Beobachtetes Signal · 12. Juni 2020 · Funding · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Tech-Giganten legen 100-Millionen-Dollar-Fonds für Black Creator auf
Inmitten weltweiter Antirassismus-Proteste nach dem Tod von George Floyd haben führende Technologiekonzerne umfangreiche finanzielle Mittel zur Förderung von Diversität und sozialer Gerechtigkeit zugesagt. YouTube kündigte einen mehrjährigen Fonds in Höhe von 100 Millionen US-Dollar an, um Black Creator zu stärken, neue Formate zu entwickeln und gezielt marginalisierte Stimmen zu fördern. CEO Susan Wojcicki betonte dabei das Engagement für den Kampf gegen Hate Speech. Auch Apple rief eine entsprechende Initiative im Volumen von bis zu 100 Millionen US-Dollar ins Leben. Google, Amazon und Facebook unterstützen den Wandel ebenfalls mit beträchtlichen Millionenbeträgen für Antirassismus-Organisationen und soziale Gleichstellungsinitiativen. Diese philanthropischen Maßnahmen im digitalen Ökosystem unterstreichen das wachsende Bewusstsein der Plattformen für Diversität, stellen jedoch keinen grundlegenden systemischen Wandel dar.
Signifikante philanthropische Finanzierung durch Major-Plattformen zur Förderung von Diversität und Creatoren; die Branchenwirkung ist bemerkenswert, stellt jedoch keinen systemischen Wandel dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Apple kündigte bis zu 100 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von People of Colour an.
- Google stellte bis zu 100 Millionen US-Dollar für entsprechende Initiativen in Aussicht.
- YouTube startete einen mehrjährigen 100-Millionen-Dollar-Fonds zur Förderung von Black Creators.
- Google spendet zudem 12 Millionen US-Dollar an Antirassismus-Organisationen.
- Amazon und Facebook unterstützen soziale Gleichstellungsinitiativen mit jeweils 10 Millionen US-Dollar.
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Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
TSMC-Umsatz steigt um 51 % auf Rekordhoch, Aktie fällt
TSMC meldete einen Umsatzanstieg von 51 Prozent im dritten Quartal auf 1,49 Billionen Taiwan-Dollar (41,7 Milliarden Euro) und übertraf damit die Erwartungen. Der Halbleiterhersteller, ein wichtiger Zulieferer für Apple und Nvidia, profitiert weiterhin vom KI-Boom und der starken Chip-Nachfrage. Trotz der Rekordzahlen fiel die Aktie. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr 52 bis 56 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Fertigungsanlagen zu investieren, einschließlich eines Joint Ventures mit Sony für Bildsensoren. Die Marktkapitalisierung von TSMC beträgt rund 2,45 Billionen US-Dollar und ist damit das wertvollste Unternehmen außerhalb der USA. Das Wachstum beflügelt auch Taiwans Wirtschaft: Die Exporte stiegen im August um über 70 Prozent, für 2026 wird ein BIP-Wachstum von rund 11 Prozent erwartet.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
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