Beobachtetes Signal · 3. Aug. 2026 · Policy Update · Quelle: techcrunch · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Samsung verbietet Smart-TV-Apps mit Residential-Proxy-Funktionalität
Das norwegische Sicherheitsunternehmen Mnemonic hat aufdeckt, dass zahlreiche beliebte Samsung Smart-TV-Apps Code enthalten, der Fernseher in Exit-Nodes für Residential Proxies umwandeln kann. Dadurch können Dritte ihren Web-Traffic über die Heimnetzwerke der Nutzer leiten. Betroffen war unter anderem ein von Samsung als Editor’s Choice ausgezeichnetes Pac-Man-Spiel, in dem Code von Bright Data nachgewiesen wurde. Nach Hinweisen von TechCrunch kündigte Samsung an, Apps mit Internet-Sharing-Funktionen zu verbieten, die Registrierung neuer Proxy-Apps einzuschränken und bestehende Anwendungen mit entsprechenden SDKs zu entfernen. Solche Netzwerke werden häufig für groß angelegte Web-Scraping-Aktivitäten und andere Bedrohungen missbraucht. Zuvor hatte bereits LG ein ähnliches Verbot erlassen, nachdem bekannt geworden war, dass zahlreiche Apps in dessen Store an solchen Netzwerken partizipierten, was neue Fragen zur Sicherheit im Bereich Connected TV aufwirft.
Eine führende Connected TV-Plattform hat nach Sicherheitsanalysen ein striktes Verbot von Residential-Proxy-Funktionen erlassen. Dies hat direkte Auswirkungen auf die App-Store-Governance, die Gerätesicherheit und die Eindämmung betrügerischer Scraping-Vektoren im Werbeökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das norwegische Cybersicherheitsunternehmen Mnemonic entdeckte Smart-TV-Apps, die Internetverbindungen über Residential-Proxy-Netzwerke teilen können.
- Samsung reagierte mit einem Verbot von Apps, die Internetverbindungen teilen, blockiert neue Registrierungen und entfernt Bestands-Apps mit Proxy-SDKs.
- Mnemonic fand resproxy-Code von Bright Data in einem Pac-Man-Spiel, das von Samsung als Editor’s Choice hervorgehoben worden war.
- LG hatte im Vormonat ebenfalls ein Verbot solcher Software erlassen, nachdem Berichte eine weitreichende Einbindung von Fernsehern in Proxy-Netzwerke aufgedeckt hatten.
- Mit Proxy-Software ausgestattete Apps machen Endgeräte zu dauerhaften Exit-Nodes für Web-Scraping und potenziell schädliche Aktivitäten.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“After TechCrunch contacted Samsung with a request for comment about the research, the electronics giant said in an emailed statement that it...”
“He found the Pac-Man game contained resproxy code from Bright Data, an Israel-based company that provides proxy networks touting access to m...”
“The move comes after LG said last month that it would ban apps that contain resproxy software after recent reporting found that around 42% o...”
“After TechCrunch contacted Samsung with a request for comment about the research, the electronics giant said in an emailed statement that it...”
“With access to the network data flowing through his smart TV, Sand could see that much of it appeared to suggest the resproxy network was us...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
FAST Fraud Risks: Turning TVs Into Botnets?
The roundup discusses growing concerns around FAST (free ad-supported streaming TV) and related fraud risks. A Puck report questions the sustainability of FAST given opaque inventory and impression-level nondisclosure that leaves advertisers uncertain about when and where ads run. Bright Data offers a solution for streaming publishers: an SDK that lets viewers opt to route activity through residential proxies (Bright Data says it operates 150 million proxies) to hide bot activity in exchange for ad-free viewing; the SDK supports Samsung’s Tizen and LG’s webOS and Bright Data has published 200 apps to LG’s app store. IAS uncovered a fraud network named “Genisys” that generated invalid traffic from 25 million mobile devices to 500 AI-generated domains; after coordinating with IAS, Google removed at least 115 infected apps from Google Play, cutting fraudulent bid requests by 95%. The piece also lists M&A, platform, and hiring headlines.
Samsung-Patent für automatische Ausblendung von TV-Spoilern
Samsung hat ein Patent für Smart TV-Technologie eingereicht, die potenzielle Spoiler in bildschirmbasierten Suchergebnissen erkennt und verbirgt. Das in einer im späten Juli 2026 veröffentlichten Patentanmeldung beschriebene System nutzt einen dedizierten "Spoiler Prevention Mode", der Suchanfragen auswertet, Ergebnisse aus externen Quellen in den lokalen Speicher lädt, Text sowie Bilder nach Spoiler-Inhalten scannt und markierte Segmente vor der Darstellung ausblendet oder verwischt. Die Filterung erfolgt vollständig auf dem Endgerät, sodass keine externen Websites oder Streaming-Dienste für die Kennzeichnung von Spoilern erforderlich sind. In der Anmeldung sind vier Erfinder aufgeführt, wobei Samsung Electronics als Anmelder genannt wird; die Anmeldung befindet sich zur Prüfung und weist eine mittlere Bewilligungswahrscheinlichkeit auf. Der Artikel wurde am 05.08.2026 von Cord Cutters News veröffentlicht.
LG Smart TVs sammeln laut Untersuchung umfassende Audio- und Nutzerdaten
Eine Untersuchung von Gamers Nexus und Level1Techs deckt auf, dass LG Smart TVs umfangreiche Überwachungsfunktionen nutzen, um Audio-Transkripte und Videoaufnahmen selbst im Standby-Modus zu erfassen. Die Geräte verwenden Automatic Content Recognition sowie integrierte Mikrofone und Kameras, um Sehgewohnheiten und Suchanfragen für personalisierte Ads zu sammeln. Forscher fanden jedoch heraus, dass auch sensible private Unterhaltungen mit Kreditkarten- und Sozialversicherungsdaten an LG-Server übertragen werden. Zudem scannen die Fernseher WLAN-Netzwerke und verbundene Geräte. LGs Ad-Solutions-Sparte vermarktet die Daten von weltweit über 216 Millionen Geräten für datengetriebene Werbung. Nutzern wird empfohlen, die Geräte vollständig vom Internet zu trennen, um die Datenübertragung zu unterbinden.
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