Beobachtetes Signal · 22. Okt. 2026 · Conference/Event · Quelle: Horizont · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Suche 2.0: Wie Marken im KI-Zeitalter sichtbar bleiben
Der Artikel diskutiert die Auswirkungen von KI auf die Sichtbarkeit von Marken und die Suche, wobei der Fokus auf dem Trend 'Suche 2.0' liegt. Da KI-gestützte Chatbots wie ChatGPT, Claude und Perplexity immer beliebter werden, verlassen sich Nutzer zunehmend auf KI-generierte Zusammenfassungen, was zu einem 'Zero-Click'-Verhalten führt, bei dem sie nicht auf Websites durchklicken. Diese Verschiebung betrifft Marken und Medien, die sich anpassen müssen, um sichtbar zu bleiben. Der Artikel beleuchtet ein Panel bei den HORIZONT Digital Marketing Days mit Experten von L'Oréal, PIA Media und Reddit. Außerdem werden Prognosen erwähnt, dass Conversational Ads in KI-Anwendungen bis 2031 zum wichtigsten digitalen Werbekanal werden, mit einem Potenzial von knapp 2,8 Milliarden Euro. Die Partnerschaft von L'Oréal mit OpenAI und die Rolle der Generative Engine Optimization (GEO) werden als Strategien für Marken diskutiert.
Der Artikel diskutiert die Verschiebung der Markensichtbarkeit durch KI-Suche und beleuchtet Strategien wie GEO und Conversational Ads, die für AdTech und MarTech relevant sind.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- L'Oréal kündigte im Juni 2026 eine Partnerschaft mit OpenAI an, um KI-gestützte Customer Journeys zu entwickeln und ChatGPT in die virtuelle Make-up-Anprobe von Maybelline zu integrieren.
- Die Marken SkinCeuticals, CeraVe und Garnier von L'Oréal nehmen am globalen ChatGPT-Werbe-Pilotprojekt von OpenAI teil.
- Der BVDW und Die Mediaagenturen prognostizieren, dass Conversational Ads in KI-Anwendungen bis 2031 zum wichtigsten digitalen Werbekanal werden.
- Highberg schätzt das Potenzial für Conversational Ads im Jahr 2026 auf knapp 2,8 Milliarden Euro.
- PIA Media hat das Tool 'AI Voice' entwickelt, um den Share-of-Voice von Marken in LLMs zu messen.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“OpenAI arbeitet mit L'Oréal zusammen und führt ein globales ChatGPT-Werbe-Pilotprojekt durch.”
“L'Oréal kündigte eine Partnerschaft mit OpenAI an und entwickelt KI-gestützte Customer Journeys.”
“PIA Media hat das Tool 'AI Voice' entwickelt, um den Share-of-Voice von Marken in LLMs zu messen.”
“Der Country Marketing Lead von Reddit für Deutschland und die Niederlande diskutiert Plattformmöglichkeiten für Markensichtbarkeit.”
“Anthropics Claude wird als einer der KI-Chatbots erwähnt, an die sich Nutzer wenden.”
“Perplexity wird als ein weiteres KI-Suchtool erwähnt, das Nutzer verwenden.”
“Der BVDW prognostiziert, dass Conversational Ads bis 2031 zum wichtigsten digitalen Werbekanal werden.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Marken müssen in der KI-Ära Teil der Antworten werden
Der Artikel beschreibt den grundlegenden Wandel von der klassischen Klick-Ökonomie hin zu einer KI-getriebenen Antwort-Ökonomie, in der Sprach- und Chat-Assistenten direkte Empfehlungen liefern, ohne dass Nutzer auf Websites weiterklicken. Eine Analyse von Similarweb verdeutlicht das Phänomen der Null-Klick-Suchen: Rund 80 Prozent der Google-Suchen mit KI-Antwort endeten 2025 ohne Klick. Als neue Disziplin etabliert sich Generative Engine Optimization (GEO), um Marken für KI-Systeme auffindbar und zitierfähig zu machen. Namentliche Erwähnungen und formale Zitationen in KI-Antworten stärken nachweislich das Vertrauen und die Markenautorität. Marken müssen daher strukturierte, faktenbasierte Inhalte veröffentlichen, Studien bereitstellen und Metadaten konsistent pflegen. Insbesondere Sprach- und Wearable-Schnittstellen wie Amazon Alexa+ erhöhen den Bedarf an maschinenlesbarer Expertise und erfordern neue Messansätze jenseits klassischer Klicks im gesamten AdTech- und MarTech-Ökosystem.
Wettlauf um Markensichtbarkeit verlagert sich auf AI Search und Generative Engine Optimization
Die Markenentdeckung verlagert sich zunehmend von der traditionellen Suche hin zu KI-gestützten Answer Engines. Generative Engine Optimization (GEO) entwickelt sich dadurch zu einer strategischen Priorität auf C-Level-Ebene. Laut Conductor-Daten stuft fast ein Drittel der Digital-Marketing-Entscheider GEO als zentrale Performance-Herausforderung für 2026 ein, während 97 % bereits messbare Erfolge verzeichnen. Unternehmen investieren verstärkt in den Inhouse-Kompetenzaufbau – darunter strukturierte Schemadaten, API-gestütztes Monitoring, autoritativer Long-Form-Content sowie die Verwertung von First-Party-Daten –, um in LLMs wie ChatGPT oder Gemini auffindbar zu bleiben. Parallel verschiebt sich das Measurement von reinen Volumenmetriken hin zu qualitativen KPIs wie AI-Referral-Conversions, AI-Search-Marktanteilen und Brand Sentiment in generierten Antworten. Zögerliche Marken riskieren, den Anschluss an strategisch führende Organisationen dauerhaft zu verlieren.
KI-Suche stärkt Rolle der PR
Der Artikel argumentiert, dass der Aufstieg KI-gestützter Suchmaschinen und Assistenten wie ChatGPT, Perplexity, Claude und Gemini die Art und Weise, wie Verbraucher Marken entdecken, grundlegend verändert hat, was zu weniger Klicks und sinkendem Referral-Traffic führt. In dieser neuen Landschaft können sich Marken nicht allein auf technisches SEO verlassen; sie müssen 'Markenautorität' durch Drittanbieter-Validierungen wie Medienberichte, Konferenzauftritte und Branchenanerkennung aufbauen. Die Autorin Bonnie Moss von Moss Networks führt das Konzept der 'Brand Authority Generative Engine Optimization (GEO)' ein, das traditionelle PR mit neuen KI-fokussierten Optimierungsstrategien kombiniert, um sicherzustellen, dass KI-Systeme eine Marke sicher empfehlen. SEO bleibt wichtig, ist aber nun Teil einer breiteren Strategie, die Entity-GEO und Answer Engine Optimization (AEO) umfasst. Die Kernaussage lautet: Konsistente externe Anerkennung über vertrauenswürdige Quellen ist für KI-Sichtbarkeit unerlässlich.
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