Beobachtetes Signal · 26. Sept. 2026 · M&A - Rumour · Quelle: Trending Topics (DACH/CEE Innovation & Tech) · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Nubank verhandelt Übernahme von Monzo für £10 Mrd.
Die brasilianische Fintech Nubank führt frühe Gespräche zur Übernahme der britischen Digitalbank Monzo für 8 bis 10 Milliarden britische Pfund, etwa das Doppelte der letzten Bewertung von Monzo. Die Logik des Deals hängt davon ab, ob Nubank die 25,7 Milliarden Pfund an weitgehend unverliehenen Einlagen von Monzo in Kredite umwandeln kann – eine Strategie, die es außerhalb Lateinamerikas noch nie umgesetzt hat. Die hohen Margen von Nubank werden die britischen Regulierungsvorschriften wahrscheinlich nicht überleben. Die Übernahme würde Nubank eine britische Banklizenz verschaffen, die ihm in den 35 Ländern fehlt, in denen es ein Stablecoin-Konto betreibt. Der Artikel analysiert die finanzielle Rationale, die mögliche Zahlungsstruktur (wahrscheinlich aktienlastig) und konkurrierende Angebote, die den Preis beeinflussen könnten.
Potenzielle bedeutende Fintech-Übernahme, die das digitale Bankwesen in Großbritannien neu gestalten und Nubanks globale Expansionsstrategie signalisieren könnte, auch wenn sie nicht direkt AdTech/MarTech betrifft.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Nubank führt frühe Gespräche zur Übernahme von Monzo für 8-10 Milliarden Pfund.
- Der Preis ist ungefähr das Doppelte der letzten Bewertung von Monzo.
- Monzo hält 25,7 Milliarden Pfund an weitgehend unverliehenen Einlagen.
- Nubank ist in 35 Ländern ohne Banklizenz tätig.
- Der Deal wäre wahrscheinlich aktienlastig.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“British digital bank Monzo is the target of acquisition talks....”
“Brazilian neobank Nubank is in early talks to acquire Monzo....”
“Monzo is being advised by Morgan Stanley and Qatalyst Partners....”
“Revolut would face a new rival if the deal goes through....”
“Berlin-based N26 is also competing for customers in Europe....”
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Nubank verhandelt über Übernahme von Monzo für bis zu 10 Mrd. £
Die brasilianische Neobank Nubank führt laut Sky News und City AM frühe Gespräche zur Übernahme der britischen Digitalbank Monzo. Der Deal könnte Monzo mit 8 bis 10 Mrd. £ bewerten, mehr als doppelt so viel wie die letzte Bewertung von 4,5 Mrd. £ im Oktober 2024. Monzo meldete für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz von 1,7 Mrd. £ (plus 39 %) und einen Vorsteuergewinn von 172,6 Mio. £ bei 15 Millionen Kunden. Ein Verkauf würde die IPO-Pläne von Monzo begraben. Nubank, bewertet mit etwa 65 Mrd. $ und 139 Millionen Kunden, strebt eine Expansion in Europa an; Monzo würde eine britische Banklizenz und eine etablierte Marke liefern. Erforderlich sind Genehmigungen der Aufsichtsbehörden in Großbritannien, Brasilien und den USA. Alternativ prüft Monzo eine Finanzierungsrunde zu ähnlicher Bewertung. Ein Abschluss würde einen globalen Neobank-Rivalen für Revolut schaffen.
Revolut plant Dual-Listing in den USA und UK mit 200-Milliarden-Dollar-Bewertung
Die in London ansässige Neobank Revolut plant laut Mitgründer und CEO Nik Storonsky ein duales Börsenlisting in New York und London. Für den Börsengang, der frühestens für 2028 avisiert wird, strebt das Fintech eine Bewertung von bis zu 200 Milliarden US-Dollar an. Storonsky bevorzugt aufgrund des größeren Investorenpools primär den US-Markt, möchte jedoch gleichzeitig die Präsenz in London aufrechterhalten. Zuletzt wurde Revolut im Rahmen einer Finanzierungsrunde mit 75 Milliarden US-Dollar bewertet, womit sich der Unternehmenswert bis zum IPO nahezu verdreifachen müsste. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die US-Expansion, für die Revolut bereits eine bedingte US-Banklizenz erhalten hat. Bis 2030 plant das Unternehmen jährliche Wachstumsinvestitionen von rund 2,3 Milliarden Euro.
Nubank Q2 2026: Rekordgewinn von 1 Mrd. Dollar durch Steuereffekt begünstigt
Nubank erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Nettogewinn von 1,06 Mrd. US-Dollar – erstmals über der Milliardengrenze – bei einem Umsatz von 5,9 Mrd. US-Dollar (+39 % ggü. Vorjahr) und einer Rekord-Eigenkapitalrendite (ROE) von 33 %. Getrieben wurde dies durch starken Operating Leverage und KI-gestützte Risikominimierung. Allerdings sank der effektive Steuersatz drastisch von 27,56 % im Vorjahr auf 14,17 %. Bei Anwendung des Vorjahressteuersatzes läge der Nettogewinn bei lediglich 896 Mio. US-Dollar. Zudem wird ein nicht separat ausgewiesener Aktienrückkauf über 500 Mio. US-Dollar erwähnt. Neben Nubanks proprietärem KI-Modell „NuFormer“, das das prognostizierte Risiko um rund 70 % senken soll, verweist der Bericht auf Razorpays neues Payments-Foundation-Model „Vulcan“. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung generativer KI-Infrastruktur für Effizienzgewinne im Fintech-Sektor.
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