Beobachtetes Signal · 6. Juli 2026 · Research / Study · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Kleine Unternehmen schlagen Konzerne bei KI-Suchsichtbarkeit
Der Schweizer Anbieter Geoquality.ai hat 300 Schweizer Domains aus zwölf Branchen mit dem Seakt-Scoring-System analysiert und festgestellt, dass die Sichtbarkeit in KI-Antwortsystemen wie ChatGPT oder Perplexity nicht von Unternehmensgröße oder Werbebudget abhängt. Seakt bewertet Websites anhand strukturierter Daten, Entitätenklarheit, Autorität, Content-Qualität und technischer Zugänglichkeit von 0 bis 100 Punkten. Dabei erzielten kleinere Firmen oft höhere Werte als etablierte Konzerne, wie etwa das Fintech Aktionariat (90) im Vergleich zu Julius Bär (36) und EFG (33) oder der Treuhänder Findea (80) gegenüber KPMG (64), Deloitte (51) und EY (48). Laut Geoquality.ai blockieren sieben Domains KI-Crawler aktiv, während rund 43 große Marken durch pauschalen Bot-Schutz von Cloudflare oder Akamai für KI-Systeme unsichtbar sind. Das Seakt-Framework wurde im Mai 2026 von Gründer Marco Biner als Working Paper veröffentlicht.
Die Analyse unterstreicht, dass strukturelle und technische Website-Faktoren die Sichtbarkeit in LLM-basierten Antwortsystemen bestimmen, was für SEO, Unternehmenskommunikation und Brand Visibility angesichts des Wandels hin zu KI-basierten Antworten essenziell ist. Zudem deckt sie unbeabsichtigte Unsichtbarkeiten durch strenge Bot-Schutzmaßnahmen auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Geoquality.ai untersuchte 300 Schweizer Domains aus 12 Branchen mittels des Seakt-Scoring-Systems.
- Der Seakt-Score bewertet strukturierte Daten, Entitätenklarheit, Autorität, Content-Qualität und technische Zugänglichkeit auf einer Skala von 0 bis 100.
- Beispiele aus der Studie: Aktionariat (90) vor Julius Bär (36) und EFG (33); Findea (80) vor KPMG (64), Deloitte (51) und EY (48).
- Sieben Domains blockieren KI-Crawler aktiv, während rund 43 Großkonzerne durch generischen Bot-Schutz von Cloudflare oder Akamai unabsichtlich für KI unsichtbar sind.
- Der Seakt-Index wurde im Mai 2026 von Geoquality.ai-Gründer Marco Biner als Working Paper publiziert.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Geoquality.ai names trustee Findea with 80 points compared with 64 for KPMG, 51 for Deloitte and 48 for EY....”
“Geoquality.ai names trustee Findea with 80 points compared with 64 for KPMG, 51 for Deloitte and 48 for EY....”
“Geoquality.ai names trustee Findea with 80 points compared with 64 for KPMG, 51 for Deloitte and 48 for EY....”
“Around 43 other large brands are effectively invisible to AI systems unintentionally as a side effect of generic bot-protection systems like...”
“Around 43 other large brands are effectively invisible to AI systems unintentionally as a side effect of generic bot-protection systems like...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Sergeant startet Angebot für bessere KI-Sichtbarkeit von Marken
Die Schweizer Agentur Sergeant hat in Kooperation mit JB Brand Strategy und Telya ein neues Serviceangebot zur Verbesserung der Markensichtbarkeit in KI-gesteuerten Suchsystemen eingeführt. Grundlage ist eine gemeinsame Studie zu rund 150 Schweizer Marken, die aufdeckte, dass generative KI-Systeme wie ChatGPT oder Perplexity häufig fehlerhafte oder unvollständige Informationen liefern. Bei neun von zehn Marken ließ sich mindestens eine KI-Behauptung nicht auf der offiziellen Website verifizieren, während bei vier von zehn Marken direkte Widersprüche bestanden. Der Medianwert der KI-Sichtbarkeit lag bei mageren 32 von 100 Punkten; kein Unternehmen erreichte mehr als 74 Punkte. Als Reaktion bietet Sergeant nun einen kostenlosen Quick-Check zur Ermittlung des KI-Visibility-Scores an, dem tiefgehende Analysen und Optimierungsleistungen folgen.
Study: AI visibility often diverges from SEO rankings
Fractl analyzed how three large language models (GPT-4o, Gemini 2.5 Flash, and Claude Sonnet 4.6) referenced brands across eight industries and compared those references to traditional SEO metrics from Ahrefs. While more than 90% of brands showed alignment between search authority and AI visibility, notable outliers existed: about 5% of brands (471) were underrepresented in model responses and about 4% (377) overperformed relative to their SEO footprint. Only 11% of brands were referenced by all three models, and model-specific recall patterns (e.g., Claude favoring SaaS/insurance, Gemini favoring travel/healthcare) create measurement and strategy challenges. The study concludes brands should measure AI recall separately, strengthen third-party corroboration, and fix categorization signals to improve AI recall.
SEMAI-Studie: B2B-Marken in KI-Suchmaschinen oft unsichtbar
Eine Untersuchung von SEMAI über einen Zeitraum von 60 Tagen mit 25.540 von ChatGPT, Google Gemini und Perplexity zitierten URLs zeigt, dass jede KI-Plattform signifikant unterschiedliche Content-Typen bevorzugt. Während Blogs (41–55 %) und Webseiten (38–47 %) zusammen über 90 % aller KI-Zitationen ausmachen, differieren die Plattformen bei Nischenquellen stark: ChatGPT greift häufiger auf LinkedIn, Wikipedia und akademische Inhalte zurück; Perplexity fokussiert sich auf Vergleichs- und Lösungsseiten; Gemini bevorzugt eigene Blog-Inhalte von Marken und meidet Community-Quellen. SEMAI warnt, dass eine einseitige Optimierung auf traditionelle Suchmaschinen B2B-Marken bei der KI-basierten Entdeckung durch Käufer unsichtbar machen kann. Die Visibility-Plattform von SEMAI trackt die Markensichtbarkeit über ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude hinweg und liefert LLM-Suchvolumenmetriken, Cluster-Klassifizierungen sowie KI-generierte Content-Kalender.
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