Beobachtetes Signal · 17. Aug. 2026 · Market Research / Survey · Quelle: Retail-News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Umfrage: Europäischer Bezahldienst Wero kämpft weiterhin mit geringer Bekanntheit
Eine von Retail-News veröffentlichte Verivox-Umfrage zeigt, dass Wero, der Bezahldienst der European Payment Initiative, rund zwei Jahre nach seiner Einführung in Deutschland weiterhin vor Herausforderungen bei Bekanntheit und Nutzung steht. 61 Prozent der Befragten wussten nicht, dass Wero ein Bezahldienst ist, während 39 Prozent ihn korrekt erkannten. Aktivierung und Nutzung sind zwar im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – 14 Prozent haben ihr Girokonto für Wero freigeschaltet und rund 7 Prozent haben es für Zahlungen oder Überweisungen genutzt –, doch die Akzeptanz bei Verbrauchern und Händlern bleibt insgesamt begrenzt. Zu den teilnehmenden Banken gehören die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, die Deutsche Bank sowie die ING. Der Artikel betont, dass eine breitere Akzeptanz im Handel essenziell ist, um mit etablierten Anbietern zu konkurrieren.
Weros begrenzte Bekanntheit bei Verbrauchern und Akzeptanz im Handel beeinflussen die Zahlungsoptionen beim Checkout sowie die Wettbewerbsdynamik europäischer Payment-Alternativen, wobei die Meldung ein eher inkrementelles Wachstum statt eines marktverändernden Umbruchs beschreibt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Laut einer Verivox-Umfrage wussten 61 Prozent der Befragten nicht, dass Wero ein Bezahldienst ist; 39 Prozent identifizierten ihn korrekt.
- 14 Prozent der Befragten haben ihr Girokonto für Wero freigeschaltet und etwa 7 Prozent den Dienst für Zahlungen oder Überweisungen genutzt.
- Zwei Jahre nach dem Markteintritt in Deutschland hat Wero trotz Steigerungen zum Vorjahr weiterhin mit Bekanntheits- und Nutzungsproblemen zu kämpfen.
- Wero wird von der European Payment Initiative getragen; zu den teilnehmenden deutschen Banken zählen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, Deutsche Bank und ING.
- Der Dienst wurde über Peer-to-Peer-Überweisungen hinaus erweitert und steht bei einigen größeren Online-Händlern zur Verfügung, ist aber noch nicht flächendeckend etabliert.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“According to a representative Verivox survey, 61 percent of respondents do not know that Wero is a payment service....”
“In Germany, participating institutions include Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken as well as Deutsche Bank and ING....”
“Article published by Retail-News reports on the Verivox survey and Wero's awareness and usage in Germany....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Wero kämpft mit Bekanntheitsproblem trotz 9 Mio. Nutzern
Wero, die von Banken getragene europäische Zahlungsinitiative, hat in Deutschland ein erhebliches Bekanntheitsproblem. Eine Umfrage von Innofact im Auftrag von Verivox zeigt, dass fast ein Drittel der Befragten Wero noch nie gehört hat und nur 40 % es korrekt als Zahlungsdienst identifizieren. Trotz 9 Millionen registrierten Nutzern in Deutschland nutzen nur 7 % den Dienst aktiv. Der seit Sommer 2024 gestartete Dienst wächst langsam; die aktive Nutzung stieg von 4 % im Vorjahr. Zentrale Hürden sind die begrenzte Händlerakzeptanz (nur wenige wie Lidl und Decathlon) und die Aktivierung über Banking-Apps. Die EPI meldet 57 Millionen registrierte Nutzer in Europa, dennoch bezweifeln 58 % der Befragten, dass Wero gegen PayPal und Kreditkarten bestehen kann. Zudem ist Wero auf AWS-Cloud-Infrastruktur angewiesen, was geopolitische Risiken birgt. Finanziell sank der Jahresverlust 2025 auf 71,4 Mio. Euro, und die Initiative hat insgesamt 668,9 Mio. Euro eingesammelt.
Wero knackt Zehn-Millionen-Nutzer-Marke in Deutschland
Die europäische Zahlungsverkehrsinitiative Wero hat mit zehn Millionen registrierten Nutzern in Deutschland und 60 Millionen in Europa einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das von europäischen Banken getragene System, 2024 als Peer-to-Peer-Lollösung gestartet, expandiert nun in den E-Commerce und den Point-of-Sale (POS). Grosse Händler wie Lidl und dm integrieren Wero in ihre Online-Checkouts. Die nächste Herausforderung besteht darin, Registrierungen in reguläre Transaktionen zu umzuwandeln und die Händlerakzeptanz, insbesondere im stationären Handel, auszubauen. Während in Belgien bereits erste In-Store-Zahlungen via Wero laufen, steht ein breiter Rollout in Deutschland noch aus. Das Ziel ist eine paneuropäische Zahlungsalternative auf Basis von SEPA Instant Payments zur Reduzierung der Abhängigkeit von ausserhalb Europas stammenden Kartensystemen. Zahlungsdienstleister wie Nexi und BNP Paribas spielen eine zentrale Rolle bei der Beschleunigung der Händlerakzeptanz.
Europäischer Zahlungsdienst Wero verzeichnet erste Adoptionserfolge in Frankreich
Wero, der unter dem Dach der European Payments Initiative (EPI) entwickelte Zahlungsdienst, gewinnt in einigen europäischen Märkten an Bekanntheit, steht jedoch in hartem Wettbewerb mit etablierten Anbietern wie PayPal und starken nationalen Systemen. Laut einer BearingPoint-Analyse auf Basis einer YouGov-Umfrage in neun europäischen Ländern nutzen 19 % der befragten Franzosen Wero primär für Peer-to-Peer-Transfers. In Deutschland liegt der Nutzungsanteil bei lediglich 4 %, während PayPal hierzulande mit 56 % als bevorzugter P2P-Dienst dominiert. Wero wurde im Juli 2024 eingeführt und unterstützt sowohl direkte mobile Person-to-Person-Zahlungen als auch Transaktionen bei zahlreichen Online-Händlern – vergleichbar mit Kreditkarten, Apple Pay, Google Pay und Klarna. Die Analyse verdeutlicht das grundsätzliche Bedürfnis der europäischen Verbraucher nach Zahlungsoptionen, die von dominanten außereuropäischen Anbietern unabhängig sind, zeigt aber auch die Fragmentierung durch bestehende nationale Standards.
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