Beobachtetes Signal · 31. Mai 2025 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Paramount+ führt werbeunterstützten Tarif in der DACH-Region ein
Paramount+ erweitert sein Streaming-Angebot in der DACH-Region um eine günstigere, werbe finanzierte Abonnementoption. Ab dem 5. Juni 2025 kostet das Basis-Abo in Deutschland 5,99 Euro pro Monat, ergänzt die bestehenden Optionen Standard (9,99 Euro) sowie Premium (12,99 Euro) und ist auch über Prime Video buchbar. Der werbebasierte Tarif bringt Einschränkungen mit sich: keine Downloads und nur ein einziger aktiver Stream ohne Parallelnutzung. Für Österreich und die Schweiz gilt ein überarbeitetes Stufenmodell (Standard für 7,99 Euro, Premium für 12,99 Euro monatlich sowie ein Jahrestarif für 115,99 Euro). Für Advertiser eröffnet die Expansion neue Inventar- und Targeting-Möglichkeiten, wie Maciej Walczybok, VP Advertising Sales für Nord-, Ost- und Mitteleuropa, betont. Das Portfolio umfasst Top-Inhalte wie The Godfather, Yellowjackets und Yellowstone. Im vierten Quartal 2024 zählte Paramount+ 77,5 Millionen Abonnenten, während Pluto TV als wesentliche Werbeeinnahmequelle dient.
Die Einführung des werbeunterstützten Paramount+-Tarifs vergrößert das europäische CTV-Werbeinventar signifikant und eröffnet Advertisers erweiterte Zielgruppenansatzpunkte.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Paramount+ startet am 5. Juni 2025 ein werbeunterstütztes Basis-Abo in Deutschland für 5,99 €/Monat; keine Downloads, nur ein Stream, keine Parallelnutzung.
- Neues Stufenmodell in der DACH-Region eingeführt: Standard für 7,99 €/Monat, Premium für 12,99 €/Monat sowie ein Jahrespreis von 115,99 €.
- Werbe-Tarif bietet Advertisers neues Inventar und Audience-Targeting; Zitat von Maciej Walczybok, VP Advertising Sales Northern, Eastern & Central Europe.
- Inhaltliches Line-up umfasst Titel wie The Godfather, The Truman Show, Yellowjackets, Yellowstone, Tulsa King und Paw Patrol.
- Paramount+ verzeichnete im Q4 2024 insgesamt 77,5 Millionen Abonnenten, ergänzt durch die Werbeumsätze von Pluto TV.
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1 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
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Paramount+ treibt werbegestütztes Connected TV-Wachstum global und in Deutschland voran
Paramount+ verzeichnet starkes globales Wachstum und expandiert im deutschen Markt mit werbegestützten Angeboten, um sein Connected TV-Portfolio strategisch zu diversifizieren. Weltweit steigerte der Streaming-Dienst die Abonnentenzahl im vergangenen Jahr um über 10 Millionen auf mehr als 77,5 Millionen Ende 2024, ergänzt um rund 1,5 Millionen Netto-Neuzugänge im ersten Quartal 2025. Nach Einführung in Kanada, Australien und Großbritannien folgten in Deutschland im März das Premium-Modell und im Juni ein ad-supported Basis-Tarif. Das Content-Line-up verknüpft etablierte Franchises wie Yellowstone, Star Trek und SpongeBob SquarePants mit Blockbustern und Neustarts. Technologisch setzt der Anbieter auf die programmatische CTV-Infrastruktur Conduit, gebündeltes Inventory via Paramount Streaming für Paramount+ und Pluto TV, die Vermarktung durch Visoon sowie DSGVO-konforme First-Party-Daten und Clean-Room-Technologien.
Paramount plant kostenlose, werbefinanzierte Stufe für Paramount+
Paramount entwickelt eine werbefinanzierte Gratisstufe für Paramount+, die intern als „Free Front Porch“ bezeichnet wird. Laut einem Bericht von Business Insider sollen Nutzer nach Erstellung eines kostenlosen Kontos ausgewählte Inhalte streamen können. Die Funktion sowie weitere Produktideen wie Multiview, interaktive Features, Kurzformat-„Mikrodramen“ und Podcast-Clips wurden in einer internen Präsentation vorgestellt. Die Einführung des Gratis-Modells wird für das dritte Quartal 2026 erwartet. Dieser Schritt spiegelt den breiten Markttrend zu AVOD- und Hybrid-Modellen wider, bei dem profitable werbefinanzierte Dienste von Anbietern wie YouTube, Tubi, Pluto TV, Fox und Roku als Vorbild dienen. Ziel ist es, das Engagement zu steigern und Conversions für kostenpflichtige Abos zu generieren.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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