Beobachtetes Signal · 5. Okt. 2026 · M&A - Completed · Quelle: Adweek · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Morning Brew übernimmt Express Checkout
Morning Brew Inc., der von Axel Springer gehaltene Wirtschaftsmedienverlag, hat Express Checkout übernommen, eine creator-geführte Medienmarke für die Konsumgüterindustrie (CPG). Der Bar-Deal, dessen Bedingungen nicht bekannt gegeben wurden, gibt Morning Brew 100 % des geistigen Eigentums von Express Checkout. Die Mitgründer Nate Rosen und Jenna Movsowitz werden Vollzeit zu Morning Brew wechseln. Express Checkout startete als wöchentlicher Newsletter über CPG und E-Commerce. Diese Übernahme setzt die Strategie von Morning Brew fort, unabhängige Creator und ihre Zielgruppen in das eigene Portfolio zu integrieren.
Die Übernahme eines Nischen-Creator-Newsletters durch einen großen Verlag zeigt die fortgesetzte Konsolidierung im Medienbereich und den Wert unabhängiger Creator-Zielgruppen, hat aber insgesamt nur begrenzte direkte Auswirkungen auf das AdTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Morning Brew Inc. übernimmt Express Checkout, eine creator-geführte CPG-Medienmarke.
- Der Deal ist ein Bar-Deal und umfasst 100 % des geistigen Eigentums von Express Checkout.
- Die Mitgründer Nate Rosen und Jenna Movsowitz werden Vollzeit zu Morning Brew wechseln.
- Express Checkout startete als wöchentlicher Newsletter über die CPG- und E-Commerce-Branche.
- Morning Brew gehört zu Axel Springer.
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Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Carsten Schwecke führt Retail Media bei MediaMarktSaturn
MediaMarktSaturn stellt die Führung seiner Retail-Media- und Partner-Marketing-Einheit neu auf. Carsten Schwecke, zuvor Chief Commercial Officer bei RTL Deutschland und davor Vermarktungschef der Seven.One Entertainment Group, wird zum 1. November 2026 Geschäftsführer der MediaMarktSaturn Marketing GmbH. Er führt die Einheit gemeinsam mit Michael Schuld, EVP und CMO. Schwecke folgt auf Boris Prondzinski und Torsten Ahlers, die das Unternehmen verlassen. Der Führungswechsel geht mit einer strategischen Erweiterung um Offsite-Media und Publisher-Geschäft einher, unter Nutzung von First-Party-Kundendaten. Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte das Retail-Media-Geschäft einen Ertrag von rund 91 Millionen Euro, nach etwa 5 Millionen drei Jahre zuvor. Für den Offsite-Ausbau arbeitet MediaMarktSaturn mit Unlimitail zusammen.
Amazon dominiert mit Champions League die Streaming-Charts
Die AGF hat ihre Streaming-Rankings für September 2026 veröffentlicht, erstmals mit offiziell gemessenen Daten für eine Champions-League-Übertragung auf Prime Video. Amazon führt die Tabelle mit großem Vorsprung an: Das Spiel BVB gegen Villarreal erzielte laut AGF-Census+-Messung 4,605 Millionen Views. Diese Kennzahl zählt Videostarts, nicht die durchschnittliche Sehbeteiligung, und ist daher nicht mit klassischen TV-Quoten vergleichbar. Weitere Sport-Highlights waren das Länderspiel Deutschland gegen Griechenland in der ARD-Mediathek mit über zwei Millionen Views und die Bundesliga-Partie Elversberg gegen FC Bayern bei DAZN mit rund 1,7 Millionen Videostarts. Auch abseits des Sports dominierte Amazon: Die Serien 'Reacher' und der Ableger 'Neagley' verzeichneten starke Abrufzahlen. RTL+ punktete mit dem 'Sommerhaus der Stars', während die ARD-Mediathek mit 'Babylon Berlin' ebenfalls in den Top 20 vertreten war.
Slow Ventures investiert in drei Nischen-Creator mit 64-Millionen-Fonds
Slow Ventures, eine Risikokapitalgesellschaft, gab Investitionen in drei Creator bekannt – Erin McGoff, Will Lasry und Kyle Lee – in Höhe von jeweils 1 bis 3 Millionen US-Dollar. Diese Investitionen stammen aus dem 64-Millionen-US-Dollar-Creator-Fonds des Unternehmens, der im Februar 2025 aufgelegt wurde. Die Firma erwirbt Eigenkapitalanteile an Holdings, die von Creatorn gegründet wurden, in der Regel unter 15-20 %, ohne Aufsichtsratsposten oder Leistungskennzahlen. Slow Ventures konzentriert sich auf Nischen-Creator mit tiefem Publikumsvertrauen und strebt insgesamt rund 20 Creator an. Die Strategie unterscheidet sich von Investitionen in Massenmarkt-Creator wie MrBeast und betont Vertrauen und Community als Schlüsselwerte in einer durch KI fragmentierten Medienlandschaft.
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