Beobachtetes Signal · 30. Mai 2026 · Funding · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Snap-Alumni gründen Angel-Fonds „Ghost Angels“ für KI-Start-ups
Eine Gruppe von rund 20 ehemaligen Snap-Mitarbeitern hat den Angel-Fonds Ghost Angels ins Leben gerufen, um die nächste Generation von Social Media zu fördern. Der von Max Rivera im Jahr 2025 gegründete Fonds soll eine bestehende Investoren-Community von Snap-Alumni formalisieren. Ghost Angels hat bereits mindestens fünf Unternehmen unterstützt und plant, das verbleibende Kapital im kommenden Jahr in mindestens 15 weitere Firmen zu investieren. Der Fokus liegt auf Pre-Seed- und Seed-Phase-KI-Start-ups in den Bereichen Social Media und Consumer, wobei ein starker Schwerpunkt auf alternativen Monetarisierungsmodellen wie Abonnements, token- oder nutzungsbasierten Ansätzen sowie KI-nativen Kreativformaten liegt. Die Zusammensetzung der Mitglieder vereint bewusst ehemalige Führungskräfte mit Investoren am Anfang ihrer Karriere, darunter Alexandra Levitt und Will Wu. Rivera ist derzeit im AI Lab von Microsoft tätig.
Ein neuer Angel-Fonds ehemaliger Snap-Führungskräfte mit Fokus auf KI-gestützte Social- und Consumer-Start-ups ist für Frühphasen-Finanzierungsströme und Produkttrends relevant, allerdings begrenzen das nicht offengelegte Fondsvolumen und der Fokus auf die Angel-Phase die kurzfristige Branchenwirkung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ghost Angels ist ein von Max Rivera gegründeter Angel-Fonds, der aus rund 20 Snap-Alumni besteht.
- Der Fonds hat bereits mindestens fünf Unternehmen unterstützt und plant Investitionen in mindestens 15 weitere im kommenden Jahr.
- Ghost Angels konzentriert sich auf Pre-Seed- bis Seed-KI-Start-ups in den Sektoren Social Media und Consumer.
- Das Volumen des eingeworbenen Kapitals wurde nicht offengelegt.
- Zum Kreis der Mitglieder gehören ehemalige Snap-Führungskräfte wie Alexandra Levitt und Will Wu; Rivera ist derzeit im Microsoft AI Lab tätig.
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Fr Ehemalige von OpenAI starten neuen Zero-Shot-KI-Fonds
Zero Shot, ein von mehreren OpenAI-Alumni gegründeter Risikokapitalfonds, hat ein First Closing auf dem Weg zu einem Zielvolumen von 100 Millionen US-Dollar vollzogen und bereits mehrere Investitionen getätigt. Dem Gründerteam gehören Evan Morikawa, Andrew Mayne, Shawn Jain, Kelly Kovacs und Brett Rounsaville an. Zero Shot hat sich an Worktrace AI, Foundry Robotics sowie einem dritten Stealth-Startup beteiligt. Die Partner betonen, dass ihre OpenAI-Erfahrung ihnen bei der Auswahl und Bewertung von KI-Ideen hilft, wobei sie bestimmten Ansätzen wie digital twins oder bestimmten Robotik-Video-Daten skeptisch gegenüberstehen. Zu den Beratern des Fonds zählen Diane Yoon, Steve Dowling und Luke Miller.
Snap gliedert internes KI-Video-Team in neues Unternehmen Dotmo aus
Snap gliedert ein internes Team für generative KI-Video-Technologien in eine eigenständige Gesellschaft namens Dotmo aus, um die hohen internen Entwicklungskosten zu senken. Dotmo fokussiert sich auf die Entwicklung von KI-Modellen für interaktive Gaming- und Entertainment-Erlebnisse. Das Venture startet mit bisherigen Snap-Mitarbeitern, während Snap dem neuen Unternehmen Technologien lizenziert und im Gegenzug eine signifikante Beteiligung hält. Eine direkte finanzielle Unterstützung durch Snap erfolgt zunächst nicht; stattdessen fungiert Snap CTO Bobby Murphy als Lead-Investor mit einer bedeutenden persönlichen Beteiligung, während er in seiner Funktion bei Snap verbleibt. Spätere externe Finanzierungsrunden werden nicht ausgeschlossen. Für Snap ist dies nach der Ausgliederung der Specs-Sparte im laufenden Jahr die zweite nennenswerte Restrukturierung.
OpenAI-Alumni gründen 18 Startups: Welle an milliardenschweren Ausgründungen
TechCrunch porträtiert mindestens 18 Startups, die von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet wurden, und beschreibt ein einflussreiches Alumni-Netzwerk aus direkten Wettbewerbern, Deep-Tech-Unternehmen und hochfinanzierten Ventures. Die alphabetische Übersicht reicht von Adept AI Labs, Anthropic und Applied Compute bis hin zu Safe Superintelligence und Thinking Machines Lab, inklusive jüngster Finanzierungsrunden, Bewertungen und prominenter Personalien. Mehrere dieser Startups sicherten sich trotz früher Produktphasen enormes Wagniskapital; parallel dazu kam es bereits zu Übernahmen und Talent-Deals, etwa durch Amazon. Der Bericht unterstreicht das massive Investoreninteresse an Gründern aus dem OpenAI-Umfeld und verweist auf weitere Stealth-Startups ehemaliger Angestellter, was die zunehmende Fragmentierung und Dynamik im globalen KI-Ökosystem verdeutlicht.
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