Beobachtetes Signal · 11. Aug. 2026 · Campaign Launch · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Schweizer IWP startet erneute OOH-Plakatkampagne für faktenbasierte Debatten
Das Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) hat eine neue Plakatkampagne im öffentlichen Raum gestartet, um verifizierte Fakten gängigen Stammtischmeinungen gegenüberzustellen und den öffentlichen Diskurs anzuregen. Das IWP, das über eine Kooperationsvereinbarung mit der Universität Luzern verbunden, aber operativ unabhängig ist und über eine eigene Stiftung finanziert wird, wählte sechs Plakatmotive aus über 200 Vorschlägen aus. Ein zentrales Motiv verweist auf ESTV-Daten (2025), wonach die oberen 2 Prozent der Steuerzahler 50,7 Prozent der direkten Bundessteuer entrichten. Das IWP entschied sich bewusst für physische Plakate statt Social Media, um von einer höheren Beständigkeit und breiteren öffentlichen Sichtbarkeit zu profitieren. Die Kampagne entstand in Zusammenarbeit mit Frank Bodin und knüpft an eine erste Plakatinitiative aus dem Jahr 2023 an.
Lokalisiertes Marketing-Beispiel zur Gegenüberstellung von OOH und Social Media; von geringer Branchenrelevanz, verdeutlicht jedoch die bewusste Wahl von physischen Plakaten für langfristige Aufmerksamkeit.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) hat 2026 eine OOH-Plakatkampagne zur Vermittlung forschungsgestützter Fakten neu aufgelegt.
- Das IWP ist per Kooperationsvereinbarung an die Universität Luzern angebunden, agiert jedoch autonom und wird durch eine eigene Stiftung finanziert.
- Aus über 200 Vorschlägen wählte das IWP sechs Motive aus, die gängige Meinungen mit verifizierbaren Fakten und offiziellen Quellen abgleichen.
- Ein Plakat zitiert Daten der ESTV (2025), wonach die oberen 2 % der Steuerzahler 50,7 % der direkten Bundessteuer zahlen.
- Die in Zusammenarbeit mit Frank Bodin realisierte Kampagne folgt auf eine erste Plakatinitiative aus dem Jahr 2023.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Ich verfasse Bücher und Kolumnen für die Titel von CH Media und trete ab und an weiterhin als Autor in der NZZ in Erscheinung....”
“Sie waren mehrere Jahre Feuilletonchef der NZZ und sind ein bekannter Journalist....”
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Grüne starten Hitze-Kampagne im Stil der Corona-Plakate
Die Schweizer Grünen haben am 12. Juli 2026 eine parteiinterne Plakatkampagne zum Thema Hitze gestartet. Die Werbemittel greifen bewusst die visuelle Gestaltung der eidgenössischen Covid-Kampagne auf, ersetzen die damaligen Pandemie-Botschaften jedoch durch Hitzeschutz-Empfehlungen wie „regelmäßig Wasser trinken“ und „in den kühlen Stunden lüften“. Die Kampagne ist auf Bahnhofsplakaten in Zürich, Bern, Basel, Genf und Lausanne zu sehen. Die Partei hat nach eigenen Angaben einen niedrigen fünfstelligen Betrag investiert. Parteipräsidentin Lisa Mazzone erklärte, die Ähnlichkeit zur offiziellen Corona-Kampagne sei gewollt, und forderte Bund und Kantone auf, die Klimakrise als akute Krise zu behandeln sowie die Bevölkerung am Arbeitsplatz, auf der Strasse und zu Hause besser vor Hitze zu schützen.
WWF Schweiz startet nationale Dachkampagne mit Directors Collective
Der WWF Schweiz hat eine neue nationale Dachkampagne unter dem Titel „Die Natur ist unser Leben“ gestartet. Die kreative Plattform wurde vom interdisziplinären Directors Collective entwickelt, das sich in einem offenen Auswahlverfahren gegen mehr als 120 Schweizer Agenturen und Kollektive durchsetzte. Die Kampagne umfasst sieben Bildmotive sowie vier Kurzfilme, die in Kooperation mit Markenfilm Schweiz produziert wurden. Über ein Side-by-Side-Visualisierungsprinzip verknüpft die Kreation natürliche Prozesse direkt mit dem menschlichen Alltag. Die Ausspielung erfolgt schweizweit über Digital- und Classic-Out-of-Home, TV, Print, Online, Social Media sowie die verbandseigenen Kanäle des WWF Schweiz. Neben den Kommunikationsverantwortlichen des WWF zeichnen das Team des Directors Collective und ausgewählte Produktionspartner für die Umsetzung verantwortlich.
Rebel Communication gestaltet Kampagne für Schweizer Food-Waste-Woche
Die Schweizer Kreativagentur Rebel Communication hat die visuelle Identität und die Kommunikationsmaterialien für die erste Nationale Woche gegen Food Waste in der Schweiz entworfen, die vom 12. bis 20. September stattfindet. Unter dem Motto „Mach mehr draus!“ umfasst die Kampagne Namensgebung, ein dreisprachiges Logo sowie eine zentrale Landing Page. Initiiert wurde die Kampagne von United Against Waste und foodwaste.ch, unterstützt von über 50 Partnerorganisationen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und öffentlichem Sektor, darunter die Grosshändler Coop, Migros, Denner, Lidl und Aldi. Die Initiative zielt darauf ab, das Bewusstsein für die jährlich in der Schweiz anfallenden 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle zu schärfen, wovon allein 80 Kilogramm pro Person auf private Haushalte entfallen.
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