Beobachtetes Signal · 22. Apr. 2026 · Data Breach · Quelle: techcrunch · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

Kosmetikriese Rituals bestätigt Datenleck bei Kunden-Mitgliedschaftsdaten

Zusammenfassung des Signals

Der in den Niederlanden ansässige Kosmetikeinzelhändler Rituals hat im April 2026 den unbefugten Download seiner Mitgliedschaftsdatenbank bekannt gegeben und damit einen Sicherheitsvorfall bestätigt, bei dem persönliche Kundeninformationen offengelegt wurden. Zu den betroffenen Datenfeldern gehören vollständiger Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Post- und E-Mail-Adressen, Telefonnummern, bevorzugter Rituals-Store und Kontotyp. Gegenüber TechCrunch erklärte das Unternehmen, dass Kunden in Europa, Großbritannien und teilweise auch in den USA betroffen sind. Während die Untersuchungen noch laufen, lehnte es Rituals ab, genaue Angaben zur Anzahl der betroffenen Mitglieder oder zu technischen Details des Angriffs zu machen. Öffentlichen Unterlagen zufolge verwaltet das Unternehmen über 41 Millionen Mitgliedschaftsdatensätze und verzeichnete für das Jahr 2025 einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Rituals identifizierte im April 2026 einen unbefugten Download von Mitgliedschaftsdaten.
  • Zu den kompromittierten Datenfeldern gehören Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Post- und E-Mail-Adresse, Telefonnummer, bevorzugter Store und Kontotyp.
  • Rituals bestätigte, dass Kunden in Europa, Großbritannien und den USA betroffen sind.
  • Das Unternehmen lehnte Angaben zur genauen Anzahl der Betroffenen und zur technischen Natur des Angriffs ab.
  • Rituals verzeichnet über 41 Millionen Kunden in seiner Datenbank und meldete für 2025 einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: techcrunch•Veröffentlicht: 22. Apr. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Cosmetics giant Rituals confirms data breach of customer membership records”

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Infrastructure5. Aug. 2026

Welle von Cyberattacken trifft europäische Händler über Drittanbieter

Eine Welle von Cyberattacken hat mehrere europäische Händler getroffen und verdeutlicht die wachsenden Risiken in digital vernetzten Lieferketten. Zu den gemeldeten Vorfällen gehören Logistikstörungen beim niederländischen Kaufhaus De Bijenkorf nach einem Angriff auf einen externen Logistikpartner sowie ein Datenleck bei der französischen Gruppe Intermarché, von dem rund 300.000 Click-&-Collect-Nutzer betroffen sind – Namen, E-Mails und Kontaktdaten wurden exponiert, während Zahlungsdaten und Passwörter laut Berichten unversehrt blieben. Zudem kam es bei der polnischen Convenience-Kette Żabka zu einem unbefugten Zugriff über ein Drittanbieter-Dienstkonto, der Angreifern Einblicke in interne Systeme verschaffte, während der Filialbetrieb und die Zahlungssysteme funktionsfähig blieben. Die Fälle unterstreichen die Zunahme von Supply-Chain-Angriffen, die externe Dienstleister ausnutzen, um Kernsicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Dies treibt Forderungen nach umfassenderen Sicherheitsstrategien über den gesamten Handel und dessen Lieferantenökosystem hinweg voran.

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Privacy / Data Breach13. Feb. 2026

Tenga: Hacker erbeuten Kundendaten bei E-Mail-Angriff

Der japanische Sex-Toy-Hersteller Tenga hat Kunden darüber informiert, dass ein unbefugter Dritter auf das berufliche E-Mail-Konto eines Mitarbeiters zugegriffen hat. Dabei wurden Postfachinhalte sowie möglicherweise Kundennamen, E-Mail-Adressen und historische Korrespondenzen, einschließlich Bestelldetails oder Kundendienstanfragen, offengelegt. TechCrunch vorliegende Benachrichtigungen zeigen, dass der Angreifer zudem Spam-Nachrichten an die Kontakte des kompromittierten Accounts versendete. Eine forensische Untersuchung ergab, dass rund 600 Personen in den Vereinigten Staaten von dem Vorfall betroffen sind; ob Kunden außerhalb der USA betroffen sind, bleibt unklar. Tenga hat die Zugangsdaten des Mitarbeiters zurückgesetzt, die Multi-Faktor-Authentifizierung systemweit aktiviert und Kunden empfohlen, ihre Passwörter zu ändern sowie auf verdächtige E-Mails zu achten. Das Unternehmen, das weltweit über 162 Millionen Produkte ausgeliefert hat, veröffentlichte die Meldung Mitte Februar und ergänzte sie später um offizielle Statements.

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Privacy12. Sept. 2026

Revolut-Datenleck durch betrügerische behördliche Anfragen

Revolut, Europas größte Neobank, wurde Opfer eines Datenlecks, nachdem Angreifer unter Verwendung einer gestohlenen Regierungs-E-Mail-Adresse betrügerische Datenanfragen eingereicht hatten. Das Unternehmen kam diesen nach, wodurch sensible Daten von mindestens 700 Kunden, darunter eine niedrige zweistellige Zahl in Deutschland, offengelegt wurden. Zu den abgegriffenen Informationen gehören Identitätsdokumente, Kontaktdaten, Kontonummern, Transaktionsverläufe, Kontoauszüge, Verifizierungsfotos und Bitcoin-Aktivitäten, was erhebliche Risiken für Identitätsdiebstahl birgt. Die Angreifer fordern Lösegeld, haben bereits einige Dokumente veröffentlicht und drohen mit weiteren Lecks. Zu den Betroffenen zählen prominente Persönlichkeiten wie der Tennisspieler Alexander Shevchenko und der Unternehmer Felix Römer. Revolut betonte, dass die eigenen Systeme und Kundengelder nicht betroffen seien, und hat die Regulierungsbehörden informiert. Das britische Information Commissioner's Office hat eine Untersuchung eingeleitet. Dies ist der zweite große Vorfall nach einem Datenleck im Jahr 2022. Revolut hat über 80 Millionen Kunden und wird mit 115 Milliarden US-Dollar bewertet.

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