Beobachtetes Signal · 23. März 2023 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Snap launcht AR Enterprise Services für Virtual Shopping
Snap Inc. hat die Einführung des AR Enterprise Services (ARES) Teams bekannt gegeben, um proprietäre Virtual-Shopping-Technologien über die Snapchat-App hinaus auf externen Marken-Websites und -Apps bereitzustellen. ARES bündelt die AR-Shopping-Technologien in einer SaaS Shopping Suite, die Funktionen wie AR Try-On mit Image Try-On und Live AR, einen 3D Viewer sowie KI-gestützte Fit & Sizing Recommendations umfasst. Hinzu kommen ein Enterprise Manager Backend für die AR-Erstellung und das Asset-Katalog-Management sowie umfassende Integrationsservices. Das Angebot richtet sich gezielt an Fashion- und Accessoire-Marken mit dem Ziel, die Online-Kaufentscheidung zu stärken, die Markenloyalität zu erhöhen, die Conversions zu steigern und gleichzeitig Retouren zu senken. ARES stützt sich auf das technologische Erbe von Snap, zu dem unter anderem die Übernahme von Fit Analytics im Jahr 2020 sowie Assets von Vertebrae und FORMA gehören. Geleitet wird das ARES-Team von Jill Popelka. Die Informationen basieren auf der offiziellen Pressemitteilung von Snap.
Die Markteinführung eines Enterprise-AR-Shopping-SaaS-Produkts hat potenziell weitreichende Auswirkungen auf den E-Commerce-Technologiemarkt und beschleunigt die Adoption von Augmented Reality im digitalen Handel.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Snap Inc. gründet AR Enterprise Services (ARES) Team für Virtual Shopping außerhalb der eigenen App.
- ARES bündelt AR-Shopping-Technologien in einer skalierbaren SaaS Shopping Suite.
- Kernkomponenten sind AR Try-On (Image und Live), 3D Viewer, Fit & Sizing Recommendations, Enterprise Manager Backend und Integration Services.
- Das Angebot zielt auf Bekleidungs- und Accessoire-Marken ab zur Conversion-Steigerung und Retourenreduktion.
- ARES nutzt Technologien und Übernahmen wie Fit Analytics (2020), Vertebrae und FORMA; Führung durch Jill Popelka.
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Snap-Manager: Viel KI-generierter Inhalt ist einfach Müll
In einem Interview auf der DMEXCO 2026 äußerte sich Jan Müller, Senior Sales Manager für die größten Kunden in der DACH-Region bei Snap, zur Haltung der Plattform gegenüber KI-generierten Inhalten. Snap empfiehlt keine vollständig KI-generierten Videos mehr im Spotlight-Feed von Snapchat, um dem sogenannten 'AI Slop' entgegenzuwirken. Müller räumte ein, dass einige KI-generierte Inhalte gut seien, ein Großteil jedoch minderwertig. Er betonte zudem die Bedeutung von Authentizität und den Mix aus Marken- und Performance-Werbetreibenden auf der Plattform.
Snap-Experte: Marken sollten private Chats ernster nehmen
In einem Gastkommentar bei Meedia argumentiert Jan Müller, Senior Sales Manager Largest Customers DACH bei Snap Inc., dass Marken den Fokus von Reichweite auf Relevanz in privaten Kommunikationskanälen verlagern sollten. Unter Berufung auf die Studie 'The Great Brand Reset' von Snap und Mindscope hebt er hervor, dass 56 % der deutschen Befragten Inhalte mit einer kleinen, konkreten Gruppe teilen und 61 % private Interaktionen mit Marken über DMs, Stories oder Chatbots bevorzugen. Er betont, dass Chats nicht nur für den Kundenservice da sind, sondern Potenzial für Markenbindung bieten, insbesondere bei der Gen Z. Er plädiert dafür, Inhalte zu schaffen, die praktischen Nutzen bieten, Kamera und AR für Try-before-buy-Erlebnisse zu nutzen und in Entscheidungsmomenten relevant zu sein. Der Kommentar enthält keine neuen Produktankündigungen oder Unternehmensmeldungen.
Kaliforniens Gouverneur legt Veto gegen Verbot von "Pervert Glasses" ein
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat den Senatsgesetzentwurf 1130 abgelehnt, der heimliche Aufnahmen mit tragbaren Aufnahmegeräten wie Smart Glasses illegal gemacht hätte. Newsom argumentierte, dass der Entwurf tragbare Aufnahmegeräte zu breit definiere, was unbeabsichtigte Folgen haben könnte, und dass bestehende Gesetze bereits ausreichenden Schutz bieten. Der Gesetzentwurf zielte darauf ab, Datenschutzbedenken angesichts der zunehmenden Verbreitung von Always-Listening-Geräten von Unternehmen wie Meta und Snap anzugehen. Kalifornien wäre der erste Bundesstaat gewesen, der Smart Glasses reguliert hätte. Kritiker bezeichnen solche Geräte als "Pervert Glasses". Das Veto bedeutet, dass es vorerst keine neuen spezifischen Vorschriften für diese Wearables gibt.
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