Beobachtetes Signal · 3. Nov. 2020 · Survey · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

New Normal oder Status quo: Arbeitgeber und Mitarbeiter im Wandel

Zusammenfassung des Signals

In Deutschland wird intensiv über die Arbeitswelt nach der Corona-Krise diskutiert, wobei Arbeitgeber und Mitarbeiter die Notwendigkeit einer beschleunigten Digitalisierung erkennen. Eine von ServiceNow in Auftrag gegebenen globalen Studie zufolge haben 88 Prozent der Unternehmen während der Krise ihre Betriebskosten gesenkt, während 70 Prozent planen, freigesetzte Mittel in die Digitalisierung zu re-investieren. Deutschland führt dabei den europäischen Vergleich bei geplanten Technologieinvestitionen an, gefolgt von Frankreich und den Niederlanden mit jeweils 54 Prozent. Der Übergang ins Home Office verlief für 88 Prozent der Arbeitgeber und 85 Prozent der Arbeitnehmer schneller als erwartet, was die Wahrnehmung von flexiblem Arbeiten nachhaltig verbessert hat. Dennoch setzen 96 Prozent weiterhin auf Offline-Workflows, und 82 Prozent verzeichnen neue Arbeitsmethoden seit Ausbruch der Pandemie. Da rund 45 Prozent der Beschäftigten zum Status quo vor COVID-19 zurückkehren möchten, gestaltet sich der Weg zu einem definitiven New Normal komplex.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Der Branchentrend beleuchtet die post-COVID-Arbeitsplatzdigitalisierung und die Adaption von Remote-Work mit moderaten Auswirkungen auf die AdTech- und MarTech-Infrastruktur.

SIGNAL RADAR

Marktsignale zu Status in Echtzeit verfolgen

Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.

Kostenlos im Explorer starten
Kostenloser Explorer-ZugangKeine Kreditkarte nötigSofortiges Watchlist-Setup

Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • 88 % der befragten Unternehmen senkten während der COVID-19-Krise die Betriebskosten; 70 % planen Reinvestitionen in die Digitalisierung.
  • Deutschland führt Europa bei Investitionen in den technologischen Fortschritt an; Frankreich und die Niederlande liegen bei jeweils 54 %.
  • 88 % der Arbeitgeber und 85 % der Arbeitnehmer bewerten den Übergang zum Home Office als schneller als erwartet.
  • 96 % stützen sich weiterhin auf Offline-Workflows, während 82 % angeben, dass seit der Pandemie bessere Arbeitsmethoden geschaffen wurden.
  • Etwa 45 % der Beschäftigten streben eine Rückkehr zum Status quo der Pre-COVID-Ära an.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 3. Nov. 2020
Ursprünglicher Berichttitel: “New Normal oder Status quo? So denken Arbeitgeber und Mitarbeiter über die Zeit nach Corona - OnlineMarketing.de”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

AI & SaaS1. Okt. 2026

KI-Labore besitzen den nächsten Software-Moat: Distribution

In einem Meinungsbeitrag für The Drum argumentiert Nick Coronges, globaler CTO von R/GA, dass agentische KI das SaaS-Geschäft nicht tötet, sondern die Wertschöpfungsebene verschiebt. Er behauptet, dass KI-Labore wie Anthropic, OpenAI und Google durch Distribution einen neuen Moat aufbauen, indem sie die allgemeinen Oberflächen (Desktop-Apps, Agenten, Plugins) besitzen, auf denen Arbeit stattfindet. Der Beitrag hebt die Partnerschaft zwischen Anthropic und Salesforce ('Claudeforce') hervor, die es Claude ermöglicht, auf Salesforce-Daten und Workflows zuzugreifen. Coronges prognostiziert eine kambrische Explosion kurzlebiger, komponierbarer Softwareprodukte, bei denen Unternehmen individuelle Tools zusammenstellen. Er stellt außerdem fest, dass Dienstleistungsunternehmen wie R/GA zunehmend 'Werkzeuge, die Dinge herstellen' liefern, anstatt nur Ergebnisse, und damit die Grenze zwischen Software und Dienstleistungen verwischen.

Signal analysieren
AI Platforms29. Sept. 2026

OpenAI Dev Day-Features fordern App-Store-Modell heraus

Die Dev-Day-Updates von OpenAI positionieren ChatGPT als Plattform zur App-Entdeckung und -Nutzung und fordern damit traditionelle App-Stores heraus. ChatGPT hat nun 1,2 Milliarden wöchentliche Nutzer und wird Apps im Gesprächsverlauf vorschlagen, die direkt verbunden und genutzt werden können. Das Unternehmen erweiterte seine Plugin-Architektur um interaktive Panels, die Apps in ChatGPT-Erlebnisse verwandeln. „Sign in with ChatGPT“ ermöglicht es Nutzern, ihr KI-Kontingent in Drittanbieter-Apps zu nutzen; 16 Startpartner sind dabei, darunter Cognition, Notion und Vercel. OpenAI führte außerdem einen Enterprise-App-Marketplace mit über 30 Partnern wie Adobe, Figma und Salesforce ein. Der Start autonomer Agenten, „Dots“, automatisiert Aufgaben mithilfe verbundener Apps in einem Ökosystem von über 4.000 Apps. OpenAI kündigte jedoch kein Abrechnungs- oder Umsatzbeteiligungssystem an, um die App-Store-Ökonomie vollständig zu ersetzen.

Signal analysieren

Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen

Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.