Beobachtetes Signal · 14. Aug. 2026 · Survey / Market Research · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral

Umfrage zu datengetriebenen Redaktionen in der Schweizer Medienlandschaft

Zusammenfassung des Signals

Das Schweizer Medienmagazin Edito hat eine kompakte Umfrage gestartet, um die Rolle und Verbreitung des Datenjournalismus in Schweizer Redaktionen zu evaluieren. Herausgeber Matthias Zehnder stellt dabei die Frage in den Mittelpunkt, in welchem Umfang Daten in der journalistischen Arbeit zum Einsatz kommen und welche Rolle der Mensch in diesem Prozess weiterhin einnimmt. Die Befragung richtet sich gezielt an Medienschaffende, dauert etwa vier Minuten und ermöglicht sowohl anonyme Teilnahmen als auch die optionale Nennung von Name und Medium. Die Umfrage läuft noch bis zum 23. August 2026. Edito plant, die gewonnenen Ergebnisse im Rahmen eines Schwerpunktbeitrags in der kommenden Ausgabe zu veröffentlichen und redaktionell aufzuarbeiten.

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Hohe Konfidenz

Regionale Umfrage zu redaktionellen Abläufen mit begrenzter direkter Relevanz für die breitere AdTech- und MarTech-Branche; primär von Interesse für Schweizer Publisher und die journalistische Praxis.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Edito hat eine Umfrage zur Bedeutung von Datenjournalismus in Schweizer Redaktionen gestartet.
  • Die Befragung richtet sich an Medienschaffende, dauert rund vier Minuten und erlaubt anonyme Angaben oder die optionale Nennung des Mediums.
  • Die Teilnahmefrist läuft bis zum 23. August 2026.
  • Die Ergebnisse fließen in einen redaktionellen Schwerpunktbeitrag der nächsten Edito-Ausgabe ein.
  • Der Artikel wurde am 14. August 2026 auf persoenlich.com veröffentlicht.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 14. Aug. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Datenjournalismus: Umfrage zu datengetrieben Redaktionen”

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Public Relations & Communications19. Aug. 2026

Schweizer Studie: Corporate Newsrooms weit verbreitet, aber Silos bleiben bestehen

Eine am 19. August 2026 veröffentlichte Schweizer Studie zeigt, dass das Corporate-Newsroom-Modell in Schweizer Organisationen stark etabliert ist. Knapp die Hälfte der befragten Kommunikationsverantwortlichen arbeitet in Newsroom-Strukturen, rund ein weiteres Viertel nutzt Newsroom-Ansätze. Die quantitative Untersuchung von Forschern der Universitäten Freiburg und Bern sowie der Hochschule Luzern unter 216 Teilnehmern belegt messbare operative Vorteile wie schnellere Reaktionen auf Trends, verbesserte Medienpräsenz und Kosteneffizienz. Dennoch lässt sich empirisch keine Verringerung des Silodenkens feststellen. Zudem zeigt die Erhebung zwar einen breiten Einsatz von AI-Tools in Kommunikations-Teams, jedoch mangelt es an strategischer Governance und gezielten Ressourcenzuweisungen für Artificial Intelligence. Die Studie wurde unter anderem von Innosuisse, der SBB und Axpo finanziert, während Newsroom Communication als Praxispartner fungierte.

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Publisher & News Media15. Juni 2026

Digital News Report 2026: Schweiz behauptet sich über dem globalen Durchschnitt

Der vom fög der Universität Zürich analysierte Reuters Institute Digital News Report 2026 zeigt weltweit ein Rekordtief beim Journalismusvertrauen von 37 Prozent. Global haben Plattformen Nachrichtenseiten als wichtigste Zugangswege abgelöst. Die Schweiz steht verhältnismässig besser da: Das allgemeine Medienvertrauen liegt bei 42 Prozent, wobei Nachrichtenseiten weiterhin die primäre Quelle bilden und 20minuten.ch als Top-Online-Marke führt. Rund 10 Prozent der Schweizer nutzen KI-Chatbots wie ChatGPT oder Perplexity für Nachrichten, wobei das Vertrauen hier am geringsten ist. Etwa 19 Prozent zahlten im vergangenen Jahr für Online-News, wobei jüngere Kohorten eine höhere Zahlungsbereitschaft zeigen. Sinkendes Nachrichteninteresse und wachsende Plattformabhängigkeit bleiben zentrale strukturelle Risiken für Medienhäuser.

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Creator-Journalism / Publisher Research25. Aug. 2026

Erster Report zu Creator-Journalismus in der DACH-Region veröffentlicht

Der Schweizer Verein The Creator Press hat den „Creator-Journalismus in der DACH Region Report 2026“ veröffentlicht, die erste Studie zur Arbeitsrealität von Creator-Journalisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Untersuchung basiert auf einer Befragung von 79 Creator-Journalisten sowie 13 Tiefeninterviews und wurde von der Stiftung Mercator Schweiz ermöglicht. Zu den wichtigsten Erkenntnissen zählen: 95 % der Befragten geben an, journalistische Standards einzuhalten; ebenfalls 95 % nutzen regelmäßig Künstliche Intelligenz (vor allem für Korrektorat, Transkription und Recherche); 77,2 % nennen die Finanzierung als ihre größte Herausforderung. Zudem streben 80 % Kooperationen mit Medienhäusern an, jedoch fühlen sich nur 20,3 % von diesen ernst genommen. Der Report schließt mit Handlungsempfehlungen für Creators, Medienhäuser, Werbetreibende und Förderer zur Verbesserung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit und Zusammenarbeit.

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