Beobachtetes Signal · 7. März 2023 · Study Published · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

Studie belegt anhaltende Rollenbilder und 18 Prozent Gender Pay Gap

Zusammenfassung des Signals

Zwei im Auftrag von XING durchgeführte FORSA-Studien belegen, dass die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern im Berufs- und Privatleben auch 2023 fortbesteht. Demnach reduzierten 67 Prozent der Frauen ihre Arbeitszeit für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf Teilzeit, verglichen mit 38 Prozent der Männer. Der Gender Pay Gap bleibt in Deutschland bestehen: Frauen verdienten im Vorjahr pro Stunde 18 Prozent weniger als Männer. Zudem unterscheiden sich die Motive für Jobwechsel. Während Frauen häufiger wegen Stress und Unzufriedenheit mit Vorgesetzten kündigen, steht für Männer das Gehalt im Vordergrund. Frauen nehmen ihren gesellschaftlichen Beitrag als höher wahr (71 zu 59 Prozent), tragen jedoch eine stärkere Doppelbelastung. Arbeitgeber sind gefordert, durch Teamkohäsion, flexible Arbeitszeiten und Remote Work gezielt auf die Bedürfnisse von Frauen einzugehen, um mehr Chancengleichheit zu fördern.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • 67 Prozent der Frauen arbeiten in Teilzeit im Vergleich zu 38 Prozent der Männer.
  • Gender Pay Gap in Deutschland: Frauen verdienen 18 Prozent weniger pro Stunde.
  • 31 Prozent der Männer und 25 Prozent der Frauen reduzieren Arbeit aus Stress- oder Gesundheitsgründen.
  • 17 Prozent der Frauen sind unzufrieden mit ihrem Job gegenüber 13 Prozent der Männer.
  • 69 Prozent der Frauen fordern flexible Arbeitszeiten im Vergleich zu 62 Prozent der Männer.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 7. März 2023
Ursprünglicher Berichttitel: “Studie zeigt: Die klassische Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern im Arbeits- und Privatleben ist auch 2023 noch Alltag | OnlineMarketing.de”

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