Beobachtetes Signal · 24. Mai 2023 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Netflix weitet kostenpflichtiges Account Sharing auf weitere Märkte aus
Netflix skaliert die Monetarisierung von Account Sharing auf zusätzliche Märkte, darunter die USA. Während dort für ein Zusatzmitglied monatlich 7,99 US-Dollar berechnet werden, beläuft sich der Preis in Deutschland auf 4,99 Euro pro Monat. Die Richtlinie sieht vor, dass ein Netflix-Account ausschließlich für einen Haushalt bestimmt ist. Nutzer außerhalb des eigenen Haushalts haben zwei Möglichkeiten: Sie können entweder ihr Profil auf ein neu abgeschlossenes Abonnement übertragen oder als Zusatzmitglied gegen einen monatlichen Aufpreis dem Account hinzugefügt werden. Vor dem US-Rollout war die Maßnahme bereits in diversen anderen Märkten eingeführt worden. Netflix adressiert damit ein erhebliches Potenzial, da schätzungsweise 100 Millionen Haushalte den Service unentgeltlich nutzen und diesen 220 Millionen zahlenden Accounts gegenüberstehen. Flankiert wird diese Strategie zur Umsatzsteigerung durch den werbefinanzierten Tarif Basic with Ads.
Mittlerer Einfluss auf die Monetarisierung im Streaming-Bereich sowie auf die Preis- und Distributionsmodelle im breiteren Medien- und Technologie-Ökosystem.
Marktsignale zu Netflix in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Netflix weitet die Gebühren für Account Sharing auf weitere Märkte wie die USA und Deutschland aus.
- In den USA kostet ein Zusatzmitglied 7,99 US-Dollar pro Monat.
- In Deutschland liegt der monatliche Aufpreis für ein Zusatzmitglied bei 4,99 Euro.
- Ein Netflix-Account ist auf einen Haushalt beschränkt; externe Nutzer müssen ihr Profil übertragen oder als kostenpflichtiges Zusatzmitglied beitreten.
- Netflix verzeichnet neben 220 Millionen zahlenden Accounts etwa 100 Millionen nicht-zahlende Haushalte.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Netflix erhöht in Deutschland die Preise für alle Abostufen
Netflix hat die Abonnementpreise in Deutschland erstmals seit zweieinhalb Jahren angehoben. Der werbeunterstützte Tarif verteuert sich um 40 Prozent von 4,99 Euro auf 6,99 Euro, während Standard- und Premium-Tarife um jeweils 2,00 Euro auf 15,99 Euro beziehungsweise 21,99 Euro steigen. Die Zusatzmitgliedergebühr erhöht sich bei allen Plänen um 1 Euro pro Monat. Der werbefreie Basis-Tarif läuft aus, weshalb Bestandskunden auf andere Stufen wechseln müssen; hierfür ist nach deutschem Recht eine aktive Zustimmung erforderlich. Bestandskunden können die Preiserhöhung durch eine zweimonatige Annahmefrist und eine einmonatige Nachfrist um bis zu drei Monate hinauszögern. International stieg der österreichische Basispreis auf 10,99 Euro, und das US-Premium-Abo kostet nun 26,99 US-Dollar. Netflix begründet den Schritt mit gestiegenen Content-Kosten und Investitionen, unter anderem in Sportrechte, und meldete zuletzt rund 12,6 Milliarden US-Dollar Umsatz im zweiten Quartal bei rund 330 Millionen zahlenden Haushalten.
Netflix erhöht US-Preise: Folgt bald der deutsche Markt?
Netflix hat seine Abonnementpreise in den Vereinigten Staaten über alle Tarife hinweg um bis zu 12 Prozent angehoben. Neukunden sind sofort von den höheren Raten betroffen, während BestandsKunden schrittweise und mit vorheriger Ankündigung angepasst werden. Im Detail steigt der werbefinanzierte Standard-Tarif von 7,99 auf 8,99 US-Dollar, während Standard- und Premium-Tarife jeweils um 2 US-Dollar auf 19,99 beziehungsweise 26,99 US-Dollar pro Monat erhöht wurden. Auch die Zusatzgebühren für haushaltsfremde Mitnutzer stiegen an. Gegenüber TechCrunch begründete Netflix diesen Schritt mit einer verbesserten Servicequalität und einem erweiterten Content-Angebot. Da die letzte Preiserhöhung in Deutschland im April 2024 stattfand und die aktuellen Tarife zwischen 4,99 und 19,99 Euro liegen, wird spekuliert, dass der deutsche Markt zeitnah folgen könnte, wenngleich bislang keine offizielle Entscheidung verkündet wurde.
Ben Afflecks KI-Wissen geht viral
Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
