Beobachtetes Signal · 17. Juni 2026 · Research Study · Quelle: techcrunch · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Pew-Studie: Nur 16 % der US-Bürger sehen KI-Zukunft positiv
Eine neue Pew-Research-Studie zeigt, dass die Mehrheit der US-Bürger den langfristigen Auswirkungen von KI trotz steigender alltäglicher Nutzung neutral bis negativ gegenübersteht. Lediglich 16 % der Befragten erwarten in den nächsten 20 Jahren einen positiven gesellschaftlichen Effekt, während rund 40 % negative Folgen prognostizieren. Zudem herrscht große Skepsis gegenüber Regulierung und Unternehmensverantwortung: 67 % bezweifeln, dass die US-Regierung KI wirksam regulieren wird, und 59 % vertrauen Unternehmen bei der sicheren Entwicklung nicht. Gleichzeitig steigt die Nutzung rapide – 44 % der Erwachsenen nutzen laut Pew OpenAIs ChatGPT, was einer Verdopplung seit 2023 entspricht. Vor allem ältere Kohorten nutzen Chatbots bislang kaum, während Erwachsene unter 30 Jahren besonders pessimistisch auf die gesellschaftlichen Folgen blicken.
Die wachsende Kluft zwischen steigender KI-Adoption und starkem Misstrauen gegenüber Regulierung und Unternehmensverantwortung erhöht das Risiko von Reputationsschäden und regulatorischem Druck für Werbetreibende, Plattformen und KI-gestützte MarTech-Anbieter.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Nur 16 % der US-Bürger erwarten in den nächsten 20 Jahren einen positiven gesellschaftlichen Einfluss durch KI.
- Rund 40 % der Befragten prognostizieren für die kommenden 20 Jahre negative Auswirkungen durch KI.
- 67 % der Befragten bezweifeln eine wirksame KI-Regulierung durch die US-Regierung.
- 59 % der Umfrageteilnehmer vertrauen Unternehmen bei der sicheren KI-Entwicklung nicht.
- 44 % der Erwachsenen in den USA nutzen OpenAIs ChatGPT – ein Wert, der sich seit 2023 mehr als verdoppelt hat.
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Mehr KI-Nutzer, sinkendes Vertrauen: Das KI-Paradoxon verschärft sich
Ein t3n-Bericht über eine groß angelegte Pew Research Center-Studie zeigt, dass inzwischen 49 % der US-Erwachsenen regelmäßig KI-Tools nutzen (Anstieg von 33 % im Jahr 2024). ChatGPT von OpenAI führt den Markt mit 44 % an, gefolgt von Google Gemini und Microsoft Copilot. Trotz der wachsenden Nutzung bleibt das Vertrauen gering: Nur 16 % erwarten in den nächsten 20 Jahren einen positiven gesellschaftlichen Einfluss von KI, während 40 % negative Folgen prognostizieren. Junge Erwachsene (18–29 Jahre) weisen mit 66 % die höchste Nutzung, aber mit 48 % auch den größten Pessimismus auf. Zudem ist das institutionelle Vertrauen schwach: 67 % bezweifeln eine effektive staatliche Regulierung, 61 % misstrauen den Entwicklern und 71 % sehen Risiken für ihre Datensicherheit. Die Kombination aus erzwungener Nutzung am Arbeitsplatz und Datenschutzbedenken birgt ökonomische Risiken für KI-Geschäftsmodelle.
Mehrheit der US-Verbraucher nutzt KI, hält sie aber für überhyped
Eine bundesweite Studie des Personaldienstleisters Howdy vom Juni 2026 unter 1.008 US-Amerikanern zeigt eine breite Nutzung von KI – 96 % haben sie ausprobiert und 86 % nutzen sie aktiv –, doch 51 % bewerten die Technologie als überhyped. Zwar schätzen Anwender den Nutzen (98 %) und die Produktivitätssteigerung (75 %), allerdings hegen viele Bedenken hinsichtlich des kritischen Denkens und bevorzugen Investitionen in Menschen (68 %). Lediglich 26 % der Nutzer zahlen für KI-Anwendungen, und 54 % würden die Nutzung bei kostenpflichtigen Modellen einstellen. Das Vertrauen variiert stark je nach Anwendungsfall und Plattform, wobei OpenAI/ChatGPT mit 42 % am stärksten vertraut wird. Weitere Sorgen betreffen den Energiebedarf, Datenerfassung und zunehmende regulatorische Aufmerksamkeit wie FTC-Untersuchungen.
Quinnipiac-Umfrage: Steigende KI-Nutzung bei sinkendem öffentlichem Vertrauen
Eine repräsentative Umfrage der Quinnipiac University unter knapp 1.400 US-Bürgern offenbart eine zunehmende Verbreitung von künstlicher Intelligenz, die jedoch von tiefem Misstrauen begleitet wird. Rund 76 Prozent der Befragten vertrauen KI-Resultaten selten oder nur gelegentlich, während lediglich 21 Prozent angaben, diesen meist oder fast immer zu vertrauen. Zwar steigt die alltägliche Nutzung – nur noch 27 Prozent haben laut eigener Aussage noch nie KI-Tools verwendet, verglichen mit 33 Prozent im April 2025 –, doch die Begeisterung bleibt mit sechs Prozent extrem gering. Gleichzeitig zeigen sich 80 Prozent besorgt. Eine klare Mehrheit befürchtet negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, lehnt lokale KI-Rechenzentren ab und fordert von Wirtschaft und Politik mehr Transparenz sowie stärkere Regulierung. Die Ergebnisse spiegeln eine wachsende gesellschaftliche Skepsis hinsichtlich der langfristigen Folgen von KI wider.
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