Beobachtetes Signal · 13. Okt. 2022 · Survey · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Gehalt und Sicherheit als wichtigste Faktoren bei der Jobsuche von Studierenden
Eine aktuelle EY-Studie unter mehr als 2.000 Studierenden in Deutschland untersucht die entscheidenden Faktoren bei der Berufswahl nach dem Abschluss. Die Ergebnisse zeigen, dass das Gehalt mit 53 Prozent das wichtigste Kriterium ist, dicht gefolgt von der Job-Sicherheit mit 52 Prozent – wobei die Bedeutung der Sicherheit im Vergleich zu vor zwei Jahren (67 Prozent) deutlich gesunken ist. Das Interesse am öffentlichen Sektor liegt bei 27 Prozent, wobei Frauen (34 Prozent) deutlich häufiger als Männer (20 Prozent) diesen Weg erwägen. Branchen wie Healthcare, Pharma sowie die Wissenschaft ziehen jeweils 18 Prozent der Befragten an, während die Attraktivität der IT-Branche von 20 auf 17 Prozent zurückging. Zudem spielen 18 Prozent der Studierenden mit dem Gedanken einer Selbstständigkeit, und 38 Prozent erwarten, innerhalb von zehn Jahren nach dem Abschluss ein eigenes Unternehmen zu führen. Diese Präferenzen verdeutlichen den Wandel bei Karriereentscheidungen im Kontext von Work-Life-Balance und Flexibilität.
Moderater Einfluss auf das Recruiting von Berufseinsteigern und die langfristige Personalplanung; kein spezifischer Bezug zu AdTech.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- EY-Studie befragte mehr als 2.000 Studierende in Deutschland.
- 53 Prozent nennen das Gehalt als ausschlaggebend bei der Arbeitgeberwahl; 52 Prozent schätzen die Job-Sicherheit (Rückgang von 67 Prozent vor zwei Jahren).
- 27 Prozent der Absolventen favorisieren den öffentlichen Sektor (34 Prozent der Frauen gegenüber 20 Prozent der Männer).
- Healthcare-, Pharma- und Wissenschaftssektoren ziehen jeweils 18 Prozent der Befragten an.
- 18 Prozent erwägen aktuell eine Selbstständigkeit; 38 Prozent planen dies innerhalb von zehn Jahren nach dem Abschluss.
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Weltweite IPO-Erlöse erreichen 2026 Rekordniveau
Laut dem aktuellen IPO-Barometer von EY erreichten die weltweiten IPO-Erlöse in den ersten neun Monaten 2026 mit 287,5 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert – ein Plus von 151 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, obwohl die Zahl der Börsengänge leicht auf 888 sank (Vorjahr: 922). Allein im dritten Quartal wurden 93,3 Milliarden US-Dollar bei 367 Deals eingesammelt, wobei große Listings wie das von SK Hynix an der Nasdaq mit 26,5 Milliarden US-Dollar das Wachstum antrieben. China und Europa verzeichneten deutliche Zuwächse bei Anzahl und Volumen, während die USA weniger IPOs, aber einen Anstieg der Erlöse um 395 % auf 163 Milliarden US-Dollar sahen. Deutschland kam auf acht Börsengänge, darunter SMAG Mobile Antenna Masts und Helios Solar. Technologie und fortschrittliche Fertigung dominierten, mit Fokus auf KI, Robotik und Energie. Der Ausblick für das vierte Quartal bleibt vorsichtig positiv.
IPO-Dürre hält an: Markt wartet auf Anthropic-Börsengang
Der IPO-Markt erlebt trotz rekordhoher Gesamtvolumina eine deutliche Verlangsamung, da viele Unternehmen ihre Börsengänge verschieben oder absagen. Der Hauptgrund ist die Konzentration der Anleger auf den bevorstehenden Börsengang von Anthropic, der für Mitte November erwartet wird und andere Kandidaten in den Schatten stellt. Zu den bemerkenswerten Verschiebungen gehören EG Group, Oura, SB Energy, Holtec und Bamboo Insurance. OpenAI hat seinen Börsengang auf 2027 verschoben. Während Mega-Deals wie der 86-Milliarden-Dollar-Börsengang von SpaceX und die 26,5-Milliarden-Dollar-Notierung von SK Hynix hohe Erlöse erzielten, notieren Tech-Aktien im Durchschnitt 23 % unter ihrem ersten Handelstag, was Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit aufkommen lässt. Die Verlangsamung ist global und betrifft auch Europa und Asien, wo Unternehmen wie Waterstones und AS Watson ihre Pläne verschieben. Der Artikel hebt die Diskrepanz zwischen Rekordständen der Indizes und der Zurückhaltung der Unternehmen hervor, an die Börse zu gehen, da die Anleger hinsichtlich der KI-Bewertungen vorsichtig bleiben.
Aufbau von Marketing-Teams mit KI-Agenten und virtuellen Kollegen bis 2027
Der Einsatz von 'Virtual Teammates' und Agentic AI in Marketing-Teams nimmt rapide zu, wie aktuelle Produktlaunches von Optimizely, Treasure AI, HubSpot und Asana zeigen. Bei der Integration dieser KI-Agenten sind eine präzise Rollendefinition, Rechtestrukturen und Governance entscheidend. Während Technologieanbieter spezialisierte Agenten für Kampagnenstrategie, SEO und Analytics bereitstellen, unterstreicht ein 100-Millionen-Dollar-Programm von EY die weiterhin zentrale Bedeutung menschlicher Problemlösungskompetenz. Gartner prognostiziert, dass bis Ende 2027 über 40 % der Agentic-AI-Projekte scheitern werden, zugleich aber 33 % der Unternehmenssoftware bis 2028 agentische Funktionen bieten. Für die strategische Planung bis 2027 wird ein hybrider Ansatz empfohlen: Menschen delegieren operative Aufgaben gezielt an KI-Agenten, behalten jedoch die übergeordnete strategische Verantwortung, das Management und die finale Erfolgsmessung fest in der Hand.
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