Beobachtetes Signal · 24. Aug. 2021 · Market Research · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Studie: Print-Mailings erzielen in Kombination mit E-Mail-Werbung höhere Conversion Rates
Die Deutsche Post AG und der Collaborative Marketing Club (CMC) haben die Print-Mailing-Studie zur kanalübergreifenden Werbewirkung im Bestandskundenmarketing veröffentlicht. Die Untersuchung von 36 Online-Shops zeigt signifikante Leistungssteigerungen durch die Kombination von postalischen Aussendungen und E-Mail-Marketing: Die durchschnittliche Conversion Rate (CVR) stieg 2021 auf 6,8 Prozent (nach 4,9 Prozent im Vorjahr), der durchschnittliche Warenkorbwert wuchs um 22 Prozent und der RoAS erreichte 1.190 Prozent. Ein dreigliedriger Studiengruppenvergleich belegt, dass begleitende E-Mail-Impulse wie Preminder und Reminders die Performance massiv ankurbeln. Insbesondere zeitlich abgestimmte Erinnerungen erhöhten die CVR innerhalb von vier Tagen nach Versand um 101 Prozent. Die Ergebnisse unterstreichen, dass Cross-Channel-Orchestrierung und Marketing Automation klassische Printkampagnen im modernen Media-Mix entscheidend optimieren können.
Die Studie liefert datenbasierte Belege für die Effizienzsteigerung durch Cross-Channel-Marketing und zeigt, wie Print-Mailings mittels E-Mail-Automation gezielt performanter gesteuert werden können.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Deutsche Post und CMC veröffentlichen Print-Mailing-Studie zur kanalübergreifenden Werbewirkung.
- Durchschnittliche CVR über 36 Shops stieg 2021 auf 6,8 % (gegenüber 4,9 % im Jahr 2020).
- Warenkorbwert stieg um 22 %; der RoAS erreichte im Rahmen der Studie 1.190 %.
- Newsletter-Abonnenten (Gruppe B) verzeichneten eine um 21 % höhere CVR und 17 % höheren Warenkorbwert als Gruppe A.
- E-Mail-Reminders in Gruppe C steigerten die CVR im Vier-Tages-Fenster nach dem Versand um 101 %.
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CMC-Studie 2026: Print-Mailings liefern hohen ROAS im E-Commerce
Das kostenfreie Whitepaper der Deutschen Post zur CMC Print-Mailing-Studie 2026 in der neunten Auflage analysiert 35 reale E-Commerce-Kampagnen mit rund 859.000 versendeten Print-Mailings an Bestandskunden über einen Zeitraum von fünf Monaten. Die Studie belegt messbare Performance-Effekte physischer Mailings, darunter eine durchschnittliche Conversion Rate von 4,0 Prozent, einen ROAS von 961 Prozent im Kampagnenzeitraum, eine Steigerung des durchschnittlichen Warenkorbs um 24,8 Prozent sowie direkte Shop-Besuche von 8,5 Prozent der Empfänger unmittelbar nach Erhalt. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass 46 Prozent der durch Mailings ausgelösten Bestellungen erst ab der fünften Woche eingehen und niedrigere Gutscheinwerte bei Top-Kunden einen höheren ROAS erzielen. Das Whitepaper ist eine gesponserte, über OnlineMarketing.de in Partnerschaft mit der Deutschen Post bereitgestellte Ressource.
Dialogmarketing-Monitor 2026: Print-Mailings reaktivieren erfolgreich Bestandskunden
Der Dialogmarketing-Monitor 2026 der Deutschen Post in Zusammenarbeit mit Statista+ sowie die CMC Print-Mailing-Studie 2026 belegen die wachsende Bedeutung von Dialogmedien und die messbare Effektivität physischer Print-Mailings bei der Reaktivierung von Bestandskunden. Während digitale Kanäle dominieren, machen Reichweitenverluste im E-Mail-Marketing gezielte Postwurfsendungen zu einem starken Instrument für die Kundenbindung. Fallstudien von MYPOSTER und 35 weiteren Onlineshops verdeutlichen hohe Conversion Rates und einen starken Return on Ad Spend (ROAS) für Print-Mailings. Zudem verzeichnet der Dialogmarketing-Monitor steigende Budgets für Dialogmedien und eine breite Akzeptanz der Briefwerbung unter werbetreibenden Unternehmen.
CMC-Print-Mailing-Studie 2026: Höhere Gutscheine steigern Umsatz, aber nicht zwingend den Ertrag
Die von der Deutschen Post und dem Collaborative Marketing Club (CMC) durchgeführte CMC-Print-Mailing-Studie 2026 analysierte 35 Onlineshops hinsichtlich der Auswirkungen von Gutscheinwerten auf den Werbeerfolg. Die Untersuchung ergab, dass höhere Rabatte zwar grundsätzlich die Conversion Rate und den Umsatz steigern, häufig jedoch die Gewinnmargen schmälern – insbesondere bei wertvollen Bestandskunden. Fallstudien von allnatura, Hemden.de und Otto Gourmet belegen, dass geringere Rabatte für Top-Kunden die Margen schützen und den ROAS (Return on Ad Spend) verbessern, während höhere Rabatte für Gelegenheitskäufer deren Conversion Rate und Gesamtwirtschaftlichkeit erhöhen. Damit stellt die Studie die gängige Praxis infrage, den treuesten Kunden die höchsten Rabatte zu gewähren, und plädiert für segmentpezifische Gutscheinstrategien zur Optimierung der Profitabilität.
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