Finanzierungsrunde für Thinking Machines
Laut TechCrunch und The Information verhandelt das von der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati gegründete KI-Startup Thinking Machines Lab über eine Finanzierungsrunde von einer Milliarde US-Dollar bei einer Bewertung von mindestens 40 Milliarden US-Dollar. Der bestehende Investor Accel führt demnach Gespräche zur Führung dieser Runde. Die angestrebte Bewertung liegt unter den zuvor kolportierten 50 Milliarden US-Dollar aus dem Vorjahr. Mit einer Annual Revenue Run Rate von über 100 Millionen US-Dollar impliziert die Bewertung ein sehr hohes Revenue Multiple. Zuvor hatte das Unternehmen eine Seed-Runde über zwei Milliarden US-Dollar bei einer 12-Milliarden-Dollar-Bewertung abgeschlossen, angeführt von Andreessen Horowitz mit Beteiligung von Nvidia, GV, Lightspeed und Conviction Partners. Im Juli brachte Thinking Machines das Open-Weight-Modell Inkling heraus, das über nutzungsbasierte Compute Fees auf der Tinker-Plattform monetarisiert wird. Weder Accel noch Thinking Machines äußerten sich bislang offiziell.
Thinking Machines wirbt Meta-Forscher ab und schließt Cloud-Deal mit Google
Das Thinking Machines Lab (TML) baut seine Infrastruktur-Partnerschaften massiv aus und wirbt gleichzeitig mehrere Top-Forscher von Meta ab. Das Startup hat mit Google eine milliardenschwere Cloud-Vereinbarung getroffen, die den Zugriff auf die neuesten Nvidia-GB300-Chips ermöglicht und TML auf eine Stufe mit Anthropic und Meta bei der Infrastrukturierung stellt. Mehrere prominente Ex-Meta-Mitarbeiter sind zu TML gewechselt, darunter Soumith Chintala als CTO, Piotr Dollár sowie die Neuzugänge Weiyao Wang und Kenneth Li, während Meta im Gegenzug sieben Gründungsmitglieder von TML rekrutierte. TML beschäftigt rund 140 Mitarbeiter und verfügt über eine Bewertung von 12 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen unterhält zudem enge Verbindungen zu Nvidia und hat mit Tinker bislang ein öffentlich zugängliches Produkt auf den Markt gebracht.
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