Beobachtetes Signal · 19. Okt. 2023 · Earnings Report · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Netflix-Preisanpassungen: Auswirkungen auf deutsche Abonnent:innen und Streaming-Märkte
Netflix hat im Quartalsbericht für das dritte Quartal einen weltweiten Zuwachs von 8,8 Millionen Abonnent:innen gemeldet, womit die Gesamtzahl auf 247,2 Millionen steigt. Treiber waren Programmvielfalt, hohe Qualität sowie strengere Kontrollen beim Passwort-Sharing. In ausgewählten Märkten plant das Unternehmen Preiserhöhungen: In den USA steigt das Premium-Abo auf 22,99 US-Dollar pro Monat und das Basic-Abo auf 11,99 US-Dollar, während das werbefinanzierte Abo bei 6,99 US-Dollar bleibt. Ähnliche Anpassungen sind in Frankreich und Großbritannien vorgesehen, wo beispielsweise in Frankreich das Basic-Abo auf 10,99 Euro und das Premium-Abo auf 19,99 Euro angehoben werden. In Deutschland entfällt das werbefreie Basis-Abo ab dem 23. Oktober, da Netflix verstärkt auf das werbefinanzierte Modell sowie Standard-Abos setzt. Zudem wird die Profilübertragung auf bestehende Konten ermöglicht. Der Zeitpunkt weiterer Preiserhöhungen in Deutschland ist derzeit noch offen.
Ergebnisse und Preisänderungen einer führenden Streaming-Plattform verdeutlichen die strategische Neuausrichtung hin zu werbefinanzierten Modellen und verschärfter Monetarisierung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Netflix verzeichnete im dritten Quartal 8,8 Millionen neue Abonnent:innen und erreicht weltweit 247,2 Millionen.
- Preisanpassungen in den USA: Premium steigt auf 22,99 US-Dollar/Monat, Basic auf 11,99 US-Dollar; Werbe-Abo bleibt bei 6,99 US-Dollar.
- In Frankreich erhöht sich das Basic-Abo auf 10,99 Euro und das Premium-Abo auf 19,99 Euro.
- In Deutschland entfällt das werbefreie Basis-Abo ab dem 23. Oktober.
- Netflix führt die Möglichkeit zur Profilübertragung auf bestehende Konten ein.
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Netflix erhöht in Deutschland die Preise für alle Abostufen
Netflix hat die Abonnementpreise in Deutschland erstmals seit zweieinhalb Jahren angehoben. Der werbeunterstützte Tarif verteuert sich um 40 Prozent von 4,99 Euro auf 6,99 Euro, während Standard- und Premium-Tarife um jeweils 2,00 Euro auf 15,99 Euro beziehungsweise 21,99 Euro steigen. Die Zusatzmitgliedergebühr erhöht sich bei allen Plänen um 1 Euro pro Monat. Der werbefreie Basis-Tarif läuft aus, weshalb Bestandskunden auf andere Stufen wechseln müssen; hierfür ist nach deutschem Recht eine aktive Zustimmung erforderlich. Bestandskunden können die Preiserhöhung durch eine zweimonatige Annahmefrist und eine einmonatige Nachfrist um bis zu drei Monate hinauszögern. International stieg der österreichische Basispreis auf 10,99 Euro, und das US-Premium-Abo kostet nun 26,99 US-Dollar. Netflix begründet den Schritt mit gestiegenen Content-Kosten und Investitionen, unter anderem in Sportrechte, und meldete zuletzt rund 12,6 Milliarden US-Dollar Umsatz im zweiten Quartal bei rund 330 Millionen zahlenden Haushalten.
Netflix erhöht US-Preise: Folgt bald der deutsche Markt?
Netflix hat seine Abonnementpreise in den Vereinigten Staaten über alle Tarife hinweg um bis zu 12 Prozent angehoben. Neukunden sind sofort von den höheren Raten betroffen, während BestandsKunden schrittweise und mit vorheriger Ankündigung angepasst werden. Im Detail steigt der werbefinanzierte Standard-Tarif von 7,99 auf 8,99 US-Dollar, während Standard- und Premium-Tarife jeweils um 2 US-Dollar auf 19,99 beziehungsweise 26,99 US-Dollar pro Monat erhöht wurden. Auch die Zusatzgebühren für haushaltsfremde Mitnutzer stiegen an. Gegenüber TechCrunch begründete Netflix diesen Schritt mit einer verbesserten Servicequalität und einem erweiterten Content-Angebot. Da die letzte Preiserhöhung in Deutschland im April 2024 stattfand und die aktuellen Tarife zwischen 4,99 und 19,99 Euro liegen, wird spekuliert, dass der deutsche Markt zeitnah folgen könnte, wenngleich bislang keine offizielle Entscheidung verkündet wurde.
Netflix bestellt neuen Bridgerton-Spinoff über Violet
Netflix hat eine neue Bridgerton-Spinoff-Serie in Auftrag gegeben, die sich auf die Matriarchin Violet Bridgerton und ihre Romanze mit Viscount Edmund Bridgerton konzentriert. Die Ankündigung erfolgte über den offiziellen Bridgerton-Instagram-Account. Shonda Rhimes wird als Executive Producer, Co-Autorin und Showrunnerin neben Nicholas Nardini fungieren. Die Serie hat noch keinen Titel. Die Staffeln 1-4 von Bridgerton und der erste Spinoff 'Queen Charlotte: A Bridgerton Story' sind derzeit auf Netflix verfügbar. Staffel 5, die sich auf Francesca Bridgerton und Michaela Stirling konzentriert, befindet sich in Produktion.
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