Beobachtetes Signal · 28. Jan. 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Perplexity integriert DeepSeek R1 und treibt KI-Suchfunktionen voran
Der Artikel beleuchtet den Hype um das DeepSeek R1 KI-Modell, das nun von Perplexity in dessen AI Answering Machine sowie den neuen Perplexity Assistant integriert wurde. R1 steuert den Reasoning Mode von Perplexity und ermöglicht mehrstufige Analysen sowie eine optimierte Suche über Apps hinweg. Zudem hat Perplexity API Sonar eingeführt, um KI-gestützte Suche in Applikationen einzubinden. DeepSeek setzt auf Reinforcement Learning und hohe Effizienz mit minimalen Trainingsdaten, wodurch R1 eine kosteneffiziente Alternative zu etablierten Modellen darstellt. Bezüglich des Datenschutzes wird betont, dass Nutzerdaten nicht in China, sondern auf europäischen oder US-amerikanischen Servern verarbeitet werden. Der Beitrag verweist zudem auf Berichte über mögliche Verhandlungen bezüglich eines Joint Ventures oder Verkaufs des US-Geschäfts von TikTok unter Beteiligung von Perplexity, Elon Musk und Microsoft.
Mittlerer Markteinfluss durch Modellintegration und thematisierte Datenlokalisierung, ergänzt durch potenzielle TikTok-Kooperationen und strategisches Marktinteresse.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Perplexity hat DeepSeek R1 für den Reasoning Mode integriert.
- Einführung von Perplexity Assistant und API Sonar zur Einbettung von KI-gestützter Suche.
- R1 nutzt Reinforcement Learning und erzielt hohe Leistung mit minimalen Daten.
- Keine Datenverarbeitung in China; Speicherung erfolgt auf europäischen oder US-Servern.
- Berichte über Gespräche zu einem TikTok-US-Joint-Venture oder Verkauf unter Beteiligung von Perplexity, Elon Musk und Microsoft.
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Ecosia wechselt von Mistral zu chinesischen Open-Source-KI-Modellen
Die europäische Suchmaschine Ecosia hat ihren KI-Anbieter vom französischen Startup Mistral auf offene Modelle umgestellt, darunter chinesische wie Alibabas Qwen, Z.ais GLM und Moonshot AIs Kimi. CEO Christian Kroll zeigte sich enttäuscht von der Qualität der Mistral-Modelle, die etwa ein Jahr hinter der Konkurrenz zurückliegen sollen, sowie von häufigen Serverüberlastungen. Ecosia nutzt nun Modelle über die deutsche Plattform Melious, die offene KI-Modelle auf Servern in der EU betreibt, was die KI-Kosten halbierte und die Leistung verbesserte. Der Wechsel erfolgt, während Mistral Large 4 vorstellt, das stärkste Modell, das in Europa trainiert wurde und dessen Gewichte Ende Oktober veröffentlicht werden sollen. Trotz 38,4 Punkten im Intelligence Index belegt es Platz acht unter offenen Modellen, hinter sieben chinesischen Modellen. Der Fall verdeutlicht das Dilemma der europäischen KI-Souveränität: Top-Open-Modelle stammen überwiegend aus China, auch wenn sie auf europäischen Servern laufen. Mistral hostet selbst chinesische Modelle wie GLM auf seiner Neocloud-Plattform, während CEO Arthur Mensch die Stärken von Large 4 etwa bei der Cyberabwehr betont.
Ecosia wechselt von Mistral zu chinesischen KI-Modellen
Die Berliner Suchmaschine Ecosia hat den französischen KI-Anbieter Mistral fallen gelassen und setzt nun auf offene Modelle, darunter chinesische wie Qwen (Alibaba), GLM (Z.ai) und Kimi (Moonshot AI), wie Politico berichtet. Ecosia-Chef Christian Kroll zeigte sich Berichten zufolge enttäuscht von der Qualität der Mistral-Modelle, die der Konkurrenz rund ein Jahr hinterherhinken, und stellte auch Mistrals Souveränität wegen internationaler Investoren infrage. Die neuen Modelle bezieht Ecosia über die deutsche Plattform Melious, die offene KI-Modelle auf Servern in acht EU-Ländern betreibt; dadurch halbierten sich die KI-Kosten bei gestiegener Leistung. Mistral hat derweil Large 4 veröffentlicht, ein Modell mit einer Billion Parametern, das in europäischen Rechenzentren trainiert wurde, aber im Ranking offener Modelle nur Platz 8 erreicht – alle sieben Modelle davor stammen aus China. Dies verdeutlicht das Souveränitäts-Dilemma: Selbst Mistral hostet inzwischen chinesische Modelle wie GLM in seiner Neocloud.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
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