Beobachtetes Signal · 8. Juli 2026 · Report Release · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Pipedrive: Klarheit statt Automatisierung steigert die Vertriebsproduktivität
Pipedrive hat ein Whitepaper mit dem Titel „The Hidden Cost of Selling“ veröffentlicht, das zeigt, wie administrative Lasten, fragmentierte Workflows und Bedenken hinsichtlich der KI-Integrität die Vertriebsproduktivität hemmen. Fast 58 % der Fachkräfte wenden wöchentlich mindestens drei Stunden für administrative Aufgaben auf, rund 68 % empfinden regelmäßig Unsicherheit bei der Priorisierung, und über 71 % benötigen mindestens zehn Minuten zur Vorbereitung jedes Kundengesprächs. Lediglich 25,2 % geben an, dass KI vollständig in ihre täglichen Workflows integriert ist, wobei mangelndes Vertrauen in KI-Ergebnisse als größte Hürde genannt wird. Befragte bevorzugen KI eher als Co-Pilot für den Entwurf von E-Mails und Notizen zur manuellen Prüfung statt als autonome Automatisierung. CEO Paulo Cunha bewertet das Kernproblem als strukturell und betont, dass Priorisierungsklarheit statt reiner Automatisierung die Vertriebsleistung am effektivsten steigert.
Ein Whitepaper eines CRM-Anbieters mit Umfragedaten zu Vertriebsproduktivität und KI-Adoption; nützlich für Sales- und MarTech-Praktiker, stellt jedoch kein marktveränderndes Plattform- oder Policy-Update dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Pipedrive hat das Whitepaper „The Hidden Cost of Selling: How Work Around the Work Shapes Sales Performance“ veröffentlicht.
- Fast 58 % der Befragten verbringen wöchentlich mindestens drei Stunden mit administrativen Aufgaben abseits der Kundenarbeit.
- Etwa 68 % der Befragten sind sich mindestens mehrmals pro Woche unsicher bezüglich der richtigen Prioritätensetzung.
- Mehr als 71 % investieren mindestens zehn Minuten in die Vorbereitung jedes Kundengesprächs; bei 47,2 % dauern Follow-ups und CRM-Updates länger als 24 Stunden.
- Nur 25,2 % nutzen KI vollständig in ihren täglichen Workflows; 25,3 % sehen das Vertrauen in KI-Outputs als Hauptbarriere, während 43,3 % KI zur Erstellung von Entwürfen für E-Mails und Zusammenfassungen wünschen.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Pipedrive, the easy and intelligent CRM for small and medium-sized businesses, released its new report, The Hidden Cost of Selling: How Work...”
“Author: Business Wire...”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Pipedrive-Report: Professionals wollen KI als Partner statt Autopilot
Pipedrive hat eine Befragung von 1.000 Berufstätigen unter dem Titel „AI and humanity at work: How professionals are balancing efficiency and human connection“ veröffentlicht. Der Report zeigt eine wachsende Kluft zwischen intensiven KI-Nutzern und Skeptikern: Fast 40 % der Befragten nutzen KI täglich (23.2 % mehrmals täglich), während über 76 % der Nicht-Nutzer in den nächsten zwölf Monaten voraussichtlich keine KI einsetzen werden. Anwender nutzen KI primär für Recherchen, Schreiben/Redigieren und Brainstorming statt für Automatisierung. Die Mehrheit betont, dass persönliche Erfahrung, Beziehungen und Urteilsvermögen – und nicht Technologie – den beruflichen Erfolg antreiben. Joe Futty, Chief Product and Technology Officer bei Pipedrive, hebt Vertrauen und menschlich wirkende Ergebnisse als entscheidend für die zukünftige Adaption hervor.
Martech-Fragmentierung erhöht Verwaltungsaufwand laut Pipedrive-Studie
Der CRM-Trends-Report 2026 von Pipedrive, der auf einer Befragung von 1.000 Vertriebs- und Marketingexperten basiert, offenbart eine weitverbreitete Fragmentierung des Martech-Stacks, die den manuellen Arbeitsaufwand drastisch erhöht. Lediglich 21 % der Befragten können Kundendaten über ein einziges System einsehen; fast drei Viertel benötigen mindestens zwei Plattformen. Isolierte Tools führen bei 62 % der Teilnehmer mindestens wöchentlich zu verpassten Aktionen oder vertanen Chancen. Zudem verbringt mehr als die Hälfte mindestens sechs Stunden pro Woche mit manueller Dateneingabe und Systemupdates. Der Report verzeichnet zugleich eine frühe KI-Adoption im CRM-Bereich bei Aufgaben wie Terminplanung und Dateneingabe, wobei 45 % der Anwender eine spürbare Zeitersparnis feststellen. Zur Senkung des administrativen Aufwands empfiehlt der Artikel eine stärkere Fokussierung auf nahtlose Integrationen, optimierte Workflows und eine konsistente Datenarchitektur im gesamten Martech-Ökosystem.
84 Prozent priorisieren KI — Mitarbeiter verlieren wöchentlich einen Tag
Ein Forschungsbericht von Nitro basierend auf einer Befragung von über 1.300 Führungskräften verdeutlicht eine Lücke zwischen strategischer KI-Ambition und tatsächlichen Produktivitätsgewinnen im Unternehmensalltag. Während 85 Prozent der Führungskräfte angeben, dass KI in Teilen oder im gesamten Unternehmen implementiert wurde, berichten Manager von einer langsameren Adaption und anhaltender manueller Dokumentenarbeit: 84 Prozent der Führungskräfte schätzen, dass Mitarbeiter wöchentlich sechs oder mehr Stunden für manuelle Dokumentenaufgaben aufwenden, 41 Prozent gehen sogar von 11 bis 15 Stunden aus. Die Studie zeigt eine weitverbreitete Tool-Fragmentierung – 72 Prozent nutzen sechs oder mehr Dokumenten-Tools – und stellt fest, dass erst zwölf Prozent eine durchgängige Workflow-Automatisierung erreicht haben. Sicherheit und Vertrauen bleiben zentrale Barrieren, während veraltete Print-Sign-Scan-Prozesse weiterhin im Einsatz sind.
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