Beobachtetes Signal · 15. Juni 2021 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
US-Höchstgericht rollt Rechtsstreit um LinkedIn-Datascraping neu auf
Der Artikel beleuchtet den Fall von hiQ Labs, einem Unternehmen, das öffentlich zugängliche LinkedIn-Nutzerdaten extrahiert, um analytische Profile zur Vorhersage von Mitarbeiterkündigungen zu erstellen. LinkedIn versuchte bereits 2017, den Zugriff von hiQ zu unterbinden, was damals vor Gericht keinen Erfolg hatte. Nun hat der US Supreme Court den Fall neu aufgerollt und zur erneuten Prüfung an Vorinstanzen zurückverwiesen, womit der Rechtsstreit weitergeht. Diese Entwicklung könnte einen rechtlichen Präzedenzfall dafür schaffen, wie öffentlich einsehbare Daten im Kontext von Datascraping und Datenschutz künftig behandelt werden. Während hiQ argumentiert, lediglich auf öffentliche Informationen zuzugreifen, wertet LinkedIn diese Praxis als Verletzung der Nutzungsbedingungen und Nutzerrechte. Angesichts steigender Datenschutzanforderungen könnte das endgültige Urteil wegweisend für künftige Datenzugriffspraktiken und das Spannungsverhältnis zwischen Offenheit und Privatsphäre in der digitalen Wirtschaft sein.
Das Verfahren könnte einen wegweisenden rechtlichen Präzedenzfall für das Datascraping öffentlich verfügbarer Daten und die damit verbundenen Datenschutzimplikationen schaffen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- hiQ Labs nutzt öffentlich zugängliche LinkedIn-Daten, um Profile zur Vorhersage von Mitarbeiterfluktuation zu erstellen.
- LinkedIn ging 2017 rechtlich gegen den Datenzugriff vor, konnte diesen damals jedoch nicht vollständig unterbinden.
- Der US Supreme Court hat den Fall wieder aufgenommen und zur erneuten Prüfung an untergeordnete Gerichte zurückverwiesen.
- Das Verfahren könnte einen wichtigen Präzedenzfall für den rechtlichen Umgang mit Datascraping bei öffentlich sichtbaren Daten schaffen.
- LinkedIn sieht in der Praxis einen Verstoss gegen Nutzungsbedingungen und Nutzerrechte, während hiQ auf die blosse Nutzung öffentlicher Informationen verweist.
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Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
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