Beobachtetes Signal · 23. Sept. 2026 · Product Launch · Quelle: Retail-News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Payback startet neuen Shopping-Marktplatz in der App
Payback, das deutsche Bonusprogramm, baut seine App zu einem vollwertigen E-Commerce-Marktplatz aus. Das neue Feature 'Payback Produkte' befindet sich in der Beta-Phase und ermöglicht es Nutzern, direkt in der App einzukaufen, zu bezahlen und Punkte zu sammeln. Der Marktplatz bietet tausende Produkte aus den Kategorien Elektronik, Wohnen, Heim & Garten, Mode und Sport an. Er ergänzt den bestehenden Payback-E-Commerce-Marktplatz mit über 700 Partnern. Ziel ist es, die Rolle der App als zentrale Plattform für Shopping, Sparen und Loyalty zu stärken. Das Unternehmen meldet 35 Millionen Nutzer, und die Partner erzielten im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 46 Milliarden Euro. In den kommenden Wochen sollen weitere Händler hinzukommen, und die Bewerbung erfolgt schrittweise über eigene Marketingkanäle. Zudem läuft derzeit die Joker-Kampagne mit Partnern wie Alnatura, Apollo, Aral, Dm, Edeka und Netto.
Die Nachricht betrifft die Erweiterung eines Bonusprogramms in den E-Commerce, was für Retail Media relevant ist, aber keinen großen AdTech-Wandel darstellt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Payback startet den Marktplatz 'Payback Produkte' als Beta-Version in seiner App.
- Der Marktplatz bietet tausende Produkte aus Elektronik, Wohnen, Mode und Sport.
- Payback meldet 35 Millionen Nutzer und einen Partnerumsatz von über 46 Milliarden Euro im letzten Jahr.
- Der bestehende E-Commerce-Marktplatz umfasst über 700 Partner.
- Das Unternehmen plant weitere Händler und Bewerbung über eigene Kanäle.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“PAYBACK erweitert seine App um einen eigenen Marktplatz....”
“Für die technische Umsetzung arbeitet PAYBACK unter anderem mit Mirakl zusammen....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Best Buy startet auf TikTok Shop
Best Buy wird Ende Oktober auf TikTok Shop starten und fast 10.000 Produkte von Marken wie Microsoft, Dyson, Bose und Oura anbieten. Kunden können direkt in der App einkaufen, die Bestellung wird von Best Buy erfüllt, und Rücksendungen sind in den Filialen möglich. Die Content-Ersteller und Werbetreibenden des Einzelhändlers können shoppable Inhalte und Affiliate-Links nutzen, um Engagement und Verkäufe zu verfolgen. Dieser Schritt ist Teil der Transformation von Best Buy zu einem Retail-Media- und Technologieunternehmen, um Kunden am Punkt der Entdeckung zu erreichen und Daten zu sammeln. Der Launch folgt ähnlichen Aktionen von Ulta Beauty und Sephora und kommt, während die TikTok-Shop-Umsätze in diesem Jahr voraussichtlich 20 Milliarden Dollar und bis 2028 30 Milliarden Dollar übersteigen werden.
Studie belegt: Google AI Overviews schwächen organische E-Commerce-Sichtbarkeit massiv
Eine gemeinsame Studie von LEAP und SISTRIX über 2.496 führende deutsche Online-Shops belegt erstmals seit Jahren einen Rückgang der organischen E-Commerce-Sichtbarkeit mit einem Median-Verlust von 16,7 %. Der Anteil an Suchanfragen mit integrierten AI Overviews verdreifachte sich binnen Jahresfrist von 4,3 % auf 14,2 %. Während AI Overviews bereits bei 69,7 % der informationellen Suchanfragen ausgespielt werden, liegt der Anteil bei transaktionalen Suchen erst bei 0,2 %. Die Disruption betrifft somit primär die Research-Phase vor dem Kaufabschluss. Marktführer dominieren die Erwähnungen: Die Top 20 % der organisch stärksten Shops sichern sich 72 % aller KI-Zitate, während durchschnittliche Shops nur in 9,3 % der informationellen AIO-Fälle referenziert werden. Der Einbruch des organischen Traffic-Anteils von 42,5 % auf 33,3 % entspricht einem geschätzten Reichweitenverlust von 7,5 Milliarden Euro. Kommende Features wie Googles AI Mode und das Universal Commerce Protocol dürften diese Dynamik weiter verschärfen.
Daydream launcht KI-Shopping-Funktionen auf Basis von Apple Intelligence
Die KI-gestützte Mode-Discovery-App Daydream hat zwei neue Funktionen eingeführt, die Entwickler-Tools von Apples iOS 27 nutzen. iPhone-Nutzer können dadurch Outfits direkt aus ihren gespeicherten Fotos nachshoppen sowie Kleidung via Siri suchen. Das erste Feature analysiert mithilfe von Apples Bildkontext-Funktionen Fotos in der Camera Roll, identifiziert einzelne Kleidungsstücke und gleicht sie mit dem Produktkatalog ab. Dieser umfasst rund 3 Millionen Produkte von über 325 Händlern, darunter Marken wie Gucci, Nordstrom und Anthropologie. Die zweite Funktion ermöglicht Natural-Language-Suchen über Siri per Sprach- oder Texteingabe, ohne dass die App geöffnet werden muss. Laut Daydream-CEO Julie Bornstein sind diese Features ein strategischer Schritt hin zu einem umfassenden 'Shopping Agent'. Die Plattform zählt derzeit mehr als 1,5 Millionen aktive Nutzer.
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