Beobachtetes Signal · 27. Mai 2026 · Product Launch · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Snapchat führt das Werbeformat Promoted Places in Deutschland ein
Snapchat hat sein Werbeformat Promoted Places in Deutschland verfügbar gemacht, wodurch Marken physische Geschäfte und Standorte direkt auf der Snap Map hervorheben können. Das Format, das im Herbst 2024 in den USA gestartet wurde, zeigt Standortdetails wie Adresse, Öffnungszeiten, Stoßzeiten und einen Link zur Markenwebsite an. Snapchat erreicht in Deutschland rund 19 Millionen aktive Nutzer, während die Snap Map weltweit von etwa 450 Millionen monatlichen Nutzern verwendet wird. Als früher Anwender in Deutschland wird die RSG Group mit den Marken McFIT und JOHN REED genannt. Dieser Schritt erweitert das werbliche Inventar von Snapchat im Bereich Location-Based Advertising und bietet Werbetreibenden eine neue Möglichkeit, die lokale Entdeckung sowie den Kundenverkehr vor Ort gezielt zu steigern.
Eine etablierte Social-Media-Plattform hat ein standortbasiertes Werbeprodukt auf dem deutschen Markt ausgerollt, wodurch das lokale Inventar sowie die Targeting-Optionen für Werbetreibende in einem zentralen europäischen Markt erweitert werden.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Snapchat hat das Werbeformat Promoted Places in Deutschland eingeführt (ursprünglicher US-Start im Herbst 2024).
- Promoted Places werden auf der Snap Map angezeigt und präsentieren Adresse, Öffnungszeiten, Stoßzeiten sowie einen Website-Link.
- Snapchat verzeichnet in Deutschland etwa 19 Millionen aktive Nutzer.
- Die Snap Map zählt weltweit rund 450 Millionen monatliche Nutzer.
- Die RSG Group (Betreiber von McFIT und JOHN REED) gehört zu den ersten Marken, die das Format in Deutschland nutzen.
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Snapchat bringt KI-gestützte Sponsored Snaps nach Deutschland
Snapchat führt Mitte Juni 2026 sein umstrittenes, chat-basiertes Werbeformat, erweitert um KI-gestützte Agenten, in Deutschland ein. Die sogenannten AI Sponsored Snaps ermöglichen es Marken, konversationelle Agenten direkt in den Chat-Stream der Nutzer zu integrieren, wodurch diese direkt im Chat Fragen stellen und Empfehlungen erhalten können. Snap hatte die KI-Varianten im April eingeführt und verweist auf Erfolge in Märkten wie Großbritannien, wo herkömmliche Sponsored Snaps zu rund 22 Prozent höheren Conversions und einem um etwa 20 Prozent niedrigeren Cost-per-Action geführt haben. Der Markteintritt in Deutschland startet als Alpha-Test in Partnerschaft mit Experian. Dies folgt auf starke Kennzahlen von Snap, wonach im ersten Quartal 2026 über 950 Milliarden Chats verzeichnet wurden und mehr als 500 Millionen Nutzer mit der integrierten KI My AI interagiert haben.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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