Beobachtetes Signal · 15. Mai 2026 · Market Research Report · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

Studie: KI-Suche verschiebt Marketing-Budgets in Rekordzeit

Zusammenfassung des Signals

Der Branch-Report „AI Search and Discovery: Enterprise Benchmark“, basierend auf einer Befragung von 300 leitenden Marketing-Entscheidern in Großunternehmen, belegt eine rachsane Adaption und Budgetumschichtung hin zur KI-gesteuerten Suche. Die Befragten verzeichnen durch KI-Suche ein Traffic-Wachstum von 15 Prozent im Jahresvergleich, während klassisches SEO um 8 Prozent zulegte; 89 Prozent konstatieren eine verbesserte Marketing-Performance. Für 2026 planen 65 Prozent der Teams, mindestens 25 Prozent ihrer Marketing-Budgets in die KI-Suche zu lenken, wobei 28 Prozent sogar mehr als 50 Prozent ansetzen; 87 Prozent gehen davon aus, innerhalb eines Jahres direkt über KI zu vertreiben. Trotz überwiegend positiver Stimmung verdeutlicht der Report signifikante Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Ergebnisgenauigkeit, Arbeitsmarkteffekten und der langfristigen Wirtschaftlichkeit dieses Kanals.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Branch befragte 300 leitende Marketing-Entscheider in Großunternehmen für den Enterprise Benchmark Report zur KI-Suche.
  • 89 Prozent der Befragten verzeichnen eine generelle Verbesserung ihrer Marketing-Performance durch KI-Suche.
  • Der Website-Traffic durch traditionelles SEO stieg im Jahresvergleich um 8 Prozent, der durch KI-Suche um 15 Prozent.
  • 65 Prozent der Befragten widmen der KI-Suche 2026 mindestens ein Viertel ihres Marketing-Budgets, 28 Prozent sogar über die Hälfte.
  • 87 Prozent der Führungskräfte erwarten, innerhalb eines Jahres den Vertrieb über KI abzuwickeln.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: https://martechseries.com/feed/•Veröffentlicht: 15. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “The Data Behind AI’s Rapid Impact on Search and Discovery”

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Studie: KI steigert Marketingbudgets, Teamgrößen und Martech Stacks

Eine Semrush-Studie unter 1.008 US-Entscheidern für Marketingbudgets zeigt, dass KI primär Investitionen und organisatorische Veränderungen antreibt anstatt flächendeckende Kosteneinsparungen zu bewirken. Rund 42 % der Marketer verzeichnen durch KI erhöhte Budgets, während 16 % Kürzungen und 28 % keine nennenswerten Auswirkungen melden. Über 40 % berichten von grundlegenden Verschiebungen bei der Budgetallokation. Auch die Martech Stacks wachsen weiter: Etwa ein Drittel verzeichnet einen leichten und ein weiteres Viertel ein signifikantes Wachstum, obwohl einige Einzeltools durch KI ersetzt werden. Der Personalbestand zeigt ebenfalls Expansion – rund ein Drittel meldet ein signifikantes Teamwachstum. Teams mit Budgets von über 500.000 US-Dollar ersetzen Tools häufiger durch KI. Die Studie verdeutlicht, dass KI Ressourcen neu verteilt und Marketing-Operations beschleunigt, statt primär Kosten zu senken.

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KI-Suchwandel treibt Budgets: CMOs investieren verstärkt in Brand Building

Werbetreibende nutzen die veränderten Suchgewohnheiten durch KI, um höhere Mediabudgets und verstärkte Investitionen in den Markenaufbau zu rechtfertigen. Laut einer Dept-Umfrage nutzten 61 % der US-Verbraucher in den letzten drei Monaten KI-Assistenten für Kaufrecherchen. Besonders Branchen mit komplexen Kaufentscheidungen wie Versicherungen oder Automotive sind von dieser Verschiebung betroffen. Statt rein auf Generative Engine Optimization (GEO) zu setzen, fordern CMOs höhere Upper-Funnel-Budgets zur Stärkung von Brand Equity und Bekanntheit, um die Sichtbarkeit in KI-generierten Ergebnissen abzusichern. Als Reaktion hob das IAB seine Wachstumsprognose für US-Werbeausgaben auf 12,3 % an, da Marketer vermehrt in die Performance bei der KI-Suche investieren. Marken wie State Farm, Mercedes-Benz und Hoka steuern bereits mit reichweitenstarken Kampagnen gegen.

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Marketer errichten Infrastruktur für Sichtbarkeit in der KI-Suche

Marketer schichten Such- und Content-Budgets um und reorganisieren Teams, um in KI-gestützten Such- und Answer-Engines Sichtbarkeit zu erlangen. Branchenstudien zeigen signifikante Investitionen: Laut Fractl fließen rund 24 Prozent der Budgets in die KI-Sichtbarkeit, während 82 Prozent der Marketer entsprechende Mittel bereitstellen. Insbesondere B2B-Unternehmen betrachten KI-generierte Antworten zunehmend als Distributionskanal. Die operative Umsetzung hinkt jedoch hinterher. Viele Marken haben nur einen Bruchteil ihrer Inhalte für die KI-Discovery optimiert, und die Mehrheit trackt weder den KI-Share-of-Voice noch Sentiment oder Bot-Traffic. Plattformfragmentierung und intransparente LLM-Quellen – Semrush-Daten belegen abweichende Quellen-Mixe bei ChatGPT, Google AI Mode und Gemini – erfordern differenzierte Strategien für unterschiedliche KI-Systeme im gesamten Advertising-Ökosystem.

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