Beobachtetes Signal · 5. Mai 2026 · Product Launch · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Preciso startet Ultima Ads App für Shopify
Preciso hat mit Ultima Ads for Advertisers eine Demand-Side Platform (DSP) als native Shopify-App gelauncht, die es Händlern ermöglicht, zielgerichtete Native-Ad-Kampagnen direkt aus ihrem Shopify-Dashboard heraus zu steuern. Die Anwendung synchronisiert Produktfeeds, Kaufhistorien und das Surfverhalten, um passgenaue Audiences aufzubauen, Retargeting zu betreiben und Lookalike Audiences zu generieren. Ultima nutzt Machine Learning, um personalisierte Werbemittel zu erstellen und diese nahtlos in Webseiten einzubinden. Laut Preciso übertreffen die Testleistungen bei CTR, Engagement-Rate und Sitzungsdauer die Branchendurchschnitte. Die Integration soll in wenigen Stunden einsatzbereit sein. Das in Italien gegründete AdTech-Unternehmen unter der Leitung von CEO Piero Pavone unterhält Teams in sechs Ländern und setzt im Kern auf seine Smart-Bid-Technologie.
Eine Produktlaunche, die eine DSP direkt in Shopify integriert. Dies ist für E-Commerce-Werbetreibende und die direkte Werbeaktivierung auf Händlerebene relevant, verändert die Gesamtbranche jedoch nicht grundlegend.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Preciso hat Ultima Ads als DSP in Form einer Shopify-App eingeführt.
- Die App synchronisiert Produktfeeds, Kaufhistorien und Nutzerverhalten für Audience-Segmentierung, Retargeting und Lookalike-Erstellung direkt im Shopify-Dashboard.
- Mittels Machine Learning erstellt Ultima personalisierte Werbemittel und bettet diese nativ in Webseiten ein.
- Erreichte Testwerte laut Preciso: CTR von 2,1% (Branchenschnitt 1,84%), Engagement-Rate von 65,94% (Branchenschnitt 60,03%) und Sitzungsdauer von 3m46s (Branchenschnitt 2m40s).
- Das von Piero Pavone in Italien gegründete Unternehmen ist in sechs Ländern aktiv und stützt sich technologisch unter anderem auf Smart-Bid.
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Shopify baut Advertising-Funktionen aus, wird aber kein Ad Tech
Shopify erweitert seine Advertising-Aktivitäten durch einen händlerzentrierten Ansatz namens „Merchant Marketing“, anstatt ein traditionelles Ad-Tech-Geschäft aufzubauen. Im November 2025 wurde Samir Pradhan als VP of Product für diesen Bereich verpflichtet. Jüngst startete das In-Platform-Tool Campaign Autopilot, das die Kampagneneinrichtung vereinfacht und Budgets über Shopify-Kanäle, E-Mail, Google Performance Max sowie Meta Advantage+ Shopping Campaigns hinweg steuert – direkt über die Konten der Händler. Shopify verzichtet auf CPM-Margen oder Provisionen auf werbegetriebene Abverkäufe (sofern nicht als Zahlungsabwickler agiert wird). Zudem wurden Demand-Partner für Shop Campaigns wie ChatGPT, Pinterest, Snap, TikTok, Bing und Microsoft Monetize integriert, um Budgets über Walled Gardens hinweg zu optimieren, während das Angebot händlerzentriert und meist kostenlos bleibt.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
Meta und Sierra starten Personal Agent Protocol
Meta und Sierra haben das Personal Agent Protocol (PAP) angekündigt, unterstützt von Stripe, Shopify und Walmart. Das Protokoll gibt Unternehmen die Verantwortung, KI-Agenten von Verbrauchern zu verifizieren, im Gegensatz zu konkurrierenden Ansätzen von Visa, Mastercard oder KI-Plattformen. Ziel ist es, die Kontrolle über Kundendaten und Haftung im Agentenhandel zu übernehmen, mit zukünftigen Auswirkungen auf agentische Zahlungen. Der Artikel beleuchtet die Wettbewerbslandschaft und die noch ausstehende Zahlungsklausel, die darüber entscheidet, ob Plattformen wie Stripe und Shopify oder Kreditkartenunternehmen die Zugangsdaten von KI-Agenten kontrollieren.
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