Beobachtetes Signal · 10. Sept. 2026 · Campaign Launch · Quelle: Horizont · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
s.Oliver setzt auf KI-Face-Swap für Kampagne mit Heidi Klum
Die deutsche Fashion-Marke s.Oliver hat ihre Kampagne „Casual since Forever“ mit Heidi Klum gestartet, in der die Markenbotschafterin in TV-Spots auf einen verjüngten, KI-generierten Klon von sich selbst trifft. Die von Jung von Matt Beauty Collective und Tempomedia entwickelte Kampagne nutzt AI Face Swap, um eine junge Version von Klum aus ihren Anfängen mit dem heutigen Weltstar zusammenzubringen. Die Werbung betont das Markenerbe sowie die lässige Positionierung; beide Klums tragen s.Oliver-Kollektionen aus ihren jeweiligen Epochen. Die Initiative ist Teil einer im Frühjahr verkündeten zweijährigen Partnerschaft und wird international ausgerollt – und das exklusiv über digitale Kanäle wie Digital Video, Digital Out-of-Home, Print und Social Media sowie mit starker Präsenz am Point of Sale. Die Zusammenarbeit mit Jung von Matt erfolgt auf Projektbasis und stellt keine klassische Agenturbeziehung dar.
Demonstriert die kreative Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der Markenwerbung eines großen Modeunternehmens, stellt jedoch eine isolierte Kampagne und keinen generellen Markttrend dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- s.Oliver startete eine Kampagne, in der Heidi Klum auf einen verjüngten KI-Klon von sich selbst trifft.
- Die Kampagne wurde von Jung von Matt Beauty Collective und Tempomedia unter Regie von Alex Feil realisiert.
- Für die Darstellung der jüngeren Klum wurde AI-Face-Swap-Technologie eingesetzt.
- Der Spot ist Teil einer im Frühjahr bekannt gegebenen zweijährigen Partnerschaft mit Klum.
- Die Ausspielung erfolgt ausschließlich über digitale Kanäle ohne klassische TV-Präsenz.
- Die Kooperation mit Jung von Matt basiert auf einer projektspezifischen Zusammenarbeit.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“The campaign was implemented by the Jung von Matt Beauty Collective together with Tempomedia....”
“Heidi Klum currently appears in TV spots for L'Oréal, Calzedonia, and SharkNinja....”
“Heidi Klum currently appears in TV spots for L'Oréal, Calzedonia, and SharkNinja....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
s.Oliver-Kampagne mit Heidi Klum setzt verstärkt auf physische Touchpoints
Das deutsche Modeunternehmen s.Oliver startet mit „Casual since forever“ eine neue Markenkampagne mit Heidi Klum als Testimonial. Die von Jung von Matt entwickelte Kampagne setzt auf einen ganzheitlichen Omnichannel-Ansatz, der digitale Kanäle mit physischen Touchpoints wie (D)OOH und Print kombiniert. Der Kampagnenzeitraum erstreckt sich vom 10. September bis zum 31. Oktober 2026 und zielt auf Frauen im Alter von 25 bis 45 Jahren ab, mit einem Mindestziel von 200 Millionen Bruttokontakten. Die Mediaplanung und der Mediaeinkauf werden von der Münchner Agentur Slash verantwortet, mit der s.Oliver seit Januar 2025 in einer Full-Funnel-Strategie zusammenarbeitet. Diese Neuausrichtung markiert eine bewusste Abkehr von rein digital fokussierten Kampagnen hin zu einem balancierten Media-Mix, um die Markenpositionierung als reine Casual-Brand zu schärfen.
Heidi Klum on OMR Podcast: Career, Deals, Roblox Loss
Heidi Klum sat down with OMR founder Philipp Westermeyer for an OMR Podcast episode published on 2026-06-03. In the interview she walks through her path from model to media entrepreneur, recounting how an appearance with Thomas Gottschalk funded her first apartment, how two early jobs helped her US breakthrough, and how she negotiated name credit and editorial control on Germany’s Next Topmodel. Klum also disclosed losing roughly one million dollars on an ambitious Roblox project. The episode was recorded at the Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten after the OMR Festival and is distributed via Podigee’s podcast player.
Telekom-KI-Kampagne mit Albert Einstein löst Ethik-Debatte aus
Die Deutsche Telekom hat einen vollständig KI-generierten Werbefilm veröffentlicht, der einen synthetischen Albert Einstein zeigt. Die von der Agentur Jung von Matt in Kooperation mit ElevenLabs produzierte Kampagne stieß vor allem auf LinkedIn auf heftige ethische Kritik. Branchenkommentatoren monierten die kommerzielle Nachbildung einer weltberühmten, verstorbenen Persönlichkeit für Werbezwecke. Thomas Strerath, ehemaliger Chef von Jung von Matt, verstärkte die Diskussion durch einen fiktiven, per KI generierten Beitrag im Namen Einsteins. Die Kontroverse wirft grundlegende Fragen zu Einwilligung, Brand Safety, kreativen Praktiken sowie dem Einsatz von Sprach- und Bildklon-Technologien in der kommerziellen Werbung auf.
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