Beobachtetes Signal · 9. Juli 2026 · Regulation · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
SAP wendet EU-Kartellstrafe durch verbindliche Zugeständnisse ab
SAP hat eine drohende EU-Kartellstrafe abgewendet, indem das Unternehmen Verpflichtungen angeboten hat, die von der Europäischen Kommission akzeptiert wurden. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Kunden von SAP-On-Premises-Software größere Freiheit bei der Wahl von Wartungs- und Supportanbietern zu geben, einfachere Vertragsauflösungen zu ermöglichen und Wiedereintrittsgebühren für zurückkehrende Kunden abzuschaffen. Die Entscheidung der EU, verkündet von Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera, folgt auf eine im Herbst des Vorjahres eingeleitete Untersuchung der Kommission. SAP erklärte, die Zusagen würden Klarheit, Auswahlmöglichkeiten und Schutz für Kunden mit komplexen On-Premises-Umgebungen schaffen. Die Abhilfemaßnahmen gelten weltweit und haben eine Gültigkeit von zehn Jahren. Damit wird ein bedeutendes Kartellverfahren beigelegt, das den Wettbewerb im Bereich der Enterprise-Software stärken soll.
Die EU akzeptierte SAPs Zusagen zur Beilegung eines großen Kartellverfahrens, was die Kundenwahl bei Enterprise-Software erhöht; dies ist von Bedeutung für den Enterprise-Software-Wettbewerb, hat jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf die breitere AdTech- und MarTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- SAP hat eine EU-Kartellstrafe durch Zugeständnisse an die Europäische Kommission vermieden.
- Die Zusagen erleichtern On-Premises-Kunden den Wechsel von Wartungsanbietern sowie die Vertragsbeendigung.
- SAP streicht Wiedereintrittsgebühren für Kunden, die zum Unternehmen zurückkehren.
- Die Verpflichtungen gelten weltweit und sind auf zehn Jahre ausgelegt.
- Die EU-Untersuchung wegen mutmaßlich wettbewerbswidrigen Verhaltens war im Vorjahr gestartet worden.
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