Beobachtetes Signal · 31. Juli 2026 · Earnings Report · Quelle: techcrunch · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Samsung: RAM-Knappheit verschärft sich bis 2027 und anhaltend bis 2028
Samsung hat im Rahmen der Q2-Bilanzvorlage gewarnt, dass sich der globale RAM-Engpass im Verlauf des Jahres 2027 weiter verschärfen und bis mindestens 2028 anhalten wird. Das Unternehmen, das rund ein Drittel der weltweiten Speicherchips produziert, erklärte, dass führende KI-Labore mittel- bis langfristige Nachfrageprognosen übermitteln, um sich die Versorgung zu sichern. Dies versetzt Samsung in die Lage, Kunden zu priorisieren, die langfristige Verträge unterzeichnen und mehrjährige Kapazitätsausbauten planen. Die steigende Nachfrage nach Speicherchips hat die Preise in die Höhe getrieben, was Samsungs Halbleitersparte ankurbelte, während gleichzeitig die Margen in den Smartphone- und TV-Bereichen unter Druck gerieten. Die Knappheit hat bereits Preiserhöhungen bei Endgeräten von Samsung und Apple ausgelöst und könnte zu teureren GPUs von Nvidia führen, da Speicherhersteller ihre Kapazitäten verstärkt auf KI-Rechenzentren verlagern.
Als dominanter Speicherlieferant signalisiert Samsungs Prognose anhaltende Engpässe bis 2028, was die Kapazitätsplanung für KI-Infrastruktur, die Beschaffungskosten für Hardware und die Preisgestaltung in der gesamten Tech-Lieferkette massiv beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Samsung liefert etwa ein Drittel der weltweiten Speicherchips.
- Laut Q2-Bericht wird sich der RAM-Engpass 2027 intensivieren und bis mindestens 2028 anhalten.
- Führende KI-Labore teilen mittel- bis langfristige Bedarfsprognosen direkt mit Samsung zur Sicherung der Versorgung.
- Höhere Speicherpreise bescherten Samsung in Q2 Rekorderlöse im Halbleitergeschäft, während die Profitabilität bei Smartphones und TVs sank.
- Gerätehersteller wie Samsung und Apple haben Endkundenpreise erhöht; für Nvidia-GPUs wird ein Preisanstieg von 20 bis 30 Prozent erwartet.
Verknüpfte Unternehmen
6 verknüpfte Unternehmen“The ongoing shortage of RAM chips is not only expected to persist into the next year, but will likely intensify in 2027, with tight supply c...”
“The memory shortage, informally dubbed “the RAMaggedon”, has also forced Apple, Samsung’s archrival, to raise the prices of its Macbooks, Ma...”
“Nvidia is expected to raise its consumer graphics card prices by 20% to 30%, which may further drive up prices of gaming devices, desktop co...”
“Marina Temkin is a venture capital and startups reporter at TechCrunch....”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Samsung warnt vor anhaltender Speicherknappheit bis 2027
Die Memory-Sparte von Samsung warnt vor einem wachsenden Chip- und Speichermangel, der durch den massiven Boom der KI-Infrastruktur bis 2027 anhalten könnte. Wachsende Vorbestellungen und eine steigende Nachfrage verschärfen die Situation, während Führungskräfte von Samsung, Apple und Alphabet in jüngsten Quartalskonferenzen bereits auf steigende Speicherkosten hinweisen. Meta hat infolgedessen angeblich die Lebensdauer bestehender Server verlängert. An der Wall Street wird dieser Engpass als Kurstreiber für Chiphersteller und Speicheranbieter wie Micron, SK Hynix, Samsung Electronics, Sandisk, Seagate und Western Digital gewertet. Analysten von Wolfe Research, Bernstein, Melius und JPMorgan verweisen auf gestiegene Durchschnittspreise sowie anhaltende Angebotslücken als wesentliche Wachstumstreiber für den gesamten Technologiesektor und künftige Investitionen in Halbleiter- und Test تجهیزات.
Samsung prognostiziert Chipmangel bis 2028 und verzeichnet KI-Boom
Samsung rechnet angesichts der anhaltenden KI-Nachfrage damit, dass sich der globale Chipmangel bis 2028 verschärfen wird. Bei der Vorlage der Quartalsergebnisse gab die Memory-Sparte ein operatives Ergebnis von 89,2 Billionen Won (ca. 54 Milliarden Euro) bekannt, was einer Vervielfachung im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Unternehmen hat langfristige Lieferverträge mit den fünf größten Datencenter-Betreibern über mindestens fünf Jahre abgeschlossen, die 60 bis 70 Prozent der Kapazitäten abdecken und Vorauszahlungen sowie Preissockel umfassen; Verhandlungen mit fünf weiteren Großkunden stehen vor dem Abschluss. Während die Halbleitersparte boomt, verbuchte die Mobile-Sparte den ersten Quartalsverlust ihrer Geschichte in Höhe von 700 Milliarden Won. Zudem plant Samsung, den Umsatz mit HBM4 im dritten Quartal mehr als zu verdreifachen, während die Halbleiterfertigung in Texas planmäßig an den Start gehen soll.
Micron-CEO warnt: Globale RAM-Knappheit könnte noch Jahre andauern
Micron-CEO Sanjay Mehrotra hat gewarnt, dass die globale Knappheit an Arbeitsspeicher (RAM) noch Jahre anhalten könnte, da vor allem KI-Workloads — die sich laut seiner Einschätzung erst in einem frühen Stadium befinden — die Nachfrage nach größerem und schnellerem Speicher massiv antreiben. Micron meldete zwar einen Rekordumsatz im zweiten Quartal, doch betonte Mehrotra, dass sich die Produktionskapazitäten nicht kurzfristig hochfahren lassen. Auch andere große Speicherhersteller bestätigten diesen Ausblick: Samsung warnte vor erheblichen Lieferengpässen bis mindestens 2028, während SK Hynix prognostizierte, dass die Auswirkungen sogar bis etwa 2030 spürbar sein könnten. Diese Aussagen wurden im Rahmen eines Interviews getätigt und von führenden Technologiemedien aufgegriffen; der entsprechende Bericht erschien am 5. Mai 2026.
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