Beobachtetes Signal · 22. Juni 2026 · Market Research · Quelle: t3n · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Konsumenten planen Käufe präzise: Rabatte allein reichen nicht aus

Zusammenfassung des Signals

Eine repräsentative Studie von IFH Media Analytics und Media Central unter 1.000 deutschen Verbrauchern zeigt, dass nur 12 % der Käufe spontan erfolgen. Rund 59 % der Konsumenten planen ihre Einkäufe im Voraus und vergleichen gezielt Angebote. Die Untersuchung beleuchtet digitale Kanäle entlang der Customer Journey und macht deutlich, dass Prospekt-Apps (61 %) und Händler-Apps (58 %) zentrale Anlaufstellen für die Preisrecherche sind, wobei Letztere für 49 % auch bei der konkreten Planung eine wichtige Rolle spielen. Als wesentliche Treiber in der Entdeckungsphase erweisen sich Videowerbung (53 %), Influencer (52 %) und Social Ads (50 %). Experten wie Jan Michael Rasimus (DHBW Karlsruhe) betonen, dass große Events wie der Prime Day psychologisch wirken und Verbraucher zunehmend Preisvergleichs- sowie KI-Tools nutzen, was das Targeting im Commerce-Umfeld deutlich datengetriebener macht.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Die Studie verdeutlicht den Wandel hin zu einem planungs- und vergleichsbasierten Konsumverhalten sowie die wachsende Relevanz von Händler- und Prospekt-Apps für Retail Media und Commerce-Werbestrategien, markiert jedoch keinen fundamentalen Branchenumbruch.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • IFH Media Analytics und Media Central befragten 1.000 repräsentative Konsumenten in Deutschland.
  • Nur 12 % der Verbraucher kaufen spontan; 59 % planen ihre Einkäufe durch vorherigen Angebotsvergleich.
  • Prospekt-Apps sind für 61 % relevant, während Händler-Apps von 58 % genutzt und von 49 % zur Planung herangezogen werden.
  • Wichtige Entdeckungskanäle sind Videoplattform-Werbung (53 %), Influencer (52 %) und Social Ads (50%).
  • Verbraucher nutzen verstärkt Preisvergleichs- und Preishistorien-Tools (z. B. Idealo, Keepa) sowie KI-Anwendungen.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: t3n•Veröffentlicht: 22. Juni 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Schnäppchen unter Beobachtung: Warum Händler mehr als Rabatte bieten müssen”

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