Beobachtetes Signal · 11. Aug. 2026 · Study Release · Quelle: Retail-News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
PwC-Umfrage: CEOs zeigen sich trotz Krisen optimistisch
Eine PwC-Jahresmittebefragung unter 351 CEOs aus 59 Ländern zeigt, dass viele Führungskräfte trotz geopolitischer Spannungen, steigender Energiekosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten zuversichtlich bezüglich des Wachstums bleiben. Rund 42 Prozent der Befragten sind sehr oder extrem zuversichtlich, dass ihre Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten wachsen werden, und ein Drittel ist optimistischer als noch vor acht Monaten. Die Studie hebt technologische Residenz und Künstliche Intelligenz als zentrale Wettbewerbsvorteile hervor: Fast vier von zehn CEOs nutzen AI zur Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten, und 39 Prozent verzeichnen positive Geschäftsergebnisse durch den Einsatz von AI. Energiekosten haben sich als größter Kostentreiber erwiesen, wobei 19 Prozent Anstiege von über zehn Prozent melden. Die Untersuchung wurde zwischen Mai und Juni 2026 durchgeführt und ergänzt den jährlichen Global CEO Survey von PwC.
Die PwC-Jahresmittebefragung lieft aktuelle Einblicke in die Führungskräftestimmung, die Resilienz und eine beschleunigte AI-Adoption aufzeigen – Signale, die Corporate Investments, Tech-Budgets sowie Marketing- und Media-Strategien branchenübergreifend beeinflussen können.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- PwC führte den 'CEO Survey Mid-Year Snapshot' mit 351 CEOs aus 59 Ländern zwischen Mai und Juni 2026 durch.
- 42 Prozent der befragten CEOs zeigten sich sehr oder extrem zuversichtlich hinsichtlich des Unternehmenswachstums in den kommenden zwölf Monaten.
- 19 Prozent der Befragten verzeichneten Energiekostensteigerungen von über zehn Prozent, womit Energie die größte finanzielle Belastung darstellt.
- Knapp 40 Prozent der CEOs nutzen AI zur Erschließung neuer Chancen, und 39 Prozent der Unternehmen berichten von positiven Geschäftsergebnissen durch die Einführung von AI.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“The first 'CEO Survey Mid-Year Snapshot' by PwC, for which 351 CEOs from 59 countries were surveyed....”
“Article published on Retail-News (author credited as Retail-News Redaktion) on 2026-08-11....”
“A promoted book is displayed with a 'Now on Amazon' link in the article (promotional/book link)....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Cisco-Studie: CEOs fürchten Unterinvestitionen in KI-Infrastruktur und Daten
Laut einer Cisco-Umfrage unter 2.500 CEOs in 23 Ländern befürchten knapp zwei Drittel der Unternehmensleiter, zu wenig in KI zu investieren. Die Modernisierung der IT-Infrastruktur steht für 40 % an oberster Stelle der Prioritätenliste für 2026. Als größte Hürden für das Deployment gelten fragmentierte Datenbestände, KI-Security und veraltete Netzwerke. Obwohl 69 % der CEOs die KI-Adaption als wettbewerbskritisch einstufen, verfügen weniger als ein Viertel über Netzwerke, die voll für KI-Workloads optimiert sind; nur 19 % haben ihre In-house-Daten vollständig zentralisiert. Trotz gestiegener Boardroom-Expertise erwarten 72 % der Befragten, dass Menschen bis mindestens 2030 die Kontrollinstanz über KI-Systeme behalten. Die Ergebnisse spiegeln einen strategischen Paradigmenwechsel wider: Der Fokus verschiebt sich von reiner Experimentierfreude hin zur Schaffung skalierbarer, regulierter und robuster Enterprise-Fundamente.
Umfrage: 99 Prozent der CEOs planen KI-bedingten Personalabbau
Ein Mercer-Bericht, der auf einer US-Befragung von fast 1.000 CEOs im Rahmen der 'Global Talent Trends 2026'-Studie basiert, zeigt, dass 99 Prozent der CEOs innerhalb der nächsten zwei Jahre Mitarbeiter durch KI-Tools ersetzen wollen. Die Mehrheit (67 Prozent) rechnet mit einem Personalabbau von 1 bis 10 Prozent, während 32 Prozent Kürzungen von 11 bis 20 Prozent erwarten. Führungskräfte schätzen, dass derzeit noch rund 50 Prozent der Aufgaben ohne KI erledigt werden; dieser Anteil soll nach der Implementierung auf 35 Prozent sinken. Parallel dazu wächst die Verunsicherung in der Belegschaft: 40 Prozent der Angestellten fürchten den Verlust ihres Arbeitsplatzes (gegenüber 28 Prozent im Jahr 2024). Zudem bemängeln 62 Prozent der Beschäftigten, dass das Management die psychologischen Folgen der KI-Transformation unterschätzt – demgegenüber stufen lediglich 19 Prozent der HR-Verantwortlichen das Monitoring dieser Belastungen als wichtig ein.
KI treibt Cyberausgaben; Firmen sehen Risiken durch autonome Systeme
Laut der „2027 Global Digital Trust Insights Survey“ von PwC erwarten 84 Prozent der befragten Sicherheits- und Finanzverantwortlichen steigende Cyberbudgets in den kommenden zwölf Monaten, gegenüber 78 Prozent im Vorjahr. KI ist für 58 Prozent der Sicherheitsverantwortlichen eine der wichtigsten Budgetprioritäten, doch nur 39 Prozent verfügen über einen vollständig formalisierten Kontinuitätsplan, der Cyberrisiken berücksichtigt. Angriffe auf KI-Systeme werden von 50 Prozent als die am schlechtesten vorbereitete Bedrohung genannt, noch vor Cloud-Bedrohungen (40 Prozent), Angriffen über Dritte (34 Prozent) und Ransomware (33 Prozent). Nur 22 Prozent würden KI-Agenten autonome Entscheidungen in der Cyberabwehr erlauben, größte Hürden sind Zuverlässigkeit, Verantwortung und fehlende Kompetenzen. Nur 47 Prozent sagen, dass Cyberrisiken regelmäßig auf der Vorstandsagenda stehen. Unternehmen setzen daher auf Multi-Cloud (54 Prozent), regionale Redundanz (47 Prozent) und verbessertes Lieferantenmanagement (50 Prozent). Die Studie basiert auf fast 4.000 Führungskräften aus 71 Ländern.
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