Beobachtetes Signal · 24. Aug. 2026 · Study Published · Quelle: Horizont · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Studie: KI und wirtschaftliche Unsicherheit verändern die Markenrelevanz
Eine von HORIZONT am 24.08.2026 veröffentlichte Roland Berger-Studie zeigt, dass wirtschaftliche Unsicherheit und der Vormarsch von KI die Rolle von Marken bei Kaufentscheidungen grundlegend verändern. Viele Verbraucher beobachten die makroökonomische Lage mit Sorge, was den Einfluss von Marken schwächt. Gleichzeitig hält KI Einzug in die Shopping Journey: Konsumenten nutzen KI zunehmend für Beratung, Produkt- und Preisvergleiche sowie Nutzungsinformationen. Dennoch überlassen bisher nur wenige Verbraucher autonome Agenten-KI-Systemen die finale Kaufentscheidung. Der Bericht verdeutlicht, wie sich das Konsumentenvertrauen verschiebt und KI-gestützte Shopping-Assistenzen für Marketer und die Markenstrategie an Bedeutung gewinnen.
Die Management-Beratungsstudie liefert wertvolle Consumer Insights zum Einfluss von KI auf das Einkaufsverhalten und zur sinkenden Markentreue. Dies ist für Marketer und Strategen hochrelevant, stellt jedoch keine direkte Plattformänderung oder technische Infrastrukturanpassung dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Roland Berger hat eine Studie zu den Auswirkungen von KI und wirtschaftlicher Unsicherheit auf die Markenbedeutung veröffentlicht.
- Wirtschaftliche Sorgen der Verbraucher mindern laut Studie die Anziehungskraft und den Einfluss etablierter Marken.
- Konsumenten nutzen KI im Einkaufsprozess verstärkt für Beratung, Produktvergleiche, Preisvergleiche und Anwendungsinformationen.
- Bisher erlauben nur wenige Verbraucher agentischer KI, finale Kaufentscheidungen eigenständig zu treffen; KI dient primär als Beratungstool.
- Der Fachartikel wurde am 24.08.2026 von HORIZONT publiziert.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“The article is authored by Daniel Kortschak (HORIZONT.AT) and published on the HORIZONT website....”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Studie: Marken verlieren an Strahlkraft und Konsumentenloyalität
Eine von Roland Berger veröffentlichte Studie mit dem Titel „The Consumer Playbook is Changing“ verdeutlicht, dass anhaltende wirtschaftliche Unsicherheiten, der wachsende Einfluss von Künstlicher Intelligenz und eine schwindende Markenloyalität das Konsumverhalten grundlegend verändern. Besonders bemerkenswert ist, dass nur noch 21 Prozent der befragten Verbraucher die Reputation einer Marke als ausschlaggebenden Kaufgrund nennen. Die Publikation des zugrundeliegenden Artikels erfolgte am 20. Juli 2026 in der Lebensmittelzeitung aus der Feder von Autorin Daniela Rück. Für Werbetreibende und Markenstrategen verdeutlichen diese Ergebnisse den dringenden Bedarf, bestehende Marketing- und Kundenansatzstrategien vor dem Hintergrund veränderter Prioritäten im Einkaufsverhalten kritisch zu hinterfragen und anzupassen.
BCG-Studie: KI wird zum wichtigsten Einflussfaktor bei Kaufentscheidungen
Laut einer von Retail-News zitierten Boston Consulting Group (BCG) Studie gewinnt künstliche Intelligenz bei Kaufentscheidungen rasant an Bedeutung. Rund 31 Prozent der Verbraucher nutzen KI bereits in verschiedenen Phasen des Einkaufsprozesses, und die Befragten erwarten, dass das Vertrauen in KI bis 2030 um 15 Prozentpunkte steigen wird. Etwa 19 Prozent gelten als „AI-loyalists“, von denen rund 70 Prozent empfohlene Produkte tatsächlich kaufen. Zudem vertraut mehr als die Hälfte der Verbraucher keiner einzelnen Informationsquelle vollständig. KI fördert die Entdeckung unbekannter Marken und spiegelt strukturelle Trends wie den steigenden Anteil von Single-Haushalten in Industriestaaten wider.
Prophet-Studie: KI-Nachfrage steigt, während das Verbrauchervertrauen sinkt
Die zweite Auflage der Prophet-Studie „The AI-Powered Consumer“ mit über 2.000 Befragten in UK, USA, Deutschland, China und Singapur zeigt ein KI-Paradoxon: Die Nutzung von Generative AI stieg um 28 %, während der Optimismus um 13 Punkte und das Vertrauen in Marken beim KI-Einsatz um 11 Punkte zurückgingen. 53 % der Verbraucher wünschen sich automatisierte Kaufentscheidungen und 49 % KI-gestützte Verhandlungen, doch bestehen Ängste vor dem Verlust menschlicher Nähe. Die Ergebnisse offenbaren signifikante regionale Unterschiede – in Deutschland glauben nur 27 % an den ethischen Markeneinsatz von KI, verglichen mit 74 % in China, das dem globalen Markt adoptionstechnisch zwei bis drei Jahre voraus ist. Marketer stehen vor der Herausforderung, diese Kluft zwischen Nachfrage und Vertrauen zu überwinden.
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