Beobachtetes Signal · 19. Juli 2024 · Legal Settlement · Quelle: CMSWire · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Oracle zahlt 115 Millionen US-Dollar zur Beilegung von Datenschutzklage
Oracle hat sich zur Zahlung von 115 Millionen US-Dollar bereit erklärt, um eine Sammelklage wegen angeblicher illegaler Datenerfassung und des Verkaufs personenbezogener Daten ohne Einwilligung beizulegen. Die 2022 im Nordbezirk von Kalifornien eingereichte Klage warf dem Konzern vor, mithilfe von Cookies, JavaScript und Tracking-Pixeln detaillierte Nutzerprofile im Rahmen des Oracle ID Graph erstellt und diese an Dritte wie Vermarkter und Behörden verkauft zu haben. Oracle wies jegliches Fehlverhalten zurück. Infolge des Verfahrens stellte das Unternehmen das AddThis-Tool ein und kündigte seinen Rückzug aus dem AdTech-Geschäft zum 30. September 2024 an, was mit sinkenden Umsätzen und strengeren Datenschutzvorgaben begründet wurde. Als Teil des Vergleichs verpflichtet sich Oracle zur Löschung von Kundendaten und zur Beendigung von Partnerschaften mit Datenanbietern. Dieser Fall unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen datenbasierten Geschäftsmodellen und den Anforderungen an den Datenschutz im gesamten AdTech-Ökosystem.
Der massive Datenschutzvergleich und der Rückzug von Oracle aus dem AdTech-Sektor verdeutlichen den steigenden regulatorischen Druck auf datenbasierte Werbung, was weitreichende Auswirkungen auf das gesamte AdTech-Ökosystem hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Oracle stimmte einem Vergleich über 115 Millionen US-Dollar in einer Verbraucherdatenschutzklage zu.
- Die Klage wurde im Jahr 2022 vor dem US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien eingereicht.
- Kläger warfen Oracle vor, invasive Tracking-Technologien eingesetzt und detaillierte Nutzerprofile ohne Einwilligung verkauft zu haben.
- Oracle schaltete das AddThis-Tool ab und zog sich bis zum 30. September 2024 vollständig aus dem AdTech-Geschäft zurück.
- Als Teil des Vergleichs wird Oracle Kundendaten löschen und Geschäftsbeziehungen zu Datenanbietern beenden.
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1 verknüpfte Unternehmen“Oracle agreed to pay $115 million to settle a lawsuit claiming the customer and employee cloud software giant collected personal information...”
Ontologie & Marktkonzepte
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KI-Aktien fallen nach OpenAI-Umsatzbericht
Die Aktien von Nvidia, Oracle, CoreWeave und anderen KI-Unternehmen fielen am Donnerstag, nachdem Details zu den Umsätzen von OpenAI bekannt wurden. OpenAI teilte Investoren mit, dass es Ende September einen annualisierten Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar erreicht habe, niedriger als die weit verbreitete Zahl von 68 Milliarden US-Dollar. Eine mit der Sache vertraute Person sagte, die 68-Milliarden-Zahl habe Bruttoumsätze von Partnern enthalten, was einen direkteren Vergleich mit Anthropic ermögliche. OpenAI hob außerdem ein Gesamtwachstum von 77 % im dritten Quartal und ein Wachstum von 107 % im Enterprise-Geschäft hervor. Das Unternehmen bereitet sich auf einen möglichen Börsengang vor, mit einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar, und führt frühe Gespräche über eine neue Finanzierungsrunde von rund 30 Milliarden US-Dollar.
Oracle nutzt ChatGPT und Codex zur Transformation von Arbeitsabläufen
Oracle berichtet, dass über 100.000 Mitarbeiter die ChatGPT Work- und Codex-Tools von OpenAI in Bereichen wie Talentakquise, Oracle Applications Lab und IT nutzen. Diese Tools haben Aufgaben, die früher Tage dauerten, auf Minuten reduziert. Das Talentteam entwickelte ein Marktinformationstool, das Vergütungs- und Talentpool-Daten in 15-20 Minuten statt 2-4 Tagen zusammenstellt. Das Applications Lab erstellte eine Ontologie, die Abfragen in natürlicher Sprache in SQL umwandelt und Geschäftsanwendern sofortige Berichte liefert. Site-Reliability-Ingenieure lösen Incidents schneller. Führungskräfte betonen menschliche Aufsicht, Schutzmechanismen und Verantwortung für den Code.
Höhere Zinsen spalten Markt; KI-Aktien im Vorteil: Cramer
Jim Cramer sagt, dass steigende Kreditkosten den Aktienmarkt in zwei Lager spalten: kreditsensible Sektoren, die unter Druck geraten, und KI-bezogene Unternehmen, die weitgehend unbeeinflusst bleiben. Er nennt die starke Nachfrage nach KI-Wachstum als Grund, etwa SpaceX, das möglicherweise 40 Milliarden Dollar leihen will, um Nvidia-Chips für Rechenzentren zu kaufen, und trotz BBB-Bonitätsrating günstige Konditionen erwarten kann. Im Gegensatz dazu fielen die Anleihen von Skydance nach der Übernahme von Warner Bros. Discovery, was die Herausforderungen traditioneller Medien zeigt. Cramer argumentiert, dass KI-Rechenzentrumsaktien weniger von Treasury-Renditen abhängen, weil ihre Zukunftsaussichten als extrem positiv gelten.
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