Beobachtetes Signal · 26. Aug. 2020 · Earnings Report · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Salesforce erhöht Umsatzerwartungen für Fiskaljahr 2021 nach starkem Quartal
Salesforce verzeichnete im zweiten Quartal des Fiskaljahres 2021 einen Umsatzanstieg von 29 Prozent im Jahresvergleich auf 5,15 Milliarden US-Dollar. Als Reaktion darauf hob das Unternehmen die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2021 auf 20,7 bis 20,8 Milliarden US-Dollar an, was einem jährlichen Wachstum von 21 bis 22 Prozent entspricht und über der früheren Prognose von 20,0 Milliarden US-Dollar liegt. Für das dritte Quartal wird ein Umsatz von 5,24 bis 5,25 Milliarden US-Dollar prognostiziert. CEO Marc Benioff hob die Stärke der Customer 360-Plattform sowie die Widerstandskraft des Geschäftsmodells hervor. Der Trend zum mobilen Arbeiten und Homeoffice während der COVID-19-Pandemie trug maßgeblich zur steigenden Nachfrage bei. Die starken Kennzahlen führten zu einem intraday Kursanstieg der Aktie von bis zu 15 Prozent, was den Optimismus der Investoren unterstreicht.
Finanzupdate mit angehobener Umsatzprognose von einem führenden Anbieter im MarTech- und CRM-Segment.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Umsatz im Q2 FY2021 steigt im Jahresvergleich um 29 % auf 5,15 Milliarden US-Dollar.
- Prognose für den Jahresumsatz FY2021 auf 20,7 bis 20,8 Milliarden US-Dollar angehoben.
- Bisherige Gesamtjahresprognose lag bei 20,0 Milliarden US-Dollar.
- Umsatzerwartung für das dritte Quartal auf 5,24 bis 5,25 Milliarden US-Dollar festgelegt.
- Aktienkurs stieg nach Bekanntgabe der Ergebnisse intraday um bis zu 15 %.
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Salesforce übertrifft Analystenerwartungen, senkt jedoch Jahresausblick; Snowflake schießt nach oben
Die Marktübersicht von CNBC beleuchtet zentrale Treiber für den Handelstag, darunter Quartalszahlen von Salesforce und Snowflake, wichtige US-Konjunkturdaten sowie die Entwicklung der US-Treasury Yields. Salesforce übertraf die Schätzungen, gab jedoch einen vorsichtigen Ausblick und treibt Aktienrückkäufe voran, während CEO Marc Benioff neue agentische KI-Funktionen hervorhob. Snowflake überzeugte mit starken Umsatz- und Gewinnzahlen sowie hoher Kundennachfrage nach Snowflake Intelligence, was den Aktienkurs im nachbörslichen Handel massiv antrieb. Zudem standen anstehende Dell-Zahlen, Quartalsberichte aus dem Retail-Sektor sowie Allzeithochs wichtiger Aktienindizes im Fokus. Die Entwicklungen im Enterprise-Software- und Cloud-Segment spiegeln die anhaltende Dynamik und die selektive Investitionsbereitschaft im Technologie- und MarTech-Markt wider.
Salesforce hebt Jahresprognose wegen starker KI-Nachfrage an
Salesforce hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2027 nach einem starken Quartal angehoben und verweist dabei auf die hohe Nachfrage nach seinen KI- und Datenprodukten. Das Management gab bekannt, dass der jährliche wiederkehrende Umsatz im KI- und Datenbereich sich der Marke von 4 Milliarden US-Dollar nähert. Der Quartalsumsatz lag bei 11,35 Milliarden US-Dollar bei einem Ergebnis je Aktie von 5,90 US-Dollar. Kürzlich kündigte Salesforce die Übernahme des KI-Agenten-Startups Fin für 3,6 Milliarden US-Dollar an. Die Aktie legte nachbörslich um rund 7 Prozent zu.
Salesforce hebt Umsatzziel für Geschäftsjahr 2030 auf über 63 Milliarden Dollar an
Auf der Dreamforce-Konferenz hat Salesforce eine Umsatzprognose von über 63 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2030 vorgelegt und damit die Konsenserwartungen von 59,2 Milliarden US-Dollar übertroffen. CEO Marc Benioff betonte einen strategischen Wendepunkt für Enterprise AI, der die jüngsten Marktzweifel an SaaS-Wachstumsmodellen entkräftet. Ein Buchgewinn von 2,6 Milliarden US-Dollar aus strategischen Investments in Anthropic stützte das Ergebnis zusätzlich. Flankierend startete das Unternehmen die Initiative 'Claudeforce', die Salesforce-Daten direkt mit Anthropics Claude verknüpft und bereits von bis zu 1.000 Beta-Kunden genutzt wird. Zudem stellte Salesforce sein neues Reasoning-Modell 'Koa' auf Nvidia-Basis vor und positionierte Slack als zentrale Schnittstelle für die Kommunikation autonomer AI-Agents. Neben Aktienrückkäufen im Volumen von 60 Milliarden US-Dollar deutete das Management eine künftige Monetarisierung der Anthropic-Beteiligung an.
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