Beobachtetes Signal · 26. Juni 2026 · Layoffs · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
SRF entlässt Sprechtrainer im Rahmen von Sparprogramm
Der Schweizerische Radio- und Fernsehsender SRF hat im Zuge des SRG-Sparprogramms „Enavant“ vier langjährige, festangestellte Sprech- und Präsentationstrainer fristlos entlassen. Die SRF-Medienstelle bestätigte die Einsparungen und erklärte, dass Sprechtrainings künftig bedarfsorientiert intern oder extern beschafft werden. Intern wird der Schritt damit begründet, SRF an die Sprachregionen RTS und RSI anzugleichen, die keine festangestellten Sprechtrainer beschäftigen. Die Gewerkskunft SSM sowie betroffene Mitarbeitende protestierten bei SRG-Generaldirektorin Susanne Wille und argumentierten, dass externe Anbieter nicht günstiger seien und die Entlassungen—teilweise kurz vor der Pensionierung—ungerecht seien. Die SRG will bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen und plant im Rahmen von „Enavant“ den Abbau von etwa 900 Vollzeitstellen.
Personalabbau bei öffentlich-rechtlichen Sendern betrifft die Content-Produktionsqualität und interne Kompetenzen, ist jedoch für den globalen AdTech- und MarTech-Markt von geringer strategischer Tragweite.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- SRF entließ vier festangestellte Sprech- und Präsentationstrainer fristlos.
- Die Entlassungen sind Teil des Transformations- und Sparprogramms „Enavant“ der SRG.
- Die SRG plant bis 2029 Einsparungen von rund 270 Millionen Franken und den Abbau von ca. 900 Vollzeitstellen.
- SRF erklärte, dass Sprechtrainings je nach Bedarf weiterhin intern oder extern verfügbar sein werden.
- Die Mediengewerkschaft SSM richtete einen Protestbrief an SRG-Generaldirektorin Susanne Wille und forderte die Rücknahme der Entlassungen.
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2 verknüpfte Unternehmen“Internally the step is justified as aligning with the practice at RTS in French‑speaking Switzerland, where there are no permanent speech tr...”
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SRF: Wachsender Protest gegen Entlassungen von Sprachexperten
Ein offener Protestbrief gegen die Entlassung von vier Sprach- und Präsentationstrainern beim SRF hat inzwischen 612 Unterschriften erreicht, nach zuvor 572 bei der Einreichung an SRG-Generaldirektorin Susanne Wille. Die neuen Unterzeichner machen etwa 20 Prozent der SRF-Belegschaft aus. Die betroffenen Trainer – einige davon mit über 30 Dienstjahren – wurden Ende Juni im Rahmen des Sparprogramms „Enavant“ freigestellt. Unterzeichner und die Gewerkszeit SSM fordern die Wiedereinstellung der Trainer sowie Kritik an der Art und Weise der Entlassungen. SRG-HR-Chefin Severine Schori-Vogt wies den Vorwurf zurück, Mitarbeiter seien sofort vor die Tür gesetzt worden; sie seien lediglich freigestellt, aber nicht zur sofortigen Abgabe von Ausweisen gezwungen worden. Die SRG hält an den Kürzungen fest, wobei künftige Schulungen wie bei RTS und RSI durch eine Kombination aus internem und externem Coaching abgedeckt werden sollen.
Schweizer Mediengewerkschaft SSM fordert Kündigungsstopp beim öffentlich-rechtlichen Sender SRF
Die Schweizer Mediengewerkschaft SSM übt scharfe Kritik an dem angekündigten Abbau von 38 Vollzeitstellen beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und fordert die SRG auf, von Kündigungen abzusehen. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die Mitbestimmungsrechte der Mitarbeitenden beim Sparprogramm ,Enavant' unzureichend gewürdigt zu haben. Insbesondere kritisiert das SSM die Situation von Führungskräften, die sich auf tarifgebundene Stellen mit Gehaltskürzung bewerben können und wegen der Freiwilligkeit möglicherweise keine Sozialplanleistungen erhalten. Zudem bemängelt die Gewerkschaft die ungenügende Einbindung der Personalvertretung. SRF plant im Rahmen der SRG-weiten Einsparungen bis 2027 Kürzungen in Höhe von 9,7 Millionen Schweizer Franken, wobei die Hälfte durch natürliche Fluktuation aufgefangen werden soll. Die Gewerkschaft argumentiert, die Finanzlage rechtfertige keine Entlassungen und warnt vor sinkender Programmqualität.
SRF-Stellenabbau trifft Informationsressort durch Sparprogramm am stärksten
Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) setzt im Rahmen ihres Programms „Enavant“ drastische Sparmaßnahmen um, die durch staatlich verordnete Kürzungen der Medienabgabe ausgelöst wurden. Betroffen sind SRF, RTS und RSI. Auf den obersten drei Führungsebenen streicht die SRG über 20 Prozent der Stellen und erzielt 2027 Einsparungen von 80 Millionen Franken, was zu einem Gesamteinsparvolumen von 270 Millionen Franken bis 2029 beiträgt. Allein das SRF baut bis 2027 insgesamt 38 Vollzeitstellen ab und spart 9,7 Millionen Franken, wobei das Informationsressort am härtesten getroffen wird. RTS plant Einsparungen von 8,1 Millionen Franken und den Abbau von 25 Stellen durch sprachregionalen Schulterschluss. RSI reduziert das Budget um 3,4 Millionen Franken und streicht 8 bis 12 Stellen primär über Fluktuation und Frühpensionierungen. Alle Einheiten forcieren KI-gestützte Produktionen und den Streaming-Fokus.
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