Beobachtetes Signal · 19. Sept. 2026 · Technical Release · Quelle: t3n · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
RAM-Mangel treibt die Preise für gebrauchte Smartphones auf B-Stock
Eine Analyse des B2B-Resale-Portals B-Stock zeigt, dass gebrauchte Smartphones infolge von Marktverschiebungen überraschend hohe Preise erzielen. Im ersten Halbjahr 2026 überholten Geräte des Zustandsgrads C die Kategorie D und machten mit 37,8 Prozent den größten Verkaufsanteil aus. Die Preise für Modelle wie das iPhone 17 Pro Max stiegen im letzten Quartal auf durchschnittlich 940 US-Dollar. B-Stock führt diesen Preisanstieg darauf zurück, dass Hersteller gezielt ältere Geräte aufkaufen, um wertvolle Komponenten wie Kameras und Displays zu recyceln. Ausgelöst wird diese Entwicklung durch die anhaltende RAM-Krise. Dieser Trend könnte dazu beitragen, die steigenden Gerätekosten abzufedern, auch wenn führende Hersteller die Preise für neue Smartphones weiterhin anheben.
Spezialisierte Analyse zur Preisentwicklung bei gebrauchten Smartphones aufgrund des RAM-Mangels; zwar relevant, aber ein Nischenthema ohne direkten Bezug zum AdTech-Sektor.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- B-Stock-Analyse zeigt, dass Grade-C-Smartphones im ersten Halbjahr 2026 einen Verkaufsanteil von 37,8 Prozent ausmachten.
- Das iPhone 17 Pro Max erzielte im letzten Quartal einen durchschnittlichen Wiederverkaufswert von 940 US-Dollar.
- Das Galaxy S23 Ultra lag im Juni 2026 bei einem Durchschnittspreis von 425 US-Dollar.
- B-Stock führt die höheren Preise darauf zurück, dass Hersteller alte Geräte zum Zweck der Komponentenrückgewinnung aufkaufen.
- Die anhaltende RAM-Krise wird als Haupttreiber für das Recycling von Komponenten genannt.
- Der Originalartikel wurde am 14. September 2026 veröffentlicht, aktualisiert und erneut herausgegeben.
Ontologie & Marktkonzepte
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Wachsender Wiederverkaufsmarkt für gebrauchte Smartphones bietet neue Potenziale
Eine Analyse des B2B-Resale-Portals B-Stock verdeutlicht, dass der Wiederverkaufswert gebrauchter Smartphones in den vergangenen Monaten gestiegen ist, was den Verkauf alter Geräte für Verbraucher attraktiver macht. Der Markt verzeichnet Preisanstiege bei Geräten unterschiedlicher Zustände, wobei C-Grade-Geräte inzwischen D-Grade-Geräte bei den Verkaufszahlen übertreffen. Zu den konkreten Beispielen zählen das iPhone 17 Pro Max mit einem Durchschnittspreis von 940 US-Dollar sowie das Galaxy S23 Ultra, das nach dem Launch des Galaxy S26 rund 425 US-Dollar erzielt. B-Stock führt diesen Trend darauf zurück, dass Hersteller vermehrt Altegeräte ankaufen, um wertvolle Komponenten für die Wiederverwendung zu gewinnen, was angesichts der aktuellen RAM-Krise an Bedeutung gewinnt. Dieser Trend könnte zur Stabilisierung der Gerätepreise beitragen, auch wenn führende Hersteller weiterhin Preiserhöhungen für Neugeräte bevorzugen.
Speichermangel: Smartphone-Auslieferungen droht historischer Einbruch um 12,9 %
Analystenhäuser wie IDC und Counterpoint prognostizieren für 2026 einen massiven Rückgang der globalen Smartphone-Auslieferungen. Ursache ist eine akute RAM-Knappheit, die durch die stark steigende Nachfrage nach KI- und Rechenzentrumsinfrastruktur ausgelöst wird. IDC prognostiziert einen Rückgang im Jahresvergleich um 12,9 Prozent auf rund 1,12 Milliarden Einheiten, während Counterpoint ein Minus von 12 Prozent erwartet. Der Mangel treibt die durchschnittlichen Verkaufspreise nach oben – IDC prognostiziert einen Anstieg um 14 Prozent auf den Rekordwert von 523 US-Dollar. Dies trifft insbesondere das Low-End-Segment sowie Geräte unter 200 US-Dollar, beschleunigt die Marktkonsolidierung und stärkt den Sekundärmarkt für Mobiltelefone. Laut IDC dürften sich die RAM-Preise bis Mitte 2027 stabilisieren. Regional sind Rückgänge von über 20 Prozent im Nahen Osten und in Afrika, rund 10,5 Prozent in China sowie etwa 13,1 Prozent im asiatisch-pazifischen Raum zu erwarten.
Speichermangel könnte Smartphone-Lieferungen um 12,9 % einbrechen lassen
Steigende RAM-Nachfrage durch KI-Computing und Rechenzentren hat eine globale Speicherknappheit sowie drastische Preiserhöhungen ausgelöst. Das Analysehaus IDC prognostiziert für 2026 einen Rückgang der Smartphone-Auslieferungen um 12,9 % auf rund 1,12 Milliarden Einheiten, verglichen mit 1,26 Milliarden im Jahr 2025. Counterpoint rechnet ebenfalls mit einem Minus von 12 % und warnt vor massiven Auswirkungen im Einstiegssegment. IDC erwartet zudem einen Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise (ASP) um etwa 14 % auf den Rekordwert von 523 US-Dollar. Regional drohen im Nahen Osten und in Afrika Einbrüche von über 20 %, während China und der asiatisch-pazifische Raum um rund 10,5 % bzw. 13,1 % schrumpfen dürften. Branchenexperten verweisen auf LPDDR4-Engpässe, verzögerte OEM-Markteinführungen, Kompromisse bei den technischen Spezifikationen und ein starkes Wachstum des Zweitmarktes. Laut IDC-Prognosen sollen sich die RAM-Preise bis Mitte 2027 stabilisieren.
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