Beobachtetes Signal · 13. Dez. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Snapchat schaltet KI-generierte Snaps für Snapchat+-Abonnenten frei
Snapchat erweitert seine generativen KI-Funktionen für das kostenpflichtige Abonnement Snapchat+, das laut Unternehmensangaben rund sieben Millionen zahlende Nutzer umfasst. Neue Tools ermöglichen es, innerhalb der App KI-generierte Bilder zu erstellen und zu teilen. Ein zentrales Feature erlaubt die Bildgenerierung aus Text-Prompts über eine KI-Schaltfläche in der Kamera-Toolbar. Das ‚Outcropping‘-Feature nutzt KI, um Bilder über ihre ursprünglichen Ränder hinaus zu erweitern, während die ‚Dreams‘-Funktion eine kollaborative Erstellung ermöglicht. Abonnenten erhalten monatlich ein Paket von acht Dreams ohne Zusatzkosten. Diese Updates unterstreichen das Wertversprechen von Snapchat+ und treiben die KI-gestützte Content Creation auf der Plattform voran.
Moderate Branchenrelevanz durch neue KI-Funktionen auf einer reichweitenstarken Plattform, die konsequent über das kostenpflichtige Abonnement Snapchat+ monetarisiert werden.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Snapchat+-Abonnenten können Bilder direkt per Text-Prompt in der App generieren.
- Eine KI-Schaltfläche in der Kamera-Toolbar bietet Zugriff auf die Oberfläche.
- Das Feature Outcropping erweitert Bilder mittels KI über ihre Ränder hinaus.
- Dreams ermöglicht kollaborative Erstellung; Abonnenten erhalten monatlich acht kostenlose Dreams.
- Snapchat+ zählt inzwischen rund sieben Millionen zahlende Abonnenten.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Snapchat führt KI-gestützte Sponsored Snaps für dialogbasierte Werbung ein
Snapchat rollt mit AI Sponsored Snaps ein neues konversationelles Werbeformat aus, das Nutzern direkte Chats mit markeneigenen KI-Agenten im Chat-Tab ermöglicht. Das Format soll die rund 900 Millionen monatlich aktiven Nutzer erreichen und erscheint als beworbener Snap im Posteingang. Nach dem Öffnen können Nutzer Freitextfragen stellen oder voreingestellte Prompts verwenden, um mit dem KI-Agenten zu interagieren. Die Unterhaltungen können Produkt- oder Reiseempfehlungen liefern und Klicks zur Website oder App des Werbetreibenden für den Kauf beinhalten. Die Einführung erfolgt kurz nach Entlassungen von rund 1.000 Mitarbeitern bei Snap unter Verweis auf KI-Investitionen. Das Feature erweitert Snapchats Werbeportfolio durch die Integration agentenbasierter, dialogorientierter Erlebnisse in Direktnachrichten und signalisiert einen branchenweiten Trend hin zu dialogbasierten, KI-gesteuerten Werbeformaten.
Snapchat führt KI-gestützte Conversational Ads in User-Chats ein
Snapchat hat mit „AI Sponsored Snaps“ ein neues Werbeformat vorgestellt, das markeneigene KI-Agenten direkt in die Chat-Umgebungen der Nutzer einbettet. Ziel ist es, interaktive Conversational-Interaktionen zwischen Marken und Konsumenten zu ermöglichen. Das Format startet zunächst in einer Alpha-Testphase, unter anderem im Rahmen eines kontrollierten Pilotprojekts mit Experian. Snapchat stützt diesen Schritt auf hohe Engagement-Kennzahlen: Über 950 Milliarden Chats im ersten Quartal 2026 sowie mehr als 500 Millionen Nutzer, die den integrierten KI-Assistenten „My AI“ verwendet haben. Das Unternehmen positioniert das Format als strategischen Wandel weg von unterbrechender Display-Werbung hin zu nativer, dialogbasierter Discovery. Laut Snap erzielen bestehende Sponsored Snaps bereits signifikant höhere Conversion Rates und eine gesteigerte Kosteneffizienz im Vergleich zu herkömmlichen Fullscreen-Platzierungen, wodurch Chat-Interfaces zu einer zentralen Monetarisierungsfläche für den Walled Garden werden.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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