Beobachtetes Signal · 14. Sept. 2026 · Market Signal · Quelle: bonial · Relevanz: 4/5
Neue Doppelspitze bei Bonial: Florian Reinartz und Karsten Lehmann werden Co-CEOs
Florian Reinartz und Karsten Lehmann übernehmen gemeinsam als Co-CEOs die Unternehmensführung des Retail-Marketing-Spezialisten Bonial. Die bisherigen Mitglieder der Geschäftsführung folgen auf Christoph Eck-Schmidt, der in den Vorstand der Muttergesellschaft Axel Springer gewechselt ist. In ihrer neuen Führungsrolle zeichnet die Doppelspitze für die strategische Weiterentwicklung der Plattformen kaufDA und MeinProspekt sowie den Ausbau digitaler Retail-Media- und Drive-to-Store-Lösungen verantwortlich. Reinartz und Lehmann bringen langjährige Erfahrung innerhalb des Unternehmens mit und stehen für operative Kontinuität in einem dynamischen Werbemarkt. Bonial festigt mit dieser internen Nachfolgelösung seine Marktposition im Bereich der digitalen Angebotskommunikation und setzt weiterhin auf die Transformation von Print-Prospekten hin zu datenbasierten, digitalen Formaten für den stationären Handel.
Die interne Neubesetzung der Führungsspitze sichert operative Kontinuität bei Bonial und unterstreicht die wachsende strategische Relevanz digitaler Handelswerbung und lokaler Retail-Media-Lösungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Florian Reinartz und Karsten Lehmann steigen zu Co-CEOs von Bonial auf
- Führungswechsel folgt auf den Wechsel von Christoph Eck-Schmidt in den Axel-Springer-Vorstand
- Fokus liegt auf dem Ausbau von Retail Media und Drive-to-Store-Marketing
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Neue Doppelspitze bei Bonial: Florian Reinartz und Karsten Lehmann übernehmen CEOs
Der Digital-Marketplace-Spezialist Bonial stellt seine Unternehmensführung neu auf und ernennt Florian Reinartz und Karsten Lehmann zu den neuen CEOs. Die beiden bisherigen Mitglieder der Geschäftsführung treten damit die Nachfolge von Christoph Eck-Schmidt an, welcher das Unternehmen verlässt, um eine neue Führungsposition bei der BILD-Gruppe innerhalb des Axel-Springer-Konzerns anzutreten. Mit diesem internen Übergang auf eine Doppelspitze setzt Bonial ein klares Signal der Kontinuität in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Beide Co-CEOs bringen tiefgehendes internes Know-how sowie langjährige Branchenerfahrung mit, um das stark umkämpfte Segment des digital Retail Media und der standortbasierten Prospektwerbung erfolgreich weiterzuentwickeln. Unter ihrer Leitung soll die Plattformstrategie forciert und die Partnerschaften mit dem stationären Handel sowie großen Markenherstellern im Zuge des digitalen Wandels weiter ausgebaut und intensiviert werden.
Christoph Eck-Schmidt übernimmt CEO-Posten der Bild-Gruppe
Axel Springer hat Christoph Eck-Schmidt mit Wirkung zum 1. August 2026 zum Geschäftsführer und CEO der Bild-Gruppe ernannt. Er tritt damit im Rahmen einer Umstrukturierung die Nachfolge von Carolin Hulshoff Pol an, die innerhalb des Hauses die Führung der Telegraph Media Group übernimmt. Eck-Schmidt, der bislang als Chief Commercial Officer und Chief Marketing Officer von Axel Springer, CEO von Bonial sowie Geschäftsführer von Media Impact tätig war, gibt diese vier Ämter auf; Nachfolgeregelungen wurden noch nicht bekannt gegeben. In seiner neuen, gebündelten Funktion trägt er die gesamtstrategische und -operative Verantwortung für die Marke Bild. Sein Fokus liegt dabei auf der digitalen Produktentwicklung, neuen Geschäftsmodellen, der Stärkung der Werbeposition von Bild über alle Kanäle hinweg sowie der Beschleunigung des kommerziellen Wachstums. Die Personalie wurde am 30. Juli 2026 von Roland Pimpl publik gemacht.
Studie: Coupons und Aktionen treiben Spontankäufe
Eine Befragung der Initiative Digitale Handelskommunikation (IDH) zeigt, dass 94% der deutschen Verbraucher regelmäßig oder gelegentlich ungeplante Produkte in ihren Warenkorb legen. Die Studie, basierend auf App-Nutzern von Bonial, marktguru und Shopfully, ergab, dass auffällige Aktionsflächen (46%), Rabattcoupons (41%) und Mengenaktionen wie "3 für 2" (34%) die wirksamsten Kaufanreize sind. Personalisierte Empfehlungen in Apps oder Onlineshops beeinflussen nur etwa 10% der Befragten. Die meisten Impulskäufe finden im stationären Handel statt (72%), wobei Lebensmittel und Snacks die häufigste Kategorie für ungeplante Einkäufe sind. Der Bericht empfiehlt Händlern, klassische Aktionsmechaniken mit digitaler Angebotskommunikation zu verbinden, um Zusatzverkäufe zu steigern.
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