Beobachtetes Signal · 13. Feb. 2023 · Research / Study · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Studie: 97 Prozent der Beschäftigten wollen spätestens um 18 Uhr Feierabend

Zusammenfassung des Signals

Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung mit rund 2.300 volljährigen Vollzeitbeschäftigten zeigt, dass 97 Prozent ihren Arbeitstag bis 18:00 Uhr beenden möchten; nur 3,4 Prozent bevorzugen einen späteren Zeitpunkt. Der Wunsch nach einem frühen Feierabend erstreckt sich über alle demografischen Gruppen, wobei Frauen im Schnitt etwa eine Stunde früher Feierabend machen würden als Männer. Späte Arbeitszeiten korrelieren dabei mit einer geringeren Work-Life-Balance und potenziellen negativen Effekten auf Schlaf und Wohlbefinden. Vor diesem Hintergrund wachsen Forderungen nach flexibleren Arbeitsmodellen wie der Vier-Tage-Woche. Laut einer HDI-Umfrage erwägen 48 Prozent der Vollzeitkräfte Teilzeit oder eine Vier-Tage-Woche, während 38 Prozent dafür Gehaltseinbußen hinnehmen würden. Erste Ergebnisse der Initiative Four Day Week Global verzeichnen zudem einen Umsatzanstieg von rund acht Prozent bei teilnehmenden Arbeitgebern im Testzeitraum.

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Beleuchtet aktuelle Trends bei flexiblen Arbeitszeitmodellen und der potenziellen Etablierung der Vier-Tage-Woche, ist jedoch von begrenzter branchenspezifischer Tragweite.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung befragte im November des Vorjahres über 2.300 Vollzeitbeschäftigte.
  • 97 Prozent der Befragten möchten die Arbeit bis 18:00 Uhr beenden; lediglich 3,4 Prozent bevorzugen einen späteren Feierabend.
  • Das bevorzugte Ende liegt je nach Startzeit zwischen 14:00 und 17:00 Uhr, wobei Frauen im Schnitt rund eine Stunde früher aufhören als Männer.
  • Dr. Yvonne Lott plädiert für die Einführung einer Vier-Tage-Woche zur Steigerung von Flexibilität und Produktivität.
  • HDI-Umfrage: 48 Prozent der Vollzeitkräfte erwägen Teilzeit oder eine Vier-Tage-Woche; 38 Prozent würden dafür Gehalt opfern.
  • Frühe Ergebnisse von Four Day Week Global zeigen ein Umsatzplus von ca. 8 Prozent für teilnehmende Arbeitgeber während der Testphase.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 13. Feb. 2023
Ursprünglicher Berichttitel: “Studie zeigt: Beschäftigte wollen nicht nach 18 Uhr arbeiten | OnlineMarketing.de”

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