Beobachtetes Signal · 12. Sept. 2026 · Policy Update · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Oracle: Larry Ellison stoppt geplanten Aktienverkauf über 7,5 Milliarden US-Dollar
Larry Ellison, Mitgründer und Chairman von Oracle, hat seinen geplanten Verkauf von bis zu 50 Millionen Oracle-Aktien im Wert von rund 7,5 Milliarden US-Dollar überraschend abgesagt. Der Rückzieher erfolgte nur einen Tag nach Bekanntgabe des Handelsplans, ohne dass Gründe genannt wurden. Über den Ende Juni aufgesetzten Plan wurden bislang keine Anteile veräußert; Ellison betonte, vorerst keine weiteren Verkaufsabsichten zu hegen, und bleibt mit rund 40 % größter Einzelaktionär. Die Entscheidung fällt in ein volatiles Geschäftsjahr: Trotz eines Cloud-Umsatzwachstums von 121 % im Jahresvergleich sank der Aktienkurs um etwa 23 %, getrieben durch massive Investitionen in KI-Rechenzentren und die Rolle als Sicherheitspartner von TikTok in den USA. Zudem hat Ellison 346 Millionen Aktien als Kreditsicherheiten hinterlegt und bürgt mit 40 Milliarden US-Dollar für Medienübernahmen seines Sohnes.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Larry Ellison stoppt den Verkauf von bis zu 50 Mio. Oracle-Aktien (ca. 7,5 Mrd. USD); Ankündigung erfolgte am 13. September 2026.
- Der im Juni 2026 aufgesetzte 10b5-1-Handelsplan wurde annulliert, ohne dass zuvor Transaktionen stattfanden.
- Ellison bleibt mit einem Anteil von 40 % größter Einzelaktionär und plant vorerst keine weiteren Verkäufe.
- Die Oracle-Aktie verlor 2026 rund 23 % infolge hoher Investitionskosten für KI-Infrastruktur, ungeachtet eines Cloud-Wachstums von 121 % YoY.
- Ellison verpfändete 346 Mio. Aktien als Sicherheiten für persönliche Darlehen und garantiert 40 Mrd. USD für Medienakquisitionen seines Sohnes.
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6 verknüpfte Unternehmen“Oracle-Gründer Larry Ellison hat einen Handelsplan zum Verkauf von Unternehmensanteilen verabschiedet.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Oracle-Aktie bricht wegen KI-Finanzierungssorgen um 19 Prozent ein
Die Oracle-Aktie verzeichnete in der Woche zum 26. Juni 2026 den stärksten wöchentlichen Rückgang seit August 2001, da Investoren zunehmend besorgt über die hohe Verschuldung und die massiven Kosten der KI-Infrastrukturoffensive sind. Zum Ende des Monats Mai wies Oracle Schulden in Höhe von rund 130 Milliarden US-Dollar aus, während die Investitionsausgaben im Geschäftsjahr 2026 um 162 Prozent auf fast 56 Milliarden US-Dollar stiegen und der negative Free Cash Flow fast 24 Milliarden US-Dollar erreichte. Das Management kündigte an, im Geschäftsjahr 2027 etwa 40 Milliarden US-Dollar aufnehmen zu wollen, darunter eine Aktienemission im Volumen von 20 Milliarden US-Dollar. Trotz überwiegend positiver Analystenbewertungen belasten die starke Verschuldung, das hohe Tempo bei Kapitalerhöhungen und margenschwächere Cloud-Angebote die Kursentwicklung und das Marktsentiment spürbar.
Oracle-Aktie steigt nach Umsatzprognose von 35 %
Die Oracle-Aktie stieg stark an, nachdem das Unternehmen eine langfristige Umsatzprognose von 225 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2030 abgegeben hatte, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 35 % entspricht. Von LSEG befragte Analysten hatten für das Geschäftsjahr 2027 ein Wachstum von 8 % erwartet, gefolgt von einer deutlichen Beschleunigung in den folgenden zwei Jahren. Das Unternehmen verpflichtete sich außerdem, die zusätzliche Finanzierung für die Geschäftsjahre 2027 bis 2030 auf 20 Milliarden US-Dollar zu begrenzen, die jeweils zur Hälfte aus Eigen- und Fremdkapital bestehen soll. Oracle erklärte, dass Lieferantenfinanzierung, kundenseitig bereitgestellte Hardware und Anzahlungen von Kunden die anfänglichen Barmittelanforderungen während des Übergangs zu einem positiven freien Cashflow reduzieren würden. Die Ankündigung zerstreute Bedenken der Anleger hinsichtlich Verschuldung und Finanzierung und ließ die Aktie um etwa 11 % steigen. Diese Nachricht ist für den Technologie- und Cloud-Infrastruktursektor relevant und bietet einen positiven Ausblick auf die Wachstumsentwicklung von Oracle.
Oracle steigt um 9 Prozent nach starken Quartalszahlen und KI-Partnerschaften
Der CNBC Morning Squawk fasst marktbewegende Meldungen vor US-Handelsbeginn zusammen. US-Energieminister Chris Wright löschte eine falsche X-Meldung zur US-Marine in der Straße von Hormus, was den Ölpreis volatil reagieren ließ. Oracle übertraf die Quartalsschätzungen, hob die Prognose für das Geschäftsjahr 2027 an und meldete ein Cloud-Umsatzwachstum von 44 Prozent auf 8,9 Milliarden US-Dollar sowie verbleibende Leistungsverpflichtungen von über 550 Milliarden US-Dollar. CEO Clay Magouyrk nannte Cerebras neben Nvidia und AMD als KI-Hardware-Partner. Kevin Warsh, Donald Trumps Nominiertenvorschlag für den Fed-Vorsitz, steht vor Senatshürden. Im KI- und Rechtsbereich beantragte Microsoft eine Blockade der Pentagon-Schwarztliste für Anthropic, während Alphabet seine DoD-KI-Tools ausbaut. Zudem erwirkte Amazon eine einstweilige Verfügung gegen das Scraping durch Perplexitys Comet-Browser. Der US-Durchschnittsbenzinpreis stieg auf 3,54 US-Dollar pro Gallone.
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