Beobachtetes Signal · 12. Okt. 2026 · Other · Quelle: Meedia · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Murals: Einzigartige OOH-Werbung erzielt 4,8-mal mehr Aufmerksamkeit
In einer programmatischen Medienwelt sind einzigartige Werbeformate selten. Laut Andrea Koch, Geschäftsführerin bei It Works Außenwerbung, sind handgefertigte Wandbilder (Murals) eine Ausnahme. Eine aktuelle Studie von Lumen Research ergab, dass Murals 4,8-mal mehr Aufmerksamkeit für Marken erzielen als klassische OOH-Flächen. Koch argumentiert, dass Murals einen Gegentrend zur zunehmenden Kommodifizierung durch programmatische und KI-getriebene Werbung darstellen, indem sie einzigartige, wirkungsvolle Platzierungen bieten, die bei jungen, urbanen Zielgruppen Anklang finden. Sie erzeugen einen Welleneffekt von Paid über Earned Media bis ins echte Leben und steigern die Sichtbarkeit und Akzeptanz von Außenwerbung. Obwohl Murals mehr Aufwand erfordern als standardisierte programmatische Kampagnen, macht ihr qualitativer Wert für die Steigerung der Markenrelevanz sie zu einer wertvollen Ergänzung skalierbarer Mediapläne.
Der Artikel beleuchtet den Wert einzigartiger OOH-Formate (Murals) in einer programmatischen Welt und zitiert Aufmerksamkeitskennzahlen von Lumen Research. Er ist für AdTech und OOH-Werbung relevant, aber eine Meinungsäußerung ohne wegweisende Ankündigungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eine Lumen-Research-Studie zeigt, dass Murals 4,8-mal mehr Aufmerksamkeit erzielen als klassische OOH-Flächen.
- Andrea Koch ist Geschäftsführerin bei It Works Außenwerbung.
- Murals sind handgemalte Wandbilder für Markenwerbung.
- Marken wie Hornbach, Tommy Hilfiger, Levi's, Paulaner und Smart nutzen Murals.
- Murals erzeugen einen Overspill-Effekt von Paid zu Earned Media.
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1 verknüpfte Unternehmen“Eine Studie von Lumen Research ergab, dass Murals im Vergleich zu klassischen OOH-Flächen eine 4,8-fach höhere Markenaufmerksamkeit erzeugen...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Programmatic OOH: Vom analogen Plakat zur digitalen Performance
Ein ADZINE-Interview mit Martin Hubert beleuchtet die Integration programmatischer Methoden in Out‑of‑Home (OOH). Hubert verdeutlicht, dass programmatisches OOH primär als datengestütztes Steuerungssystem für Planung, Buchung und Reporting fungiert – und nicht als millisekundengenaue Echtzeit-Auktion. Ein Praxisbeispiel von Accountable verknüpfte Audience Studies, räumliche Modellierung von Planus Media, Geo‑Fencing, modellierte Zielgruppen sowie POI-Mapping. Die Creatives wurden für Social Channels optimiert und über Paid Social auf Meta kanalübergreifend amplifiziert. Die Messung ergab rund 74 Millionen Bruttokontakte, eine um 22 % höhere Aktivierungsrate in OOH-Städten sowie einen Zuwachs der Registrierungen um 4,1 Prozentpunkte. Als wesentliche Hürde für die Skalierung identifiziert Hubert die kreative Qualität, während OOH gleichzeitig als physischer Omnichannel-Anker für digitale Aktivierungen positioniert wird.
IPA: Akzeptanz von ad-supported SVOD wird zunehmend unvermeidbar
Ein neuer Report des britischen Institute of Practitioners in Advertising (IPA) zeigt, dass werbefinanzierte SVOD-Dienste zu einem festen Standard in der Medienlandschaft werden. Gestützt auf die IPA TouchPoints-Datenbank nutzen mittlerweile 36 Prozent der britischen Erwachsenen wöchentlich ad-funded kommerzielle SVOD-Angebote – Tendenz steigend. Der Vormarsch von Social Media hat den Anteil von Premium Video an der kommerziellen Medienzeit von 46 Prozent im Jahr 2015 auf 37 Prozent im Jahr 2026 sinken lassen. In der Altersgruppe der 16- bis 34-Jährigen brach der Anteil des linearen Fernsehens drastisch auf 7 Prozent ein, während Social Media und Online Video zusammen auf 49 Prozent kommen. Zudem verzeichnet der Report einen Anstieg des isolierten Medienkonsumverhaltens, was Advertiser vor neue Herausforderungen bei der Erzielung von Shared Attention stellt.
Teads und V verlängern globale Smart-TV-HomeScreen-Partnerschaft bis 2028
Teads und der Smart-TV-Betriebssystemanbieter V (ehemals VIDAA) haben ihre strategische Partnerschaft bis 2028 verlängert. Teads bleibt damit der exklusive globale Vermarktungspartner für HomeScreen-Werbung auf V-betriebenen Smart-TVs. Die Vereinbarung ermöglicht präzises HomeScreen-Targeting basierend auf Hardware- und Setup-Signalen – darunter Bildschirmgrößen-Kategorien (einschließlich V's „Platinum“-Displays) sowie Raumkontexte (z. B. Wohn- oder Schlafzimmer) – in rund 30 Märkten in EMEA, APAC und Amerika. Rund um Black Friday und Cyber Monday sichert sich Teads zudem ein exklusives, weltweites zehntägiges HomeScreen-Takeover-Fenster als alleiniger Vermarktungspartner. Laut unabhängigen Tests des MediaMento Institute erzielten die HomeScreen-Video-Ads von Teads eine Attention Rate von 48 % (16 % höher als skippbare Formate), während interaktive 3D-Creatives die Aufmerksamkeit noch schneller banden.
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