Beobachtetes Signal · 23. Jan. 2020 · Hiring · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Nadine Karp McHugh übernimmt Präsidentschaft der Marketing-Initiative SeeHer
SeeHer, eine Initiative der Association of National Advertisers (ANA) zur Förderung realistischer Frauenbilder in der Werbung, hat Nadine Karp McHugh zur ersten Präsidentin ernannt. Sie wird in das Führungsteam der ANA eintreten, um die Geschlechtergleichstellung über sämtliche Werbeformate hinweg voranzutreiben. Zuvor war sie als Senior Vice President für Omnimedia Strategy, Investments, Data-driven Marketing and Creative Solutions bei L’Oréal tätig. ANA-CEO Bob Liodice bezeichnet die Personalie als neues Kapitel für die Bewegung, die künftig alle ANA-Geschäftssysteme einbinden und Partnerschaften ausbauen wird, um ihre Mission zu beschleunigen. SeeHer wurde 2016 ins Leben gerufen, gefolgt von der Veröffentlichung des GEM (Gender Equality Measure) im Jahr 2017, um die Branche bei der bewussten Bekämpfung von geschlechtsspezifischen Vorurteilen in der Werbung zu unterstützen.
Die Führungsernennung bei SeeHer unterstreicht die wachsende Bedeutung von Diversität und Repräsentation in der Werbe- und Medienbranche auf Führungsebene.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- SeeHer ist eine Initiative der Association of National Advertisers (ANA) für eine realistische Darstellung von Frauen in der Werbung.
- Nadine Karp McHugh wurde zur ersten Präsidentin von SeeHer ernannt.
- Sie verstärkt das Führungsteam der ANA, um SeeHer strategisch zu leiten.
- Zuvor war sie als SVP Omnimedia Strategy, Investments, Data-driven Marketing and Creative Solutions bei L’Oréal tätig.
- Das GEM (Gender Equality Measure) wurde 2017 eingeführt, um geschlechtsspezifische Vorurteile in der Werbung zu bekämpfen.
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ANA-CEO Bob Liodice tritt Ende 2026 zurück
Bob Liodice, der langjährige Chief Executive Officer der Association of National Advertisers (ANA), wird sein Amt Ende 2026 niederlegen und damit eine 31-jährige Amtszeit an der Spitze des US-amerikanischen Marketing-Verbands beenden. In einer vorbereiteten Erklärung äußerte Liodice seine Dankbarkeit für die Gelegenheit, der ANA und der Marketing-Community zu dienen. Die 1910 gegründete ANA gilt als der älteste Handelsverband für Vermarkter in den Vereinigten Staaten und versteht sich als führende Stimme für Marketer. ADWEEK berichtete über die Ankündigung und hatte zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch keine unmittelbare Stellungnahme von Liodice erhalten. Der Verband wird nun die Nachfolge für eine der einflussreichsten Führungspositionen der Branche einleiten, während die Vorbereitungen für den langfristigen Übergang anlaufen.
Agenturgebühren bei Creator-Deals: Transparenzproblem für Marketer
Ein neues Future of Marketing Briefing von Digiday beleuchtet wachsende Bedenken über versteckte Agenturgebühren im Creator-Marketing. Eine Umfrage der Incorporated Society of British Advertisers (ISBA) ergab, dass nur 42% der Marketer ihre Agenturgebühren für Creator-Arbeit als vollständig transparent bezeichnen. Berater wie TrinityP3 warnen, dass gebündelte Deals nur 35% des Budgets für Talente übrig lassen können, verglichen mit 60% bei Einzelabrechnung. Die Association of National Advertisers (ANA) berichtet, dass Agenturen durchschnittlich 30% der Influencer-Ausgaben einbehalten, während nur 39% der Vereinbarungen transparent sind. Experten argumentieren, dass mit wachsenden Creator-Budgets das Fehlen detaillierter Gebühren den Wert verschleiert und zu Forderungen nach mehr Transparenz und Messbarkeit führt. Das Briefing behandelt auch Diageos Creator-Rekrutierungsstrategie über Martha's Vineyard-Aktivierungen und weitere Branchennews.
Instacart lanciert neue In-Store-Softwarelösungen für den stationären Handel
Instacart baut seine Retail-Tech-Präsenz weiter aus und launcht eine neue In-Store-Softwarelösung, die Lebensmittelhändlern und CPG-Marken (Consumer Packaged Goods) Einblicke in reale Regalbestände in Echtzeit liefert. Die Plattform soll es Händlern ermöglichen, ihr Bestandsmanagement direkt auf der Fläche zu optimieren und Out-of-Stock-Szenarien drastisch zu reduzieren. Gleichzeitig erhalten Markenhersteller präzise Datenpunkte, um Bestandslücken und unzureichende Platzierungen unmittelbar zu identifizieren, die andernfalls zu signifikanten Umsatzeinbußen am Point of Sale führen würden. Für Instacart markiert dieser Schritt eine strategische Weiterentwicklung vom reinen E-Commerce- und Delivery-Vermittler hin zum unverzichtbaren Omnichannel- und Infrastruktur-Partner im stationären Lebensmitteleinzelhandel.
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