Beobachtetes Signal · 2. Juni 2026 · Research Report · Quelle: Adweek · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Konsumenten aufgeschlossener gegenüber Digital Screens im Store
Grocery TV hat gemeinsam mit dem Analysten Andrew Lipsman den „2026 In-Store Shopper Perception Report“ veröffentlicht, für den über 1.000 US-Lebensmittelkäufer befragt wurden. Die Studie belegt eine wachsende Akzeptanz und Effektivität von digitalen Screens im stationären Handel: 62 % der Käufer gaben an, ein Produkt direkt nach dem Sehen auf einem In-Store-Screen gekauft zu haben. Seit der Grocery TV-Studie von 2023 ist die Akzeptanz in allen wichtigen Store-Zonen gestiegen, wobei der Kassenbereich ein Plus von rund 23 Prozentpunkten verzeichnete. Zudem zeigt der Report, dass 95 % der Käufer mindestens die Hälfte ihrer Kaufentscheidungen direkt im Laden treffen. Platzierung und kontextuelle Relevanz sind ausschlaggebend – so ziehen Konsumenten eine Marke 2,5-mal eher in Betracht, wenn die Werbung zum Umfeld passt, wobei Endcaps besonders wertvoll sind. Branchenexperten werten die Ergebnisse als Wendepunkt für Retail Media im stationären Handel.
Die Verbraucherbefragung zeigt eine mehrheitliche Conversion durch In-Store-Digitalwerbung sowie eine langfristig positive Stimmungswende, was den Ausbau von In-Store-Inventar durch Händler im Rahmen von Retail Media-Angeboten unterstützt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Grocery TV hat den „2026 In-Store Shopper Perception Report“ veröffentlicht.
- Für den Report wurden über 1.000 amerikanische Lebensmittelkäufer befragt.
- 62 % der Käufer gaben an, ein Produkt direkt nach dem Betrachten auf einem In-Store-Screen gekauft zu haben.
- Die Akzeptanz ist seit 2023 in allen wichtigen Store-Zonen gestiegen; im Kassenbereich gab es ein Plus von rund 23 Prozentpunkten.
- 95 % der Lebensmittelkäufer treffen mindestens die Hälfte ihrer Kaufentscheidungen direkt im Laden.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Instore Ads: Der Schlüssel für das Wachstum von Retail Media
Instore Ads fungieren als das fehlende Bindeglied im modernen Retail Media Mix. Digitale Screens am Point of Sale ermöglichen datengetriebene, programmatische Kampagnen nach Online-Standards. Prognosen zufolge verdoppeln sich die Umsätze im deutschen Retail Media Markt zwischen 2023 und 2027. Der entscheidende Differenzierungsfaktor ist die Omnichannel-Verknüpfung digitaler Kontakte mit realen Ladenkäufen, wodurch ROPO-Effekte messbar werden. Erste Pilotprojekte zeigen, dass sich Instore-Flächen nahtlos in Demand-Side Platform- und Supply-Path Optimization-Infrastrukturen integrieren lassen, um Closed-Loop-Messungen bis zum Checkout zu ermöglichen. Zu den etablierten KPIs zählen Ad Plays, Impressions und Category Uplifts, flankiert von IAB- und WFA-Initiativen für ein einheitliches Reporting. Fünf Hebel treiben die smarte Planung voran: Full-Funnel-Ansätze, Shelf-Kontext, Cross-Channel-Attribution, zielgerichtetes Targeting sowie der kontinuierliche technologische Fortschritt beim programmatischen Einkauf.
Retail Media revolutioniert: Die wachsende Bedeutung von In-Store-Kanälen
Eine Episode des Podcasts Inside the Stack von AdExchanger widmet sich mit Grocery-TV-CEO Marlow Nickell der steigenden Relevanz von In-Store Retail Media. Nickell betont, dass der stationäre Handel trotz digitaler Dominanz mit 85 bis 100 Prozent der Transaktionen der primäre Ort des Geschehens bleibt. Das Gespräch beleuchtet, warum das physische Einkaufsumfeld zunehmend ins Zentrum des Retail-Media-Ökosystems rückt und fordert eine engere Verzahnung von Onsite-, Offsite- und In-Store-Kampagnen. Dabei wird deutlich, wie Kontext, Platzierung und Timing – vom Eingang bis zur Kasse – Kaufentscheidungen prägen und den Store als Konversionskanal sowie Discovery-Plattform etablieren. Zudem werden Messbarkeit und Attribution in nicht-adressierbaren Umgebungen diskutiert. Es wird hervorgehoben, dass granulare Präzision nicht der einzige Weg ist, um Kampagnenleistungen nachzuweisen, und Vermarkter breitere Signale einbeziehen sollten.
In-Store Retail Media: Digitale Screens erschließen neue Umsatzquellen für Händler
Ein neuer Branchenbericht von Advision News Monitor beleuchtet das wachsende Potenzial von In-Store Retail Media und analysiert, wie digitale Bildschirme am Point of Sale neue Einnahmequellen für den stationären Handel generieren. Durch die Verknüpfung von First-Party-Daten mit programmatischer Ausspielung über Digital-out-of-Home (DOOH) und digitale Instore-Touchpoints können Einzelhändler Werbetreibenden hochrelevante Werbeflächen direkt im Moment der Kaufentscheidung anbieten. Dieser Ansatz ermöglicht es Händlern, ihr Retail-Media-Netzwerk nahtlos von digitalen E-Commerce-Plattformen auf die physische Verkaufsfläche zu erweitern. Werbetreibende Marken profitieren dabei von einer verbesserten Closed-Loop-Attribution und können Werbewirkung unmittelbar mit realen Kassenumsätzen korrelieren. Die Professionalisierung von In-Store Retail Media treibt die Konvergenz zwischen E-Commerce, DOOH und stationärem Handel maßgeblich voran und wandelt den klassischen Verkaufsraum zunehmend in ein hochprofitables, datenbasiertes Werbemedium.
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