Beobachtetes Signal · 27. Apr. 2026 · Market Research / Survey · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

Riskified-Studie: Konsumenten verweigern KI-gesteuerte Transaktionen im E-Commerce

Zusammenfassung des Signals

Riskified hat die Ausgabe Q1 2026 seines Agentic Commerce Pulse veröffentlicht, eine Konsumentenbefragung in den USA und Großbritannien. Die Ergebnisse zeigen eine breite Nutzung von KI bei der Produktsuche, jedoch eine sinkende Bereitschaft, Kaufentscheidungen an autonome KI-Agenten abzutreten. Zwar nutzen 61,5 % der Befragten KI für Discovery-Prozesse, doch 55,0 % lehnen automatisierte Transaktionen durch KI ab, und 53,9 % befürchten ein steigendes Online-Betrugsrisiko. Entsprechend fordern 73,9 % strengere Sicherheitsmaßnahmen wie Biometrie oder Einmalpasswörter. Zudem sehen 50,8 % die primäre Haftung für fehlerhafte oder unautorisierte Käufe bei den KI-Plattformen selbst. Laut Riskified verdeutlichen die Daten eine wachsende Vertrauenslücke, die Händler, Fraud-Prevention-Strategien, Authentifizierungsmodelle und Haftungsfragen im Bereich Agentic Commerce vor erhebliche operative Herausforderungen stellt.

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Hohe Konfidenz

Die Studie belegt eine Vertrauenslücke zwischen KI-Nutzung und Transaktionskontrolle, was die Skalierung von Agentic Commerce, Authentifizierungsdesigns sowie Haftungsmodelle im E-Commerce und AdTech-Umfeld maßgeblich beeinflusst.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Riskified veröffentlichte den Agentic Commerce Pulse Report (Q1 2026) für die Märkte USA und Großbritannien.
  • 61,5 % der Befragten nutzen KI-Tools für Produkt-Discovery und Empfehlungen.
  • 55,0 % der Konsumenten lehnen autonome Einkäufe durch KI-Agenten in ihrem Namen ab.
  • 53,9 % befürchten ein höheres Online-Betrugsrisiko durch KI; 73,9 % fordern robuste Schutzmaßnahmen wie Biometrie oder OTPs.
  • 50,8 % der Befragten weisen KI-Plattformen die Hauptverantwortung für unautorisierte oder fehlerhafte KI-Käufe zu.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: https://martechseries.com/feed/•Veröffentlicht: 27. Apr. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Riskified Study Finds Consumers Aren’t Ready to Hand Over Control as AI Transforms Shopping, with Over Half Afraid of Online Fraud”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Commerce & Retail Media30. Juli 2026

Studie: Vorbehalte gegenüber KI dämpfen Vertrauen in automatisierte Checkouts

Der aktuelle Searchpulse-Report von Reflect Digital (UK, n=2.000) belegt eine hohe KI-Nutzung bei gleichzeitig anhaltendem Misstrauen gegenüber Agentic Commerce im Online-Shopping. Insbesondere die Gen Z hinterfragt KI-Ergebnisse kritisch: 45 % überprüfen Ausgaben aktiv via Quell-Links. Fast die Hälfte aller Befragten lehnt es ab, KI-Tools den finalen Checkout autonom durchführen zu lassen – primär aus Sicherheitsbedenken und Zweifeln an der Transaktionsgenauigkeit. Parallel verschiebt sich das Suchverhalten jüngerer Zielgruppen: YouTube, Instagram und TikTok gewinnen als Discovery-Kanäle deutlich an Relevanz, während die Google-Nutzung im Jahresvergleich um 15 % sank. Weitere Erhebungen von Logica Research/PayPal und Mintel bestätigen diese Skepsis gegenüber autonom agierenden KI-Agenten im Kaufprozess, wenngleich Juniper Research bis 2031 ein globales Wachstum auf 1,3 Milliarden Agentic-Commerce-Nutzer prognostiziert.

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Consumer Trends23. Sept. 2026

Verbraucher vertrauen KI-Beratung, lehnen aber autonome Einkäufe ab

Laut einer Umfrage von ACI Worldwide unter mehr als 3.300 US-amerikanischen und britischen Verbrauchern würden lediglich 7 % der Fashion-Käufer einem KI-Assistenten erlauben, Einkäufe ohne vorherige Genehmigung zu tätigen. Satte 53 % lehnen autonome Kaufabwicklungen durch KI grundsätzlich ab. Während Konsumenten KI-Funktionen wie Preissenkungs-Alerts und händlerübergreifende Preisvergleiche schätzen, fordern sie die uneingeschränkte Kontrolle über die finale Transaktion. Retailer können Kundenbindung stärken, indem sie KI-Assistenten für Bestellverfolgung, Retouren und Promotionen in ihre Apps integrieren. Datenschutz bleibt jedoch eine erhebliche Hürde: Laut dem Qualtrics XM Institute befürchten 53 % der globalen Verbraucher Datenschutzrisiken durch KI-gestützten Support. Experten empfehlen Händlern daher, KI als beratende Kuratierungsinstanz anstelle eines autonomen Entscheidungsträgers zu positionieren und Transparenz zu priorisieren.

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E-Commerce1. Mai 2026

KI-Shopping wächst: Fehlendes Vertrauen bremst autonome Transaktionen aus

Neue Daten von Exploding Topics belegen eine breite Akzeptanz von KI beim Shopping: 77,6 % der Konsumenten nutzten in den letzten sechs Monaten KI-Tools beim Einkaufen, über 43 % sogar wöchentlich. Dennoch existiert eine klare Vertrauensgrenze beim eigentlichen Checkout. Zwar gaben 68,64 % der Befragten an, dass KI sie zu Käufen inspirierte, die sie sonst nicht getätigt hätten, doch mehr als die Hälfte lehnt das Speichern von Zahlungsdaten durch KI ab. Die Mehrheit würde KI ein autonomes Budget von exakt 0 US-Dollar einräumen; selbst Intensivnutzer deckeln autonome Ausgaben meist bei maximal 50 US-Dollar. Für Marketer bedeutet dies: KI etabliert sich fest als Decision-Layer für Research und Consideration, während die finale Transaktion strikt menschlich bleibt. Dies erhöht die strategische Relevanz von Generative Engine Optimization (GEO) und der Präsenz in KI-gestützten Empfehlungen massiv.

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