Beobachtetes Signal · 31. Okt. 2023 · Interview · Quelle: Quo Vadis News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Quo Vadis Green Shoot AdTech: Interview mit Marc Guldimann
Marc Guldimann, Gründer und CEO von Adelaide Metrics, erörtert im Interview Attention Metrics als transparente, kanalübergreifende Messgröße für Medienqualität. Herkömmliche KPIs wie Viewability und VCR greifen zu kurz; stattdessen verknüpft Adelaide Attention Units (AU) mit echten Geschäftsergebnissen. Der Beitrag zeigt programmatische Aktivierungsoptionen wie High-Attention PMPs und Custom Bidding auf, die Reibungsverluste minimieren und datenschutzkonform ohne Nutzer-IDs auskommen. Am Beispiel von Audi wird belegt, dass AU-basierte Algorithmen die programmatischen Conversions um über 60 Prozent steigern und die Cost-per-Conversion um 53 Prozent senken. Analysen aus 38 Fallstudien über 14 Branchen hinweg bestätigen messbare Uplifts im Upper- und Lower-Funnel. Gleichzeitig wird davor gewarnt, die Aufmerksamkeitsdauer isoliert als Kampagnenziel zu optimieren; vielmehr dienen Attention Data als strategischer Kompass für fundierte Media-Investitionsentscheidungen.
Das Interview beleuchtet Attention Metrics als zentrales Messparadigma mit branchenweiten Auswirkungen und liefert konkrete Leistungsdaten sowie praxisnahe programmatische Aktivierungsansätze.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Marc Guldimann, Gründer und CEO von Adelaide Metrics, steht im Fokus des Interviews.
- Adelaide Metrics positioniert Attention Metrics als datenschutzfreundliche Alternative zur Cookie-basierten Attribution.
- AU-Messungen zeigen branchenübergreifend 31 Prozent Uplift im Upper-Funnel und 56 Prozent im Lower-Funnel.
- Audi erzielte mit einem AU-basierten Custom Bidding Algorithmus über 60 Prozent höhere Conversions und 53 Prozent niedrigere Kosten.
- Die Analyse von Adelaide stützt sich auf 38 Fallstudien in 14 Branchen.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Heineken kombiniert Aufmerksamkeit und Brand Lift
Heineken testet einen neuen Ansatz, der Brand-Lift-Studien mit Attention-Metriken kombiniert, um die Effektivität seiner Display-Werbung zu validieren und mehr Budget für Kanäle außerhalb der Walled Gardens zu sichern. In Zusammenarbeit mit GumGum nutzt der Brauer "Attentive Lift", um Markenbekanntheitsdaten von On Device mit Aufmerksamkeitsmessungen zu überlagern. Ein Test für die Marke Birra Moretti zeigte einen Anstieg der ungestützten Bekanntheit um 8 % und der Vertrautheit um 4 % bei Konsumenten, die die Anzeigen länger als 2,2 Sekunden betrachteten. Das Inhouse-Medienteam von Heineken plant, diese Benchmarks für die Mediaplanung zu nutzen und auf Qualität statt Quantität der Exposition zu optimieren. Die Methode wird auf Display-Kampagnen in Großbritannien ausgeweitet, einschließlich Old Mout. Kritiker warnen davor, sich ausschließlich auf Attention-Metriken zu verlassen, aber die Kombination mit Brand Lift gilt als ausgewogener.
FreeWheel integriert Attention- und Qualitätsmetriken in das programmatische CTV-Buying
FreeWheel, eine führende Technologieplattform für TV-Werbung, erweitert sein „Premium Signals Packaging“ um Inventar-Scorings von Drittanbietern. Diese Funktionalität ermöglicht die Erstellung dynamischer Inventarpakete, die auf dem tatsächlichen Viewer Engagement in Premium-CTV-Umfeldern basieren. Durch die Integration unabhängiger Qualitäts-, Attention- und Engagement-Signale können Buyer Werbeplätze anhand von Kriterien wie Ad Experience und Live-Momenten bewerten. Gleichzeitig erhalten Publisher neue Optionen, ihr Premium-Inventar differenziert zu verpacken und zu monetarisieren. Zu den Launch-Partnern zählen Adelaide, Magid und Mediaprobe, die Daten zu Medienqualität, emotionaler Resonanz und Engagement liefern. Eine begleitende Untersuchung zeigt, dass reduzierte Ad Loads zu einer signifikant höheren Werbeerinnerung führen. FreeWheel forciert damit die Transformation des programmatischen Connected TV-Marktes weg von reiner Reichweite hin zu einem transparenteren, qualitätsgetriebenen Marktplatz.
Duolingo führt Attention-Garantien für Werbetreibende in Partnerschaft mit Adelaide ein
Die Sprachlern-App Duolingo bietet Werbetreibenden künftig vertraglich zugesicherte Attention-Garantien für ihr In-App-Inventar. Die Lösung basiert auf der Attention-Unit-Metrik (AU) des AdTech-Spezialisten Adelaide. Werbekunden erhalten damit eine vertragliche Verpflichtung für ein garantiertes Mindestniveau an AU-Werten über alle In-App-Platzierungen hinweg. Ergänzend zum klassischen Kampagnen-Reporting stellt Duolingo detaillierte Attention-Kennzahlen neben den Standard-Auslieferungsmetriken bereit. Dieser Schritt adressiert das wachsende Bedürfnis von Brands und Mediaagenturen nach belastbaren Qualitätsnachweisen jenseits rein technischer Viewability-Standards und stärkt Duolingos Positionierung im hart umkämpften In-App-Werbemarkt.
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