Beobachtetes Signal · 23. Okt. 2026 · Policy Update · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

Verleger wehren sich gegen Metas neue Bedingungen

Zusammenfassung des Signals

Der Schweizer Verlegerverband VSM wehrt sich gegen die neuen Geschäftsbedingungen von Meta, die es dem US-Konzern erlauben würden, journalistische Inhalte von Verlagswebsites ohne ausdrückliche Zustimmung oder Vergütung für KI-Training zu nutzen. Die Verleger unterstützen eine Forderung des Weltverlegerverbands WAN-IFRA, die am 30. Oktober in Kraft tretende Regelung auszusetzen. Obwohl Meta nach Kritik einen ausdrücklichen Hinweis auf KI-Training gestrichen hat, bleibt die Nutzung der Inhalte für KI-Dienste weiterhin möglich. Der VSM drängt auf eine rasche Umsetzung einer Motion von FDP-Ständerätin Petra Gössi, die einen besseren Schutz des geistigen Eigentums vor Missbrauch durch KI verlangt. Insbesondere soll verhindert werden, dass KI-Anbieter urheberrechtlich geschützte Inhalte ohne Zustimmung der Rechteinhaber kommerziell nutzen.

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Hohe Konfidenz

Diese Entwicklung betrifft die Nutzung von Verlagsinhalten durch Meta für KI-Training und hat erhebliche Auswirkungen auf die Rechte und Vergütungsmodelle von Medienunternehmen in der AdTech- und Verlagsbranche.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der Schweizer Verlegerverband VSM wehrt sich gegen die neuen Geschäftsbedingungen von Meta, die die Nutzung journalistischer Inhalte für KI-Training ohne Zustimmung oder Vergütung erlauben.
  • VSM unterstützt die Forderung von WAN-IFRA, die am 30. Oktober in Kraft tretende Regelung auszusetzen.
  • Meta hat den ausdrücklichen KI-Verweis gestrichen, die Nutzung der Inhalte bleibt aber möglich.
  • VSM drängt auf eine rasche Umsetzung einer Motion von Petra Gössi für besseren Schutz des geistigen Eigentums.
  • Die Motion zielt darauf ab, die kommerzielle Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte durch KI-Anbieter ohne Zustimmung zu verhindern.

Verknüpfte Unternehmen

1 verknüpfte Unternehmen

“Meta habe zwar nach Kritik einen ausdrücklichen Verweis auf das Training Künstlicher Intelligenz (KI) gestrichen.”

Ontologie & Marktkonzepte

Consent Management Platform (Privacy)#AI training on publisher content
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 23. Okt. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “VSM: Verleger wehren sich gegen Meta”

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Regulation20. Okt. 2026

Deutsche Verleger kritisieren neue Meta-Kommerzbedingungen

Die deutschen Verlegerverbände BDZV und MVFP kritisieren scharf die neuen kommerziellen Bedingungen von Meta, die am 30. Oktober in Kraft treten sollen. Diese würden es Meta erlauben, vollständige digitale Angebote der Verlage automatisiert zu erfassen, zu indexieren, zwischenzuspeichern und zu analysieren – etwa durch Web-Scraper und Bots. Die Verbände bezeichnen dies als „skrupellosen Diebstahl“ und einen Verstoß gegen den Digital Markets Act (DMA), insbesondere Artikel 6 Abs. 12, und fordern die EU-Kommission auf, die Klausel zu stoppen. Sie argumentieren, Meta missbrauche seine Gatekeeper-Position, indem es den Zugang zu seinen Plattformen von der kostenlosen Preisgabe von Verlagsinhalten abhängig mache. Auch die Streichung des Wortes „trainieren“ aus den Bedingungen besänftigt die Kritiker nicht, da dies das KI-Training nicht explizit ausschließe und Meta weiterhin umfassende Rechte zur automatisierten Inhaltsnutzung beanspruche.

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Verleger wütend über Meta-AGB-Änderung, können aber nicht kündigen

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AI in Advertising / Platform Policy22. Okt. 2026

Axel Springer interessiert an Europa-TikTok, M6 launcht SME-Plattform, Omnicom Q3

Die wöchentliche VideoWeek-Zusammenfassung behandelt mehrere wichtige Entwicklungen: Axel Springer zeigt Interesse an einem europäischen TikTok-Ableger, M6 startet eine Self-Serve-Plattform für KMU, und Omnicom meldet Q3-Ergebnisse mit Plänen zur Wiederaufnahme von Übernahmen. Zudem stehen Meta regulatorische Prüfungen wegen KI-Content-Scraping bevor, Apple blockiert Tracking-Infrastruktur, und The Trade Desk geht eine Partnerschaft mit Netflix ein. Im TV-Bereich senkte Netflix seine Werbeumsatzprognose, BBC kündigte lineare Kanalschließungen an, und ProSieben verkaufte glomex. Der Artikel deckt auch Publisher-Initiativen, Marken- und Agentur-Aktivitäten sowie Personalien ab.

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