Beobachtetes Signal · 22. Juli 2025 · Measurement · Quelle: State of Streaming · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Streaming erreicht 46 Prozent, während Broadcast-TV unter 20 Prozent fällt
Der monatliche Nielsen-Gauge-Bericht zeigt, dass Streaming-Plattformen im Juni 2025 einen Rekordanteil von 46 Prozent der US-Fernsehnutzung verzeichneten, während der Marktanteil von Broadcast-TV erstmals unter 20 Prozent sank. Dieser Wandel wurde maßgeblich durch jüngere Zuschauer im Alter von 6 bis 17 Jahren angetrieben, die zwei Drittel ihrer TV-Zeit auf Streaming-Dienste entfallen ließen und ihre Gesamt Bildschirmzeit im Juni um 27 Prozent steigerten. Netflix verzeichnete ein monatliches Zuschauerwachstum von über 13 Prozent, wobei Originals wie Ginny & Georgia rund neun Milliarden Streaming-Minuten generierten. Der Artikel wertet diese Entwicklung als strukturellen Wandel in der Medienlandschaft: Klassische Broadcast-Formate verlieren die werberelevante Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen, während Netflix seine Expansionspläne für Werbeumsätze massiv beschleunigt.
Die Nielsen-Messung belegt eine strukturelle Verschiebung der Zuschaueranteile von Broadcast zu Streaming. Dies steuert direkt die Verteilung von TV-Werbebudgets und beschleunigt die Investitionen in Connected TV-Werbetechnologien sowie die Plattform-Monetarisierung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Nielsen Gauge-Bericht: Streaming-Plattformen vereinten im Juni 2025 46 Prozent der gesamten US-Fernsehnutzung auf sich.
- Der Marktanteil von Broadcast-TV fiel erstmals in der Messgeschichte unter die Marke von 20 Prozent.
- Zuschauer im Alter von 6 bis 17 Jahren verbrachten zwei Drittel ihrer TV-Zeit mit Streaming und steigerten ihre Gesamtnutzung um 27 Prozent im Juni.
- Netflix verzeichnete ein monatliches Zuschauerwachstum von über 13 Prozent; Ginny & Georgia generierte fast neun Milliarden Sehminuten.
- Netflix treibt die Verdopplung seiner Werbeumsätze im Jahr 2025 voran, angetrieben durch die stark wachsende Streaming-Nutzung.
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Streaming erreicht im Mai 2026 fast die Hälfte des gesamten TV-Konsums
Der aktuelle Nielsen-Report „The Gauge“ zeigt, dass Streaming im Mai 2026 einen neuen Höchstwert von 48,6 % am gesamten TV-Konsum erreichte und damit Kabelfernsehen (20,4 %) sowie lineare Broadcast-Sender (19,2 %) zusammen deutlich übertraf. Bei den einzelnen Plattformen führt YouTube mit einem Rekordwert von 13,8 %, gefolgt von Netflix mit 8,0 %, Disney-Diensten (4,9 %) und Prime Video (4,5 %). Prime Video verzeichnete dabei einen monatlichen Zuwachs, angetrieben durch Sportübertragungen wie NBA- und WNBA-Spiele, NASCAR-Rennen sowie das Finale von „The Boys“. Weitere Marktanteile entfielen auf The Roku Channel (3,1 %), Tubi (2,3 %), Paramount (2,3 %), Peacock (1,8 %) und Warner Bros. Discovery (1,5 %). Während saisonale Effekte den klassischen linearen TV-Konsum dämpften, unterstreicht der anhaltende Streaming-Boom die nachhaltige Verschiebung der Zuschauermerkmale hin zu Connected TV.
Linear-TV schrumpft auf 20 %, während Streaming und Broadcast zulegen
Aktuelle Nielsen-Gauge-Daten verdeutlichen eine signifikante Verschiebung der TV-Nutzung: Während das klassische Kabelfernsehen auf nur noch 20 Prozent der Gesamtnutzung einbruch, erreichte Streaming im Jahr 2026 einen Marktanteil von 48 Prozent, und das Broadcast-Fernsehen verzeichnete 21,7 Prozent. Im Jahresvergleich sank die Kabelnutzung um 3,2 Prozent, wohingegen Streaming um 4,5 Prozent und die Broadcast-Networks (ABC, CBS, FOX, NBC) leicht um 0,5 Prozent zulegten. Diese Entwicklung wird maßgeblich darauf zurückgeführt, dass Sportrechte und Premium-Inhalte zunehmend hinter Streaming-Paywalls abwandern. Für Werbetreibende und Media-Planer hat diese Fragmentierung direkte Konsequenzen für die Inventarallokation, das Budgeting und die kanalübergreifende Monetarisierungsstrategie im Connected TV-Umfeld.
Netflix bestellt neuen Bridgerton-Spinoff über Violet
Netflix hat eine neue Bridgerton-Spinoff-Serie in Auftrag gegeben, die sich auf die Matriarchin Violet Bridgerton und ihre Romanze mit Viscount Edmund Bridgerton konzentriert. Die Ankündigung erfolgte über den offiziellen Bridgerton-Instagram-Account. Shonda Rhimes wird als Executive Producer, Co-Autorin und Showrunnerin neben Nicholas Nardini fungieren. Die Serie hat noch keinen Titel. Die Staffeln 1-4 von Bridgerton und der erste Spinoff 'Queen Charlotte: A Bridgerton Story' sind derzeit auf Netflix verfügbar. Staffel 5, die sich auf Francesca Bridgerton und Michaela Stirling konzentriert, befindet sich in Produktion.
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